WhatsApp: 350 Millionen Nutzer – mehr als Skype

Andreas Floemer 14

Der äußerst beliebte, aber nicht mit sonderlich hoher Sicherheit gesegnete plattformübergreifende Messenger WhatsApp ist weiter auf dem Vormarsch. So hat Jan Koum, CEO des gleichnamigen Unternehmens, am heutigen Dienstag im Zuge der Nokia World 2013 neue Nutzerzahlen genannt, die dem Dienst ein mehr als gesundes Wachstum attestieren: So wird der Dienst aktuell von 350 Millionen Menschen aktiv genutzt.

WhatsApp: 350 Millionen Nutzer – mehr als Skype

Erst im August dieses Jahres konnte WhatsApp den Meilenstein von 300 Millionen aktiver User vermelden – jetzt, nur zwei Monate später, kann ein Zuwachs von 50 Millionen weiteren Usern verzeichnet werden. Damit hat der Messenger mittlerweile den ebenso populären Service Skype, der im Unterschied zu WhatsApp sogar kostenlos ist, um 70 Millionen Nutzer überholt – Skype soll nach Angaben des Mutterkonzerns Microsoft eine Nutzerbasis von „nur“ 280 Millionen besitzen.

Warum WhatsApp so beliebt ist – wir wissen es nicht so genau. Es kann damit zu tun haben, dass der Dienst einer der ersten war, der einerseits plattformübergreifend angeboten wurde (Android, iOS, Windows Phone, BlackBerry, Symbian und Nokia S40), einfach zu nutzen ist und herrlich viele Emoticons im Angebot hat: Eine Konversation kann daher nur aus bunten Bildern bestehen, ohne dass nur eine Silbe geschrieben werden musste – nicht nur Teenager beherrschen diese Kunst der Kommunikation. Abgesehen von der Simplizität und dem Spaßfaktor gehört wohl auch die leichte Anmeldung zum Erfolgskonzept von WhatsApp, denn man muss lediglich seine Telefonnummer angeben und nicht erst aufwändig Nutzernamen und Passwort festlegen.

Ob Googles Messenger-App Hangouts es jemals auf so viele Geräte schaffen wird, ist durchaus möglich, dennoch bleibt fraglich, ob dieser für die breite Masse jemals so attraktiv sein wird wie WhatsApp. Google versucht seinen Messenger mit einem stetig wachsenden Funktionsumfang attraktiver zu machen und ihn womöglich mit der Veröffentlichung von Android 4.4. zur Standard-Messenger-App zu machen, die WhatsApp-Entwickler bleiben indes auch nicht auf der Stelle stehen und versuchen ihren Dienst kontinuierlich mit neuen Funktionen zu spicken – damit ist es kein leichtes Unterfangen, gegen den beliebten Messenger anzukommen.

Quelle: The Verge, mobiFlip

► Tipp: Mit der WhatsApp-Prepaid-SIM immer WhatsAppen – auch ohne Guthaben

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