Disa: Neuer Multi-Messenger für WhatsApp, SMS, Facebook und mehr

Andreas Floemer 15

Mit Disa kündigt sich ein neuer Multimessenger für Android an, der nicht nur SMS und Facebook Messenger unter sich vereinen will, sondern sogar beliebte Dienste wie WhatsApp und Google Hangouts. Zurzeit ist der Funktionsumfang der Alpha-Version auf WhatsApp und SMS/MMS begrenzt, dies funktioniert allerdings bereits recht zuverlässig.

Disa: Neuer Multi-Messenger für WhatsApp, SMS, Facebook und mehr

Die Entwickler beabsichtigen ihre App Disa allem Anschein nach zum nächsten großen Multimessenger zu machen. Der Vorteil einer solchem Anwendung: Man hat eine Anlaufsstelle für alle Konversationen – sei es nun eine SMS, WhatsApp-, Facebook-Nachrichten oder eine der weiteren künftig unterstützten Messenger-Dienste wie Kik und Steam und Hangouts. Die Anwendung ist sogar dazu in der Lage, Konversationen, die mit einer Person auf verschiedenen Messenger-Plattformen geführt werden, in einem Thread zusammenzufassen. Ein positiver Begleiteffekt ist durch die Nutzung einer zentralen App für verschiedene Messenger-Dienste, dass man auf diesem Wege Energie sparen kann, so die Entwickler. Denn Anstelle mehrerer Apps (Prozesse) muss nur eine laufen und verschlingt so weniger Rechenpower, beziehungsweise Ressourcen.

Da die Anwendung sich noch in der aktiven Entwicklungsphase befindet, sind noch lange nicht alle Funktionen integriert. Wie erwähnt, lassen sich zurzeit nur WhatsApp, SMS und MMS versenden und empfangen. Ferner wird das Versenden von Emojis nicht unterstützt, da noch keine Icon-Sets vorhanden sind – diese stehen allerdings auf der Disa-Roadmap. Zu weiteren geplanten Funktionen gehören außerdem eine Broadcast-Funktion sowie Push-to-Talk und eine Videobearbeitungsfunktion, wie sie bei Whatsapp zu finden sind.

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Wer die Anwendung auf seinem Androiden testen möchte, muss zuerst der Google+-Community beitreten und anschließend die Teilnahme am Test bestätigen. Nun steht dem Download im Play Store nichts mehr im Wege. Feine Sache: Die Anwendung soll auch nach dem Verlassen der Entwicklungsphase kostenlos bleiben.

Ein klassisches Problem mit Multi-Messengern kommt mutmaßlich auch hier zum Tragen: Ändert der Anbieter der Original-App sein Protokoll, funktioniert die App-Alternative plötzlich nicht mehr. Und je mehr dieser Multi-Messenger es gibt, desto öfter werden die Original-Tools geändert – denn fremde Clients sind den Betreibern der Messenger-Dienste zumeist ein Dorn im Auge.

Was haltet ihr von der App – würdet ihr sie anstelle der zig verschiedenen Anwendungen als zentrale Anlaufstelle für Hangouts, WhatsApp und Co. nutzen?

Quelle: disa.im [via Stadt-Bremerhaven]

► Tipp: Mit der WhatsApp-Prepaid-SIM immer WhatsAppen – auch ohne Guthaben

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