Skoobe im Kurz-Test: Was hat die digitale Bücherei zu bieten?

Kamal Nicholas

Falls ihr Skoobe noch nicht kennt: Es handelt sich bei der App um eine digitale Bücherei für euer Smartphone, Tablet oder euren Kindle Fire. Mit Skoobe könnt ihr also Bücher leihen, anstatt sie für teuer Geld zu kaufen. Und das ist eine wirklich gute Sache. Was Skoobe sonst noch so zu bieten hat, erfahrt ihr in meinem Kurz-Test.

Ich selbst bin im Besitz eines Kindle-Readers und besorge mir auch hin und wieder ein paar Bücher. Gerade auf Reisen ist ein solcher Reader sehr praktisch. Daneben habe ich aber auch immer mein Galaxy Note 2 bzw. Note 3 dabei, auf dem es sich dank des großen Bildschirms ebenfalls sehr gut lesen lässt. Und dann gibt es ja auch noch Tablets, auf denen man Skoobe installieren kann.

Ein kleines Problem, das ich mit digitalen Büchern habe, ist, dass sie zum Kaufen doch sehr teuer sind und meistens fast genauso viel kosten wie ihre gedruckten Verwandten. Klar, der Inhalt ist natürlich der gleiche, wie der in einem „echten“ Buch, aber beim echten Buch habe ich eben noch das Material in der Hand, egal ob gebunden oder als Taschenbuch.

Deshalb ist Leihen eine tolle Sache. Und während ich früher noch in die Bücherei gegangen bin, um mir Bücher zu leihen, genügt heute eine App wie Skoobe. Aber was genau bietet diese? Hier das Angebot im groben Überblick:

Skoobe: Das Angebot

  • Mit Skoobe könnt Ihr E-Books ausleihen, anstatt sie zu kaufen. Egal ob für Android-Geräte, iPad und iPhone oder das Kindle Fire
  • Ihr könnt unbegrenzt viele Bücher leihen
  • Derzeit stehen mehr als 25.000 Bücher zur Auswahl, dazu kommen ständig weitere Titel (alleine diese Woche sind es schon 78)
  • Zur Auswahl stehen außerdem mehrere  Kategorien (Belletristik, Sachbücher, Ratgeber, Kinder & Jugend) mit jeweils weiteren Unterkategorien
  • Ihr zahlt keine Leihfristen oder Leihgebühren, somit gibt es auch keine Überziehungsgebühren (in echten Büchereien gibt es sowas, oh ja)
  • Der Dienst kann 14 Tage lang kostenlos getestet werden, danach werden 9,99 Euro pro Monat für die Basic-Mitgliedschaft fällig, falls ihr vorher nicht kündigt
  • Für jedes Buch gibt es eine Leseprobe, damit ihr auch wisst, ob euch dieses überhaupt gefällt
  • Bücher können auch offline gelesen werden, wie lange hängt von der Art der Mitgliedschaft ab.
  • Alle Mitgliedschaften sind jederzeit kündbar
  • Erfreulich ist auch, dass ihr für die Anmeldung nicht zwingend eine Kreditkarte braucht, sondern ihr euch mit einem deutschen Bankkonto auch zum lastschriftverfahren anmelden könnt.

Insgesamt stehen drei verschiedene Mitgliedschaften bei Skoobe zur Verfügung. Hier die Übersicht mit den zugehörigen Kosten:

skoobe

Für Leute, die viel auf einem elektronischen Gerät lesen, ist dies auf jeden Fall ein sehr gutes Angebot. Wenn man bedenkt, dass man für den Kauf von nur einem neuen Buch oft schon mit mindestens 10 Euro rechnen muss, bekommt man hier natürlich wesentlich mehr fürs Geld. Vor allem in Anbetracht dessen, dass die meisten Bücher nicht mehr als einmal gelesen werden.

Ich persönlich finde das Angebot auf jeden Fall sehr gut. Da ich mittlerweile sowieso so gut wie überall Internet habe, ist das günstigste Angebot von Skoobe (9,99 Euro pro Monat) meiner Meinung nach völlig ausreichend. Auch würde ich nicht mehr als 3 Bücher gleichzeitig ausleihen. Wem das nicht genügt, der kann seine Skoobe-Mitgliedschaft aber gerne noch aufwerten.

Skoobe: Die App im Kurz-Test

Auch die App selbst gefällt mir sehr gut, diese ist unaufdringlich und schlicht gestaltet. Zwar kann man hier nicht sonderlich viel einstellen (andere E-Reader für Tablets und Smartphones  wie etwa der Moon Reader  sind mit einer riesigen Bandbreite an Optionen ausgestattet, mit denen sich Schriftarten, „Papier“-Farbe etc. wunderbar einstellen lassen), dies ist aber meiner Meinung nach nicht nötig. Bei der Skoobe-App lässt sich die Schriftgröße verändern, dazu gibt es einen Tag- und einen Nachtmodus, außerdem kann noch die Lese-Helligkeit angepasst werden. Das war es dann aber auch schon. Und das reicht auch. In diesem Fall ist weniger wirklich mehr, denn man will ja Bücher lesen und nicht sich erst stundenlang durch versteckte Menüs arbeiten.

Weitere Informationen zu Skoobe und dem Angebot findet ihr natürlich auf der offiziellen Webseite.

Zum Download der Android-Version von Skoobe geht es hier entlang. Die iOS-Version steht hier zum Herunterladen bereit.

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