tado° füttert die Heizung mit Daten

Julien Bremer 4

Schon seit 2012 verkauft das Münchener Unternehmen tado ein cleveres System, mit der die Heizung aus der Ferne gesteuert werden kann. Damit lässt sich Energie und vor allem bares Geld sparen. Zur CeBIT stellte tado eine neue Version der Heizungs-App vor.

tado° füttert die Heizung mit Daten

Zunächst muss das Hardware-Kit in der Wohnung installiert werden. Im Anschluss lädt sich der Nutzer die Heizungs-App auf sein Smartphone und nimmt die ersten Grundeinstellungen vor, wie beispielsweise die gewünschten Raumtemperaturen.

Von nun an kümmert sich die tado° als persönlicher Heizungsassistent darum, dass die Heizleistung den Bedürfnissen des Nutzers angepasst wird. Dafür analysiert die App viele Daten, die der Nutzer in seinem ganz normalen Alltag abgibt, wertet sie aus und schlussfolgert daraus, wie und wann geheizt werden muss.

Durch die Ortungsdienste der Smartphones erkennt tado°, wann der letzte Bewohner die Wohnung verlassen hat und regelt die Temperatur automatisch runter. Genauso erkennt die App, wann die Bewohner wieder auf dem Heimweg sind und heizt schon mal vor, damit es beim Betreten der Wohnung gleich angenehm warm ist.

Doch tado° greift nicht nur auf die Standortdienste zurück. Innerhalb der ersten Tage „lernt“ die App die Eigenschaften des jeweiligen Gebäudes kennen. Daraus berechnet sie, wie schnell sich die Räume abkühlen, wie lange es dauert, bis die gewünschte Zimmertemperatur erreicht ist und welchen Einfluss die Sonneneinstrahlung auf den jeweiligen Raum hat.

Außerdem fließen die Daten des Wetterberichts aus dem Internet mit ein, um frühzeitig zu erkennen, wie am jeweiligen Tag geheizt werden muss und somit unnötige Heizkosten einzusparen. Das Raumklima wird somit an die Bedürfnisse des Nutzers angepasst und die Energieausgaben reduziert.

Die Heizungs-App steht dabei ganz im Zeichen des CeBIT-Mottos, große Datenmengen nachhaltig und verantwortungsvoll zu nutzen. tado° verwendet laut eigenen Angaben modernste Sicherheitstechnologie, wie sie auch beim Onlinebanking genutzt wird. „Die Gewährleistung der Datensicherheit und des Datenschutzes unserer Kunden besitzt die höchste Priorität.“, erklärt Christian Deilmann, CEO und Gründer der tado° GmbH.

Bislang gibt es das System von tado° in Einfamilienhäusern mit Öl, Gas und Wärmepumpe sowie in Wohnungen mit Gasetagenheizung. Für Wohnungen mit Zentralheizung oder Fernwärme soll demnächst auch ein System verfügbar sein. Das , die passende App dazu ist kostenlos.

tado°
Entwickler: tado°
Preis: Kostenlos

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