Pushbullet Pro: Manche Funktionen werden kostenpflichtig

Martin Malischek 2

Pushbullet wird kostenpflichtig – zumindest teilweise: Ausgewählte und aktuell kostenlose Funktionen sind künftig ausschließlich mit einem Premium-Account nutzbar. Zusätzlich gibt es auch neue Premium-Services, beispielsweise wurde die Maximalgröße beim Dateiversand erhöht.

Erst heute Nachmittag haben wir über einen möglichen Kauf von Pushbullet spekuliert, nun kündigte der Dienst auf seinem Blog kostenpflichtige Premium-Features an, die ab dem 1. Dezember 2015 greifen werden. Auch wenn viele nicht begeistert über die eingeschränkten Funktionen der Basis-Version von Pushbullet sein dürften, bleibt der Dienst wenigstens eigenständig und wurde nicht von einem Unternehmen geschluckt. Eventuelle grundlegende Änderungen an der Funktionsweise des Dienstes sind damit erst einmal nicht zu befürchten.

Pushbullet Pro: Einige Features nicht mehr kostenlos verfügbar

Nutzer, die den Dienst zum Spiegeln von Benachrichtigungen und Versenden von Dateien weiterhin kostenlos nutzen möchten, müssen jedoch trotzdem mit Einschränkungen rechnen. So ist es ab dem genannten Datum nicht mehr möglich, die in den Android-Benachrichtigungen mitgelieferten Schnellbefehle auszuführen – beispielsweise können nur noch Pro-Nutzer bei einer gespiegelten Facebook Messenger-Nachricht direkt ein „Gefällt mir“ vergeben. Ebenso wurde die Versand-Anzahl von Nachrichten (SMS, WhatsApp & Co.) in der Basis-Version auf 100 Stück limitiert, auch das „Universal copy & paste“-Feature, das die Zwischenablage zwischen verschiedenen Plattformen synchronisiert, bleibt künftig Premium-Nutzern vorbehalten. Wer häufig Dateien über Pushbullet versendet und sich über die Limitierung auf 25 MB pro Datei ärgert, erhält als Pro-Nutzer eine Erhöhung auf 1 GB sowie 100 GB Speicher.

pushbullet premium-kostenlos

Für ein Pro-Abonnement kann man sich ab sofort anmelden, es kann monatlich gekündigt werden und kostet ab dem 1. Dezember 4,99 US-Dollar pro Monat. Wer sparen will, zahlt den Jahresbetrag von 39,99 US-Dollar pro Jahr und kommt so auf einen monatlichen Preis von durchschnittlich 3,33 US-Dollar. Bezahlt werden kann derzeit lediglich per Kreditkarte – ein Abonnement über den Google Play Store ist nicht möglich.

Quelle: Pushbullet Blog

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