ReplayKit: iOS 9 erlaubt Videoaufzeichnungen von Spielen oder Apps

Holger Eilhard 6

Bereits am Montag wurde ReplayKit im Rahmen der WWDC-Keynote erwähnt. Mit Hilfe des hauseigenen Frameworks erlaubt Apple seinen Entwicklern – und damit den Anwendern – die Aufzeichnung von Gameplay- oder App-Videos.

Entscheiden sich die Entwickler dazu, ReplayKit aus iOS 9 in der eigenen App oder dem eigenen Spiel einzusetzen, können Anwender mit wenig Aufwand die Aufzeichnung von Videos starten (via 9to5Mac). Für die Entwickler gibt es dabei vergleichsweise wenige Optionen, vor allem im Vergleich mit existierenden SDKs wie Kamcord. Gleichzeitig soll der Aufwand für eine Integration von ReplayKit minimal sein.

Je nach Implementation der Programmierer kann der Anwender die Aufzeichnung des Bildschirms entweder automatisch beginnen lassen oder manuell starten. Neben der Bildschirmaufzeichnung kann auch das Mikrofon des Geräts aktiviert und für Kommentare genutzt werden. Aus Sicherheitsgründen wird der Anwender vor der ersten Nutzung, wie von iOS bekannt, um Erlaubnis gebeten das Mikrofon und die Video-Aufzeichnung zu aktivieren.

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Die Entwickler selbst haben keinen direkten Zugriff auf die so erzeugten Videos. Diese werden nach der Aufzeichnung lediglich dem Nutzer zur Verfügung gestellt und können dann mit Hilfe des Share-Sheets an andere Apps weitergeleitet werden. ReplayKit selbst beinhaltet rudimentäre Werkzeuge für Wiedergabe und Trimmen der aufgezeichneten Videos.

Die gleichzeitige Nutzung von AirPlay oder einem angeschlossenen TV und der Aufzeichnung mit Hilfe von ReplayKit ist nicht möglich, da das Framework auf dieselben Ressourcen zugreift.

Als Beispiel bietet Apple interessierten Entwickler ein einfaches Spiel, DemoBots, als Quelltext zum Download an.

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