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Wie der Römer Apicius schon lange vor Instagram und Smartphones wusste: Wir essen zuerst mit den Augen. Das ist sicher ein Faktor des großen Hypes um die Essensfotografie, der Stars und den Mainstream fest im Griff hat hat. Allerdings raten uns Forscher, die Leidenschaft für Food Porn nicht zu übertreiben und möglichst viele der appetitlichen Bilder zu meiden.

Was ist Food Porn?

Es klingt nach etwas Schmutzigem, ist es aber nicht unbedingt: Der Begriff Porn zielt auf die öffentliche Zurschaustellung ab. Es geht auch um Lust, allerdings nicht beim Sex, sondern beim Essen. Es geht also um besonders reizvolles Essen, das uns das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt und in das wir alle am liebsten hineinbeißen würden. Und genau hier liegt auch die Gefahr.

Selbst zum Food-Fotografen werden

Habt ihr jetzt auch Lust bekommen, euer Essen medial zu verbreiten und ins Food-Porn-Business einzusteigen? Dann haben wir 5 hilfreiche Tipps für die Essensfotografie für euch vorbereitet! Wenn ihr aber Essen aus dem Restaurant fotografiert und postet, könnte es Ärger geben, denn Chefköche haben ein Recht an ihrem Essen und es wird auch nicht vor Abmahnungen zurückgeschreckt! Und wenn ihr zu wenig Zeit zum Selberkochen habt, aber trotzdem Mahlzeiten für eure Familie und Freunde zaubern wollt, helfen wir euch bei der Wahl der richtigen Küchenmaschine.

Der visuelle Hunger wird uns alle dick machen – Food Porn führt zu Gehirnreaktionen

Unser Gehirn wird stark stimuliert, wenn wir den Foodporn-Instagram-Feeds folgen. Das heißt, wir bekommen Hunger auf das, was wir da sehen. Das liegt an unserem Blut, das bei Besichtigung solch ansprechender Nahrungsmittel-Abbildungen unverzüglich in die Gehirnregionen strömt, die für Hunger verantwortlich sind. Das kann dann tatsächlich dazu führen, dass ihr den Lieferservice anruft oder den Kühlschrank plündert, obwohl ihr eigentlich keinen Hunger hattet.

Zusätzlich konnte festgestellt werden, dass das Äußere der Person, die den Foodporn postet, Einfluss darauf nimmt, für wie gesund wir das dargestellte Essen halten. Somit wirkt auf uns ein Burger mit Fritten, den Cara Delevigne isst, gesund. Nicht gerade förderlich für unsere eigene Figur – sicherlich isst Cara nur selten fettig und achtet ansonsten strikt auf ihre Figur. Ihr Instagram-Feed lässt etwas anderes vermuten, das lockt uns „Normalverbraucher“ schnell in die Falle.