Bereits in der vergangenen Woche wurde in Kalifornien ein Gesetzesentwurf vorgestellt, der für Smartphones eine Technologie gegen Diebstähle fordert. Nun haben vier Senatoren mit dem „Smartphone Theft Prevention Act“ einen ähnlichen Vorschlag  für das gesamte Land vorgebracht.

Nach dem Entwurf soll jedes Smartphone über Schutzmaßnahmen verfügen, die es dem ursprünglichen Besitzer ermöglichen, das Telefon zu sperren und für den Dieb unbrauchbar zu machen. Im Gespräch ist unter anderem ein sogenannter „Kill Switch“, eine Art Notschalter, mit dem das Telefon direkt lahmgelegt werden kann.

Die iPhones von Apple verfügen seit iOS 7 bereits über eine solche Funktion und würden alle Anforderungen an den Gesetzesentwurf erfüllen. Dank „Mein iPhone suchen“ muss sich der Dieb erst mit der Apple-ID anmelden, um die Daten auf dem Telefon neu zu konfigurieren oder sich aus der Cloud abzumelden. Darüber hinaus kann der Besitzer mit dieser Funktion auch das iPhone aus der Ferne löschen oder orten.

Allerdings gibt es auch Stimmen, die sich gegen diesen Vorschlag richten. CTIA, eine Organisation, die sich für die Mobilfunkindustrie einsetzt, richtet sich schon seit längerem gegen solche Entwürfe. Die Organisation fordert eine Datenbank, in der sämtliche Smartphone-Diebstähle aufgeführt werden. Von diesem Vorschlag erhoffen sich die Politiker allerdings kaum einen Nutzen.

Der Gesetzesentwurf steht im Fokus, da Smartphone-Diebstähle in den USA weit verbreitet sind und diverse Bezirksgerichte in den USA mit solchen Fällen beschäftigt sind. Durch den Vorschlag soll ein Smartphone-Diebstahl für Langfinger bedeutend unattraktiver werden.

via MacRumors