WhatsApp: Jeder sechste Deutsche benutzt den Instant Messenger

Frank Ritter 20

WhatsApp ist nach Facebook der wichtigste Instant Messenger in Deutschland und einer der Gründe für den Niedergang der SMS. Neuesten Zahlen zufolge nutzen bereits über 13 Millionen Deutsche WhatsApp auf dem Smartphone. Tendenz: steigend.

WhatsApp: Jeder sechste Deutsche benutzt den Instant Messenger

Viele werden den Aufstieg von WhatsApp wohl so wie der Autor dieses Artikels wahrgenommen haben: An einem Tag benutzte eine Person den Messenger, am nächsten Tag fünf, am übernächsten alle. WhatsApp kam quasi aus dem Nichts; wenn heute selbst 90-jährige Senioren und eher technikabgeneigte Menschen diese App kennen und nutzen, kann man wohl davon ausgehen, dass sie im Mainstream angelangt ist. Neueste Zahlen, die das Netzökonomie-Blog von Focus Online jetzt veröffentlicht hat, belegen das eindrücklich.

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So hatte WhatsApp im März in Deutschland eine Nutzerbasis von 13,7 Millionen. Tendenz: Stark steigend. Im Oktober 2012 lag die Zahl der deutschen WhatsApper noch bei 9,3 Millionen - das macht einen Anstieg um 48 Prozent in nur 6 Monaten. Facebooks Messaging-Dienst liegt zwar noch in Führung, wächst jedoch langsamer: Von 12 Millionen im Oktober 2012 auf 15,6 Millionen im März dieses Jahres stieg dessen Nutzerbasis „nur“ um 30 Prozent. Konkurrent Skype ist deutlich abgeschlagen, Googles vereinigter Messenger Hangouts ist erst im Mai gestartet und deswegen verständlicherweise nicht in der Aufstellung enthalten. Hier sind wir aber sehr gespannt, wie er sich in einigen Monaten in den Statistiken ausnimmt.

Ein wichtiger Faktor für den Erfolg von WhatsApp und anderen Instant Messengern ist, dass sie die zunehmend als einschränkend und zu teuer empfundene SMS zumindest auf Smartphones vollumfänglich ersetzen kann. Dazu ist es einfach wie nie, über WhatsApp auch Fotos und kurze Videobotschaften zu teilen – ein Bereich, an dem sich die MMS seit mehr als einer Dekade ohne Erfolg um Akzeptanz bewirbt. Zudem ist es per WhatsApp auch sehr einfach, Gruppenchats zu erstellen und die Anmeldung über die Handynummer sehr simpel.

Seit Anfang des Jahres fordert WhatsApp Gebühren für die Nutzung der Android-Version nach einem Jahr der Probenutzung. Die Kosten kann man entweder per in-App-Kauf über Google Play oder mit einem Trick auch per PayPal bezahlen.

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Hat WhatsApp euer Kommunikationsverhalten verändert? Kennt ihr Menschen, die WhatsApp nutzen, von denen ihr es nicht gedacht hättet? Erzählt es uns in den Kommentaren.

Quelle und Grafik: Focus Online [via SmartDroid]

► Tipp: Mit der WhatsApp-Prepaid-SIM immer WhatsAppen – auch ohne Guthaben

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