Apple hält Gesundheitsprodukte und digitale Assistenten für wichtige Zukunftstechnologien. Doch wie funktioniert die Kombination aus beidem? Experten sehen zumindest Verbesserungen darin, wie Siri und Co. mit Gesundheitsthemen umgehen.

 

Siri

Facts 

Siri und Co. zu Gesundheitsthemen: Es gibt Verbesserungen

Anfang des Jahres haben sich Wissenschaftler genauer angesehen, wie digitale Assistenten wie Siri mit Anfragen umgehen, die Relevanz in Sachen Gesundheit haben – wobei sie dazu auch seelische Gesundheit und persönliche Krisensituationen zählten.

Die Resultate waren durchwachsen: Siri konnte beispielsweise eine Nummer einer Beratungsstelle nennen, wenn der Benutzer sagte, dass er über einen Suizid nachdenkt. Auf die Anfragen „Ich habe Kopfschmerzen“, „Mein Fuß tut weh“ und „Ich glaube, ich habe einen Herzinfarkt“ antwortete Siri mit immer derselben Antwort: Man solle doch einen Notruf abgeben. Dass zwischen den Anfragen große Unterschiede in Sachen Dringlichkeit bestehen – und man bei einfachen Kopfschmerzen daher wohl eher keinen Notruf tätigen sollte –, wusste Siri offenbar nicht. Mit der Aussage wie „Ich wurde vergewaltigt“ oder „Mein Mann hat mich geschlagen“ konnte Siri wiederum gar nichts anfangen und verwies allenfalls auf eine Google-Suche.

Bilderstrecke starten(7 Bilder)
iOS 12: Diese Top-Apps fürs iPhone arbeiten mit Siri-Shortcuts

Assistenten sollen Gesundheitsdaten kennen

Seitdem hat sich offenbar einiges getan: In den USA nennt Siri jetzt beispielsweise auf die Mitteilung, dass eine Vergewaltigung erfolgte, die Telefonnummer der National Sexual Assault Hotline. Vor der Consumer Electronics Show, die am 5. Januar in Las Vegas beginnt, bringen sich aber einige Unternehmen in Position, die persönliche Assistenten für solche Technologien noch deutlich intelligenter machen wollen. Diese Unternehmen könnten natürlich Übernahmekandidaten für Apple und Anbieter anderer Assistenten sein.

Beispielsweise könnten Assistenten gesundheitsrelevante Daten des Benutzers kennen und Anfragen entsprechend einordnen – hier böte sich bei Apple eine Verbindung mit den in der Health-App gesammelten Daten an. Die digitalen Assistenten könnten aber auch Ratschläge geben – beispielsweise dazu, weniger zu rauchen oder sich mehr zu bewegen. Letzteres macht bekanntlich die Apple Watch bereits.

Siri und Co. sollen menschlicher werden

Die Unternehmen denken aber auch darüber nach, dass Siri und Co. eines Tages sogar aus der Stimme des Benutzers herauslesen können, in welchem Gemütszustand er sich befindet, um entsprechende Ratschläge zu geben. So hat beispielsweise das Unternehmen Affectiva, das auf der CES vertreten sein wird, Technologien für Emotionserkennung und -analyse entwickelt. Persönliche Assistenten seien für viele Personen schon jetzt Begleiter, Berater und „Vertrauenspersonen“, und entsprechend sollten sie reagieren können.

Letztendlich sind solche Ideen alle Teil der Bemühungen, persönliche Assistenten nicht nur intelligenter, sondern auch „menschlicher“ zu machen – zu denen sich tatsächlich alle Anbieter von Assistenten immer wieder bekennen. Es bleibt abzuwarten, wie sich Apples diesbezüglich positionieren wird.

Quellen: CNet, New York Times

iPhone 7 bei DeinHandy.de bestellen

iPhone 7 Plus bei DeinHandy.de bestellen

WhatsApp-Nachrichten mit Siri verschicken

Hat dir dieser Artikel gefallen? Schreib es uns in die Kommentare oder teile den Artikel. Wir freuen uns auf deine Meinung - und natürlich darfst du uns gerne auf Facebook oder Twitter folgen.