Android ist ohne Zweifel eines der flexibelsten mobilen Betriebssysteme und lässt den Nutzern viele Freiheiten bei der Personalisierung ihrer Smartphones. Sobald man aber Änderungen vornehmen möchte, die Google oder die Gerätehersteller nicht vorgesehen haben, ist die Einrichtung eines Benutzerkontos mit Administratoren-Rechten unumgänglich. Zu den bekanntesten Methoden zur Verwaltung dieses sogenannten Root-Zugriffs zählt die App SuperSU des Entwicklers Chanfire. Der hat jetzt in einem Google+-Posting bekannt gegeben, dass er sich aus der Entwicklung der App zurückziehen wird.

 

SuperSU

Facts 

Als Chainfire Anfang 2012 seine App mit dem bezeichnenden Namen SuperSU veröffentlichte, hätte er sich den unglaublichen Erfolg seines Programms wohl niemals träumen lassen: In den dreieinhalb Jahren seit seiner Einführung ist das Root-Tool quasi zur Standard-Anwendung für die Rechteverwaltung avanciert und wurde insgesamt fast einhundert Millionen Mal installiert. Aktuell kann die App immer noch ein paar Dutzend Millionen Installationen vorweisen.

Mit wachsender Popularität und jeder neuen Android-Version wurden auch die Betreuung und Weiterentwicklung von SuperSU aufwändiger – einst als kleines Nebenprojekt gestartet, entwickelte sich die App zur Hauptbeschäftigung im Leben von Chainfire. Nun sei der nach eigener Aussage an einem Punkt angekommen, an dem ihm die Entwicklung keine Freude mehr bereite und ihn an der Arbeit an anderen Projekten hindere. Aus diesem Grund habe er sich dazu entschlossen, die Entwicklung abzugeben.

Für Anwender besteht dennoch kein Grund zur Sorge, denn Chainfire hat für seine App bereits ein neues Zuhause gefunden, sodass die Weiterentwicklung von SuperSU gesichert ist: Zukünftig übernimmt die eigens zu diesem Zweck gegründete Firma Coding Code Mobile Technology die Betreuung der Anwendung. Bis eine neue Version des Tools durch CCMT bereit steht, darf zudem die kostenlose Variante von SuperSU wie gewohnt genutzt und verbreitet werden.

Damit die Übergabe reibungslos funktioniert, steht Chainfire dem neuen Team noch einige Zeit unterstützend zur Verfügung:

Quelle: Chainfire bei G+z

GIGA-Redaktion
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