Meerkat

Martin Maciej

Meerkat ist eine App, mit welcher Live-Videos direkt vom Smartphone übertragen und ausgestrahlt werden können.

Beschränkten sich die Social-Media-Apps wie Instagram auf das Teilen und Zurschaustellung der eigenen Person über Fotos, geht Meerkat nun einen neuen Weg. Mit Meerkat könnt ihr euren eigenen Live-Stream erstellen und z. B. bei Twitter einbinden.

Der Button führt euch zum Meerkat Download für Android im Google Play Store. Im iTunes App Store steht die App auch für iPhone und iPad zum Download bereit.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.
Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

Meerkat: Eigene Live-Streams über Twitter teilen

Nachdem der eigene Live-Stream eingerichtet wurde, kann der Link zum Stream direkt an alle Twitter-Follower weitergeleitet werden. So kann der Stream einerseits durch das Netz geteilt werden, zudem steht Zuschauern die Möglichkeit zur Verfügung, den Video-Inhalt direkt kommentieren zu können. So können Zuschauer etwa eigenen Regie-Anweisungen für den Streamenden geben.

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Ist der Live-Stream über Meerkat einmal beendet, wird dieser gelöscht. Das Video wird weder hochgeladen, noch auf anderen Plattformen wie YouTube zur Verfügung gestellt.

Meerkat: App für Android und iOS

Mit Meerkat könnt ihr z. B. eure nicht anwesenden Freunde an wichtigen Ereignissen teilhaben lassen oder Videokonferenzen mit Twitter-Einbindung per Smartphone durchführen. Für die Einrichtung des Live-Streams sind keinerlei technische Kenntnisse notwendig. Alles, was ihr für den eigenen Video-Stream benötigt, sind die App, ein Smartphone mit Kamera sowie ein Finger zum Betätigen den „Aufnahme“-Buttons.

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Meerkat wird inzwischen nicht nur für das Streamen eigener Videos verwendet, sondern häufig auch zum Teilen von urheberrechtlich geschütztem Material eingesetzt. So haben Zuschauer jüngst etwa über Meerkat die Live-Übertragung des Boxkampfs zwischen Mayweather und Pacquaio über Meerkat gestreamt. So konnten Online-Nutzer den Kampf sehen, ohne die 80 bis 100 € PPV-Gebühr entrichten zu müssen. Auch die neuen „Game of Thrones“-Folgen der fünften Staffel konnten über Meerkat angesehen werden. Selbstredend ist das Teilen solcher urheberrechtlich geschützter Inhalte über Meerkat nicht erlaubt. Während das Anbieten dieser Inhalte verboten ist, ist rechtlich nicht eindeutig geklärt, ob das Ansehen der Videoinhalte zivilrechtlich erlaubt ist.

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Ähnlich wie Meerkat funktioniert auch YouNow.

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