Sprachassistenten? Ja, aber bitte nicht in der Öffentlichkeit

Philipp Gombert 7

Sprachassistenten wie Siri und Google Now dienen bereits seit einigen Jahren als hilfreiche Begleiter auf Smartphones. Dennoch schämen sich einer Studie zufolge insbesondere iPhone-Nutzer, in der Öffentlichkeit mit dem eigenen Smartphone zu reden.

Sprachassistenten? Ja, aber bitte nicht in der Öffentlichkeit

2011 erblickte Siri im Zuge von iOS 5 das Licht der Welt, ein Jahr später folgte Google Now zusammen mit Android 4.1 Jelly Bean. Damit haben die beiden Sprachassistenten bereits einige Jahre hinter sich. In einer neuen Studie wurden nun interessante Zahlen zu den Helfern veröffentlicht. Die Daten basieren dabei auf 500 befragten Smartphone-Nutzern in den USA.

Insgesamt wurde Siri von 98 Prozent der iPhone-Besitzer zumindest ein Mal verwendet, 70 Prozent greifen selten auf den Sprachassistenten zurück. Offenbar ist Siri nicht unbeliebt bei Nutzern. Im Beisein fremder Menschen will jedoch kaum jemand mit dem eigenen Smartphone sprechen. Nur 3 Prozent der Befragten gaben an, Siri auch in der Öffentlichkeit zu verwenden.

Android-Nutzer zeigen weniger Scheu

Android-Nutzer zeigen hingegen weniger Scheu — 12 Prozent greifen in der Öffentlichkeit auf Google Now zurück. Möglicherweise haben die besseren Ergebnisse von Google Now im Vergleich zu Siri zu diesem Vorsprung geführt. Die Macher der Studie glauben zudem daran, dass iDEN – eine Walkie-Talkie-ähnliche Technik für Android-Smartphones in den USA –, ebenso ein Scherflein dazu beigetragen hat.  Dabei wird der Google-Dienst insgesamt aber etwas weniger verwendet als Siri: 62 Prozent der Befragten nutzen hin und wieder den Android-Assistenten, 96 Prozent haben Google Now zumindest ein Mal angetestet.

Insgesamt kommen Sprachassistenten am häufigsten im Auto zum Einsatz, gefolgt von den eigenen vier Wänden. Nur 6 Prozent aller Smartphone-Nutzer verwenden entsprechende Dienste in der Öffentlichkeit. Diese Barriere wird in der Studie als „Gespräch mit Technologie“ bezeichnet. Neue Funktionen und Geräte könnten in Zukunft dazu beitragen, diese Hürde zu überwinden. In Deutschland dürften die Zahlen wohl ähnlich ausfallen.

Quelle: Creative Strategies via Fortune

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Lustige Siri Sprüche.

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