Mit Find my iPhone („Mein iPhone suchen“) bietet Apple eine einfache Möglichkeit ein mobiles Gerät zu orten. Das Problem: Schaltet man iPhone oder iPad aus endet das Tracking. In einem neuen Patentantrag beschreibt wie Apple dies umgehen will.

 

Mein iPhone suchen

Facts 

In dem am 3. November 2016 veröffentlichten Patentantrag US 2016/0323703 A1 (via CNBC) beschreiben Apples Ingenieure die Fähigkeiten eines Geräts, wie es nach dem Ausschalten weiterhin gefunden werden kann.

Solange ein iPhone oder iPad eingeschaltet und mit dem Internet verbunden ist, können die Informationen für Find my iPhone problemlos übermittelt werden. Wurde ein Gerät jedoch gestohlen, wird dieses in der Regel direkt ausgeschaltet; hier endet die Suche nach dem teuren Smartphone oder Tablet.

Apples Technologie, die in dem neuen Patent beschrieben wird, will dies umgehen, in dem zum Beispiel beim Abschalten des Geräts auf dem Abschalt-Bildschirm nach einem Code gefragt wird, um einen neuen Sicherheitsmechanismus zu deaktivieren.

Wird dieser Code nicht oder mehrfach falsch angegeben wird das neue Sicherheitsfeature automatisch aktiviert. Das Gerät fährt sich aber wie gehabt herunter.

Das neue Sicherheitsfeature läuft nun jedoch aktiv im Hintergrund. Es sind aber nur noch die Teile der Geräts aktiv, die für die Übermittlung des Standorts notwendig sind.

Abgeschaltetes iPhone kann seine Position mitteilen

Die Funktion kann über diverse Wege, etwa E-Mail, IM oder Text-Nachricht, somit weiterhin die Position des Geräts übermitteln. Alternativ kann die im Hintergrund aktive Funktion auch bei einem Server anfragen, ob die Daten auf dem Gerät gelöscht werden sollen.

Der Anwender kann wählen, in welcher Frequenz der aktuelle Standort gesendet werden soll. Die Funktion bleibt aktiv bis der korrekte Code eingegeben wurde.

Apple beschreibt in dem Patent, dass es dem Anwender überlassen werden könnte, ob das Gerät auf das aktive Sicherheitsfeature aufmerksam macht – etwa mit einem Bild oder Text auf dem Bildschirm. Will der Nutzer dies nicht, sieht das Gerät aus, als wäre es ganz normal im abgeschalteten Modus.

In einer weiteren Alternative könnte auch in regelmäßigen Abständen eines oder mehrere Fotos mit den Kameras aufgenommen und übermittelt werden.

Als Übertragungsmethoden nennt Apple die primären Netzwerkverbindungen, also zum Beispiel Mobilfunk- oder Wi-Fi-Verbindung. Aber auch von einer Peer-to-Peer-Verbindung ist die Rede.

Das Feature kann weiterhin vom Anwender vollständig deaktiviert werden, ähnlich wie es derzeit bei Find my iPhone bereits der Fall ist.

Ob und wann diese Technologie ihren Weg in ein zukünftiges iPhone oder iPad findet, ist unbekannt.

Quelle: US-Patentamt, via CNBC

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