Apple veröffentlicht iTunes 12.4 und iOS 9.3.2 für iPhone, iPad und iPod touch

Thomas Konrad 8

Apple hält sein Versprechen: Zum Wochenanfang hat der Hersteller eine neue Version der Musiksoftware iTunes veröffentlicht. Dazu gibt es ein kleines Update für iOS-Geräte, Version 9.3.2.

Apple veröffentlicht iTunes 12.4 und iOS 9.3.2 für iPhone, iPad und iPod touch

iTunes 12.4 soll es dem Anwender leichter machen, zwischen verschiedenen Kategorien — Musik, Apps, Filme und mehr — zu wechseln. Eine neue Seitenleiste am linken Rand bietet Schnellzugriff auf Unterkategorien. Für Musik zeigt sie zum Beispiel: Künstler, Alben, Songs, Genres, Musikvideos und zuletzt hinzugefügte Titel. Bislang mussten Anwender dafür ein ausklappbares Menü verwenden.

Neu sind auch zwei Pfeiltasten, um zwischen verschiedenen Bereichen zu wechseln.

Das Update steht unter OS X im Mac App Store bereit — zusammen mit einer neuen Version von OS X El Capitan, die unter anderem die Sicherheit des Macs verbessern soll.

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iPhone-Apps vom Mac aus installieren und verwalten, so gehts.

iOS 9.3.2 behebt kleinere Fehler

Für iPhone, iPad und iPod touch hat Apple heute iOS 9.3.2 freigegeben. Das rund 80 Megabyte große System lässt sich in den Systemeinstellungen (Allgemein > Softwareaktualisierung) laden.

Das Update behebt unter anderem Probleme mit der Audioqualität, die beim iPhone SE im Zusammenhang mit Bluetooth-Geräten auftrat. Auch Probleme beim Nachschlagen von Wörterbuchdefinitionen sollen mit Version 9.3.2 verschwinden.

Behoben hat Apple dazu einen Fehler in der VoiceOver-Stimme „Alex“ — der Sprachassistent wechselte bei Satz- und Leerzeichen zu einer anderen Stimme.

Apple hat iOS 9 zusammen mit dem iPhone 6s veröffentlicht. Auf den neuen Telefonen zeichnet sich das Betriebsystem vor allem durch neue 3D-Touch-Befehle aus. Eine der größeren Neuerungen in iOS 9.3 war Nightshift. Die Funktion soll Apple zufolge einen guten Schlaf begünstigen, indem sie das Display wärmer stellt und den Anteilen von kaltem, blauen Licht zurückdreht.

Ältere Geräte gehen aber nicht leer aus. Apple führte beispielsweise einen Systemweiten Batteriesparmodus ein, der sich bei 20 Prozent Ladung automatisch meldet und zahlreiche Einstellungen am Gerät so verändert, dass der Akku geschont wird. Als Nutzer merkt man davon nur wenig — ein Vorteil der neuen Funktion. In den Systemeinstellungen lässt sich der Modus aber auch jederzeit unter „Batterie“ einschalten.

Das iPad profitiert besonders von iOS 9: Neuere Geräte können mit dem neuen Betriebssystem zwei Applikationen nebeneinander betreiben.

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