Ingress: Weltweites Portale-Hacken jetzt offen für alle

Frank Ritter 5

Lange nichts mehr von Ingress gehört — heute aber gibt es mal wieder eine maßgebliche Neuerung aus dem immerwährenden Kampf zwischen Resistance und Enlightened zu berichten: Das Echtwelt-Spielfeld von Googles AR-Game kann nun von jedermann betreten werden, das Spiel ist ab sofort auch ohne Einladung spielbar.

Was weder TV-Sendungen wie Joyrobic noch zahllose in der Ecke verstaubende Heimtrainer geschafft haben, hat Ingress erreicht: Die Nerds dieser Welt zur körperlichen Ertüchtigung zu bewegen, dies auch noch an der frischen Luft zu tun und dabei gar mit anderen Ingress-Spielern sozial zu werden. Denn das Spiel von Googles Unterdivision Niantic Labs belohnt nicht nur diejenigen, die sich bewegen, sondern auch die, die sich mit anderen organisieren.

Die Idee von Ingress in Kurzform: Auf einer Karte, die der echten Welt entspricht, können sich Ingress-Spieler bewegen und an bestimmten neuralgischen Punkten so genannte Portale hacken und einnehmen. Je öfter und ausdauernder sie das tun, desto mehr Erfahrungspunkte und Items verschiedener Art erhalten sie. Noch mehr Punkte gibt es, wenn man Portale verknüpft und so immer größer werdende Flächen einnimmt.

ingress-app

Da in Ingress zwei Fraktionen — die so genannten Enlightened und die Resistance — in einem sowohl Science-Fiction-haften als auch mystisch angehauchten Szenario gegeneinander kämpfen und sich gegenseitig die genannten Portale zerstören, wird natürlich die Grüppchenbildung gefördert, denn je mehr Spieler gemeinsam agieren, desto effektiver sind sie. Etliche Berichte auf Google+ von Ingress-Clans, die sich organisieren und des nächtens treffen, um ganze Städte von den Portalen der Gegenfraktion befreien und wahlweise in giftgrün (Enlightened) oder himmelblau (Resistance) zu tauchen, zeugen davon.

Wir hatten im vergangenen Jahr kurz nach dem Launch von Ingress mit atua, einem Spieler der ersten Stunde, gesprochen. Im Interview erläuterte er uns das Spielprinzip und die Faszination von Ingress:

Wir in der androidnext-Redaktion waren ebenfalls zeitweise dabei, und auch wenn unser Engagement in Ingress-Dingen mittlerweile eingeschlafen ist, raten wir doch allen Interessierten mal hinein zu schnuppern – insbesondere wenn man der Idee nicht abgeneigt ist, ein paar Kilo Körperfett gegen ein paar neue Freunde einzutauschen.

Ingress ist ab sofort für jeden Nutzer eines Android-Smartphones zugänglich.

Ingress Prime
Entwickler: Niantic, Inc.
Preis: Kostenlos

Spielt ihr Ingress? Wenn ja, wie gefällt es euch und was habt ihr dabei schon erlebt?

Quelle: AusDroid

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