Der dritte und letzte DLC des Season Pass von Anno 1800 verfrachtet euer Handelsimperium ab 10. Dezember mit „Die Passage“ in den frostigen Norden. Wir haben das Add-On bei Ubisoft in Mainz bereits vorab angespielt.

Der Season Pass (24,99 €) für Anno 1800 brachte bisher bereits zwei große DLCs hervor. Das erste Add-On „Gesunkene Schätze“ spielt auf Kap Trelawney, der bisher größten Anno-Insel ab. Auf dem riesigen Flachland könnt ihr euch nach Belieben ausbreiten. Mit der zweiten Erweiterung „Botanica“ hegt und pflegt ihr dagegen einen Botanischen Garten mit mannigfaltiger Fauna. Spielerisch ganz ähnlich zum Museum oder dem Zoo des Grundspiels.

Ab 10. Dezember folgt nun der dritte und finale DLC „Die Passage“. Doch nicht nur das: Ebenso bringt das Mainzer Studio stetig kostenlose Updates für das Hauptspiel. Denn zeitgleich erscheint gratis für alle Spieler der Koop-Modus für bis zu 16 Spieler.

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Auf zum Nordpol

Der Hintergrund von „Die Passage“: Eine Gruppe von Forschern ist am Polarkreis verschollen und ihr sollt diese bei einer Schiffsexpedition in die frostige Arktis wieder finden. Klingt von der Spielmechanik ganz wie der erste DLC „Gesunkene Schätze“ und spielt sich anfangs auch so. Denn die Arktis bildet ein zusätzliches Szenario zur Alten und Neuen Welt, doch im hohen Norden erwarten euch ganz neue Herausforderungen.

Auf dem Weg in die frostigen Gefilde versperrt euch nicht selten Packeis den Weg und ein Durchkommen ist oft unmöglich. Von den Forschern findet sich erstmal keine Spur. Nur ein verlassenes Lager gibt Indizien. Genau hier gründet ihr eure neue Siedlung. Das altbekannte Prinzip des Bauens von Warenlagern, Wohnhäusern und Holzfällerhütten bleibt dabei serientreu.

Neue Produktionsketten

Die große Herausforderung des neuen DLC ist jedoch die Kälte. Denn bei eisigen Temperaturen frieren eure Bewohner, solltet ihr sie nicht mit Heizöfen versorgen, die sie wärmen. Um diese zu betreiben bedarf es allerdings Kohle und um diese zu gewinnen, braucht ihr Köhlereien.

Zudem stellt ihr Schlafsäcke aus Federn und Fellen her, damit die Leute sich wärmen können. Für Licht im Dunkeln sorgen daneben Öllampen, doch dazu ist nicht nur Walöl, sondern auch importiertes Messing aus der Alten Welt vonnöten. Insgesamt werden euch in der Erweiterung sieben neue Produktionsketten und 13 neue Güter zur Verarbeitung geboten.

Eisige Gesellschaft

In der eisigen Arktis seid ihr nicht allein. Die Inuit, die Ureinwohner der Arktis, haben ihren Lebensstil schon lange an die menschenfeindlichen Wetterbedingungen angepasst. Sie stehen euch offen gegenüber und wollen mit euch Handel betreiben. Insgesamt bietet das nördliche Szenario 80 neue Items zum Tauschen und Kaufen. Mit Techniker und Entdecker kommen zudem zwei komplett neue Bevölkerungsstufen ins Spiel.

Der Warentransport gestaltet sich bei „Die Passage“ spannend: Euch stehen nicht nur Schiffe auf dem Wasser, sondern erstmals auch in der Luft zur Verfügung. Die stark an Zeppeline erinnernden Gefährte sind sicher vor Angriffen und unabhängig von Bodenbedingungen wie Straßen und Eis. Doch zu deren Bau sind aufwändige Flughangars nötig.

Zudem bietet der neue DLC auch neue Energien aus Gaskraftwerken, statt aus Kohle. Bereits bei unserem Probespiel bringt „Die Passage“ den selben hohen Anno-Suchtfaktor unter neuen Survival-Bedingungen auf den Bildschirm. Für Fans eine willkommene Abwechslung und ein schöner Endgame-Inhalt.

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