Seit der Akquisition von WhatsApp, erfahren alternative Dienste einen regen Zulauf und dürfen sich regelmäßig über neue Meilensteine ihrer Nutzerzahlen freuen. Neben Threema, Telegram & Co soll sich, wenn es nach Dirk Stroer ginge, in naher Zukunft ein weiterer Messenger etablieren – 50 Millionen Euro investiert der Medienunternehmer in das deutsche Startup Hoccer und sagt Marktführer WhatsApp den Kampf an.

 

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Das Themenspektrum unserer Berichterstattung umfasst für gewöhnlich Unternehmen und Startups aus aller Herren Länder, der Standort Deutschland hat dabei nur selten Gastauftritte. Das könnte sich in der Zukunft ändern, stellt die üppige Investition in die Hoccer GmbH doch eines der größten Geschäfte der deutschen Internetszene dar und könnte Signalwirkung für zukünftigen Wachstum der Branche in Deutschland haben.

Der Firmen-Gründer und Chef Jérôme Glozbach de Cabarrus zeigt sich, ob der nun zur Verfügung stehenden Mittel, verständlicherweise zuversichtlich: „Der Bedarf für sichere Kommunikation im Internet wächst stark, darum erwarte ich weiter hohes Wachstum von Hoccer“. Nach Meinung des Investors wird die „[...] Nachfrage nach sicheren Messenger-Apps [...] in Zukunft exponentiell steigen“. Durch seine Investition ist Dirk Stroer mit 51 Prozent zum Mehrheitseigentümer des auf 100 Million Euro bewerteten Unternehmens aufgestiegen.

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Soll das neue WhatsApp werden: Die laut Eigenaussage sichere Messaging-App Hoccer XO

Ein Teil der Summe wird direkt in die Entwicklungsabteilung der Hoccer GmbH mit Büros in Berlin und Köln fließen. Der mutmaßlich größere Anteil geht an eines der größten Werbeunternehmen Europas, an dem Dirk Stroer 30 Prozent hält – die Stroer Media AG wird in Form einer Werbekampagne versuchen, die Popularität des Hoccer XO getauften Messenger-Dienstes zu steigern. Fokus der Nachrichten-App, welche es momentan für Android und iOS gibt, ist Datensicherheit. Dazu werden nicht näher genannte Verschlüsselungen, sowie eine vorangehende gegenseitige Kontaktaufnahme mit etwaigen Schreibpartnern eingesetzt.

Bis vor kurzem hatte die Hoccer GmbH lediglich einen Dienst um komfortabel Daten teilen zu können im Programm. Nun soll vor allem der neue Kurznachrichten-Service für Wachstum sorgen, nicht zuletzt aufgrund der erhofften Verbreitung durch die ausgehandelte Werbekampagne.

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Quellen: RP Online, Hoccer

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