Pushbullet 14.1: Update bringt Synchronisierung von Benachrichtigungen über alle Geräte hinweg

Andreas Floemer 7

Pushbullet ist eine der beliebtesten Apps in unserer Redaktion. Entsprechend freuen wir uns, wenn die Entwickler dem praktischen Tool zum Senden von Links, Screenshots und anderen Dingen von einem Gerät zum anderen – beispielsweise von Smartphone zum Desktop-Rechner oder auch verbundenen Kontakten –, neue Funktionen verabreicht. Überdies ist die App dazu imstande, Benachrichtigungen vom Smartphone auf den Desktop zu spiegeln. Nun hat dieses praktische Feature ein sinnvolles Update erhalten, mit dem es möglich ist, diese Benachrichtigungen auf allen verknüpften Geräten anzuzeigen. 

Google hatte vor ziemlich genau einem Jahr im Zuge der Google I/O 2013 angekündigt, eingehende Benachrichtigungen über alle Geräte hinweg zu synchronisieren, sodass diese beispielsweise aus der Benachrichtigungsleiste eines Tablets verschwinden, wenn man die Nachricht, Mail oder was auch immer, auf einem anderen mit dem gleichen Google-Konto verknüpften Gerät gelesen hat – dies funktioniert in der Praxis allerdings nur bedingt. Pushbullet hilft nun mit einem ähnlichen Feature nach, für das die Entwickler die Mirror-Funktion erweitert haben.

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Bislang konnte man sich via Pushbullet allerlei Benachrichtigungen vom Smartphone auf dem Desktop anzeigen lassen, das Update auf Version 14.1 erweitert dies nun auf alle mit Pushbullet verbundenen Geräten, sofern diese Funktion, die sich noch im Beta-status befindet, auf entsprechenden Geräten aktiviert ist. Dank dieses Features ist es beispielsweise nun möglich, eingehende Anrufe oder WhatsApp-Nachrichten oder SMS zu sehen, auch wenn man gerade nicht sein Smartphone in Reichweite hat, sondern lediglich sein Tablet oder den Desktop-Rechner. Die App kann aber noch mehr: Hat man eine Benachrichtigung gelesen, wird diese auch auf anderen Geräten ausgeblendet, sofern man sie aus der Benachrichtigungsleiste wischt. Es gibt jedoch einen Haken an der großartigen neuen Funktion: Man benötigt mindestens Android-Version 4.3, da ab dieser Android-Iteration verwaltet werden kann, welche Anwendungen Zugriff auf Benachrichtigungen erhalten dürfen.

Wer Pushbullet noch nicht ausprobiert hat, sollte sich die App  auf jeden Fall testweise installieren, denn viel bequemer lassen sich Daten nicht hin und her schubsen – und die Benachrichtigungsfunktion ist wirklich großartig. Habt ihr Pushbullet in Benutzung – was haltet ihr von der Anwendung?

Pushbullet - SMS on PC and more
Entwickler: Pushbullet
Preis: Kostenlos

Quelle: Pushbullet-Blog [via AndroidAuthority]

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