Apple erweitert ResearchKit um Studien zu Autismus, Epilepsie und Melanome

Holger Eilhard

Apple hat heute eine Reihe neuer ResearchKit-Studien vorgestellt, die von drei US-Universitäten durchgeführt werden. Mit Hilfe der neuen Apps wollen die Forscher nun weitere Erkenntnisse zu Autismus, Epilepsie und Melanomen finden.

Apple erweitert ResearchKit um Studien zu Autismus, Epilepsie und Melanome

In Apples Pressemitteilung beschreibt der iPhone-Hersteller die drei neuen Studien. Mit Hilfe von ResearchKit erlaubt das Unternehmen aus Cupertino seit einigen Monaten den iPhone-Nutzern die Teilnahme an medizinischen Studien. Hinzugekommen sind heute drei neue Bereiche: Autismus, Epilepsie und Melanome.

Die Duke University und Duke Medicine erlauben mit „Autism & Beyond“ Eltern die mögliche Erkennung von Autismus. Hierbei werden Kindern eine Reihe von Fotos auf dem iPhone-Display gezeigt, während mit Hilfe der Kamera die Reaktionen der Kinder aufgezeichnet werden. Hierdurch erhoffen sich die Forscher, in Zukunft eine automatisierte Autismus-Erkennung entwickeln zu können.

Die von der Johns Hopkins University School of Medicine angebotene App „EpiWatch“ soll dabei helfen, herauszufinden, ob man mit Hilfe der in der Apple Watch integrierten Sensoren einen epileptischen Krampfanfall erkennen und dessen Länge aufzeichnen kann.

Im ersten Schritt der Studie wollen die Forscher, mit Hilfe einer Komplikation auf der Apple Watch, den Patienten erlauben, den Start einer Messung zu starten. Dies beinhaltet die Aufzeichnung von Herzfrequenz und der Beschleunigungssensoren. Gleichzeitig werden Familienangehörige oder auch der Arzt über den Krampfanfall benachrichtigt.

Die Oregon Health & Science University versucht mit Hilfe des iPhone neue Details über Melanome zu gewinnen. Die Teilnehmer der ResearchKit-Studie können mit Hilfe der Kamera die Veränderungen an den Melanomen dokumentieren. Die so gewonnenen Details sollen den Forschern dabei helfen, mögliche Algorithmen zur frühzeitigen Erkennung zu entwickeln.

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