WhatsApp: Support-Ende für Android 2.1 bis 2.2, Windows Phone 7.1 und andere Betriebssysteme angekündigt

Kaan Gürayer 1

WhatsApp setzt den Rotstift an und streicht den Support für eine ganze Reihe von mobilen Betriebssystemen. Zum Ende des Jahres werden unter anderem BB10, Windows Phone 7.1 und zwei ältere Android-Versionen nicht mehr unterstützt. 

Video: Drei WhatsApp-Tricks, die ihr unbedingt kennen solltet.

Drei WhatsApp-Tricks, die ihr unbedingt kennen solltet.

Sieben Jahre sei WhatsApp nun schon alt, schreiben die Entwickler hinter dem populären Messenger auf dem hauseigenen Blog. In dieser Zeit habe sich der Mobilfunkmarkt rasend verändert: Im Jahre 2009, als WhatsApp an den Start ging, dominierten Blackberry und Nokia die Branche und machten rund 70 Prozent aller verkauften Smartphones aus. Heute führe hingegen kein Weg am Triumvirat aus Android, iOS und Windows Phone vorbei, die 99,5 Prozent des Smartphone-Marktes auf sich vereinen.

Mit dem Blick auf die kommenden sieben Jahre wollen sich die Entwickler daher nur noch auf die Plattformen konzentrieren, auf denen die meisten Nutzer Zuhause sind. Zum Ende des Jahres 2016 wird also der Support für folgende mobile Betriebssysteme eingestellt:

  • BlackBerry 10
  • Nokia S40
  • Nokia Symbian 60
  • Windows Phone 7.1
  • Android 2.1 und Android 2.2

BlackBerry 10: Die (junge) Ausnahme

Die Ausnahme in dieser Liste stellt BB10 dar, da das OS gerade mal zwei Jahre auf dem Buckel hat. Zum Vergleich: Android 2.1 Eclair wurde am 12. Januar 2010 vorgestellt und ist damit mehr als sechs Jahre alt. Da sich auf dem BB10-Betriebssystem aber normale Android-APK-Dateien installieren lassen, können Nutzer des BlackBerry Z10 oder BlackBerry Passport jederzeit auf diese WhatsApp-Version umsteigen.

In der neuesten Android-Versionsverteilung von Anfang Februar war Android 2.2 Froyo auf gerade mal 0,1 Prozent aller Geräte installiert, Android 2.1 wird nicht einmal mehr gezählt. Die Auswirkungen, die das Support-Ende für diese beiden Android-Versionen mitbringt, dürften für also relativ gering sein.

Um auch nach 2016 WhatsApp nutzen zu können, empfehlen die Entwickler das Upgrade auf Smartphones mit aktuelleren Betriebssystemen.

Quelle: WhatsApp

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