Siri-Lautsprecher: Produktion soll begonnen haben

Holger Eilhard 1

Mit einer tiefen Integration mit anderen hauseigenen Diensten will Apple den potentiellen Käufern, seinen Amazon-Echo- und Google-Home-Konkurrenten schmackhaft machen.

Siri-Lautsprecher: Produktion soll begonnen haben

Wie Bloomberg berichtet, soll die Produktion des Siri-Lautsprechers, welcher als Konkurrenz zu Google Home und Amazon Echo beschrieben wird, im Fernen Osten begonnen haben. Das in Taiwan ansässige Unternehmen Inventec, bereits verantwortlich für die Fertigung der AirPods, soll den Lautsprecher produzieren.

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Laut den Quellen von Bloomberg könnte Apple den Siri-Lautsprecher bereits in der kommenden Woche im Rahmen der WWDC-Keynote präsentieren. Eine kurzfristige Auslieferung sei jedoch sehr unwahrscheinlich.

Apple will sich angeblich von der Konkurrenz dank besserer Audio-Qualität abheben. Neben einem virtuellen Surround-Sound sollen die bislang getesteten Lautsprecher lauter sein als die Rivalen von Amazon und Google. Apple soll des Weiteren überlegt haben, Sensoren zur Erkennung der vorhandenen Räumlichkeiten zu integrieren, welche eine automatische Anpassung der Lautstärke ermöglichen sollen.

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Softwareseitig wird berichtet, dass Apple – wie schon in iOS – mit Drittanbietern zusammenarbeiten wird, um so etwa das Senden von Nachrichten via WhatsApp oder das Bestellen eines Fahrdienstes, wie zum Beispiel Uber, zu ermöglichen.

Der Siri-Lautsprecher soll des Weiteren als Basisstation für HomeKit dienen können, um Lampen, Schlösser oder Rollos aus Ferne zu steuern. Derzeit ist für eine Steuerung außerhalb der eigenen vier Wände ein Apple TV oder iPad notwendig, das dauerhaft in der Wohnung verbleibt und mit dem Internet verbunden ist.

Laut früheren Berichten soll der Lautsprecher bereits seit einigen Monaten in den Wohnungen von Apples Mitarbeitern getestet worden sein.

Im Rahmen der WWDC wird erwartet, dass Apple neben neuer Software – wie iOS 11 und macOS 10.13 – auch die eigene Hardware teilweise erneuern wird. Hier wird mitunter ein neues 10,5″ iPad Pro, MacBook Pro und 12″ MacBook erwartet.

Quelle: Bloomberg

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