Bei WhatsApp gesperrt: was tun?

Martin Maciej 17

WhatsApp ist für viele der erste Weg, wenn es darum geht, mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu treten. Ärgerlich ist es, wenn man die Meldung erhält, dass man bei WhatsApp gesperrt wurde. Dies ist vor allem der Fall, wenn man Drittanbieter-Apps verwendet, früher allen voran WhatsApp Plus, oder in Übermaß Spam per WhatsApp versendet.

Die Sperre wird in der Regel automatisch und ohne Vorwarnung ausgesprochen, wenn die Macher von WhatsApp erkennen, dass ihr die Messenger-App nicht für den eigentlich vorgesehen Zweck verwendet. Angezeigt wird er Block durch die Meldung „Du wurdest vorübergehend bei WhatsApp gesperrt, da du gegen unsere AGBs verstossen haben könntest.“.

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WhatsApp Sprüche: 50 verrückte Status-Meldungen.

Whatsapp Status Teil 2.

Gesperrt bei WhatsApp gesperrt: Wieso und warum?

  • WhatsApp wird vor allem dann gesperrt, wenn zu viele Nachrichten binnen kurzer Zeit an Kontakte versendet werden.
  • Während ihr eure Freunde noch beruhigt zuspammen könnt, greift die WhatsApp-Sperre vor allem dann, wenn wiederholt immer wieder Nachrichten an Accounts verschickt werden, die sich nicht in den eigenen WhatsApp-Kontakten wiederfinden lassen.
  • Auch wenn der Account in kurzer Zeit von vielen anderen Nutzern blockiert wurde, wird dieser WhatsApp-Account gesperrt.
  • Zusätzlich sind Nutzer von einem Bann bedroht, die viele Gruppen zum Chatten erstellen. Wird eine Gruppe erstellt, sind die Telefonnummern der einzelnen Mitglieder für alle anderen Gruppenteilnehmer öffentlich sichtbar – ob man das nun möchte oder nicht.
  • Auch wer nicht bewusst Spam-Nachrichten versendet, läuft Gefahr, sich einen WhatsApp-Bann einzuholen.
  • So kann das automatische System etwa einen Spam-Versuch erkennen, wenn ihr ein- und denselben Weihnachtsgruß oder Halloween-Spruch an zahlreiche Personen auf einmal verschickt.
  • Die Sperre wirkt in der Regel für 24 Stunden. Ein Countdown zeigt an, wie lange ihr noch auf die App verzichten müsst. Danach kann der Account wieder wie gewohnt weiterverwendet werden.
  • Eine Möglichkeit, die 24-Stunden-Sperre zu umgehen, gibt es nciht,.

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Bei WhatsApp gesperrt wegen Spam

Nutzer, die regelmäßig über WhatsApp plaudern, müssen nun allerdings ihre Chats nicht einschränken. Verschickt ihr viele Nachrichten, jedoch in einem natürlichen Umfang, seid ihr nicht vom WhatsApp-Bann bedroht. Falls ihr tatsächlich Hunderten von Freunden einen Feiertagsgruß verschicken wollt, nutzt dafür die Broadcast-Funktion. Hierbei wird die gleiche Nachricht an alle gewählten Kontakte verschickt, ohne dass diese sehen, wer noch diese Nachricht bekommen hat – anders als etwa bei einer Gruppennachricht.

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Zusätzlich solltet ihr es vermeiden, Drittanbieter-Apps, die WhatsApp als Basis nehmen, zu nutzen. Insbesondere WhatsApp-Plus war vor einigen Monaten dafür verantwortlich, dass zahlreiche Nutzer zunächst für 24 Stunden vom Messaging-Dienst ausgeperrt wurden.

Bei uns erfahrt ihr auch, wie man überprüfen kann, ob man bei WhatsApp von anderen geblockt wurde.

Bildquelle: Minerva Studio

Wie WhatsApp-süchtig bist du? (Quiz)

An WhatsApp kommt kaum noch jemand vorbei. Zeige uns, ob WhatsApp bei dir zum "täglich Brot" gehört und du ohne den Messenger nicht mehr leben kannst, oder ob WhatsApp dir eigentlich völlig wumpe ist.

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