WhatsApp: Telefonfunktion angekündigt, 465 Millionen aktive Nutzer [MWC 2014]

Lukas Funk 12

Die Übernahme von WhatsApp durch Facebook sorgt derzeit für Wirbel im Markt der Messenger-Services. Nicht nur Konkurrenten wie Telegram erfahren regen Zulauf, auch WhatsApp selbst kann steigende Benutzerzahlen vorweisen. Damit das auch weiterhin so bleibt, will man im 2. Quartal 2014 als neues Feature eine Voice-Funktion einführen, mit der Nutzer untereinander telefonieren können.

WhatsApp: Telefonfunktion angekündigt, 465 Millionen aktive Nutzer [MWC 2014]

Nicht nur Hersteller von Smartphones und Tablets tummeln sich auf dem Mobile World Congress in Barcelona, auch die Entwickler hinter WhatsApp nutzen das Rampenlicht der spanischen Metropole, um Großes anzukündigen. Noch im 2. Quartal dieses Jahres, so WhatsApp-CEO Jan Koum, wolle man seine Anwendung um eine Telefonfunktion erweitern. Damit wird WhatsApp nicht mehr nur in Konkurrenz mit anderen Messengern wie Threema oder Telegram stehen, sondern bestehende Größen wie Skype, Hangouts, Line und KakaoTalk herausfordern.

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Besonderes Augenmerk soll dabei auf der Schonung des Datentarifs liegen. „Wir werden nur minimale Bandbreite nutzen und das letzte herausquetschen“, so Koum. „Wir werden uns auf Einfachheit konzentrieren“. Um das Datenvolumen weiter zu schonen, stehe man schon in Verhandlungen mit E-Plus. Der Mobilfunkanbieter könnte demnach spezielle Tarife anbieten, in denen die Kommunikation über WhatsApp vom übrigen Datenvolumen ausgenommen ist. BlackBerry bietet in Kooperation mit verschiedenen Anbietern ähnliche Tarife an. Der Voice-Service soll zunächst auf Android und iOS erscheinen, später auch für einige Nokia- und BlackBerry-Geräte.

Außerdem nutzte Koum die Aufmerksamkeit der Medien, um neueste Nutzungszahlen zu verkünden: Trotz des Ansturms auf Konkurrenzprodukte nach der Übernahme durch Facebook und dem folgenden Server-Crash konnte auch WhatsApp weiter zulegen. 465 Millionen Menschen nutzen demnach den Messenger monatlich, davon 330 Millionen sogar täglich.

Seinem Konzept, allein durch Mundpropaganda zu werben, wird WhatsApp auch in Zukunft treu bleiben.

Quelle: TechCrunch

Bild: SCMP

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