Borderlands 3: Die 4 wichtigsten Neuerungen im Gameplay

Alex Duk

Borderlands 3 steht vor der Tür und klopft laut. Wir haben uns auf der gamescom 2019 durch die „Proving Grounds“ geschossen und stellen euch jetzt die 4 Neuerungen vor, die uns am besten gefallen haben.

Damit wir mit einem neuen Teil der Borderlands-Reihe zufrieden werden, muss sich nicht viel verändern. Klar, eine neue Welt, neue Quests, neue Charaktere – aber das altbekannte Prinzip „Shoot, loot, level, repeat“ hat doch schon immer gut funktioniert.

In den „Proving Grounds“ mussten wir uns mit einem Endgame-Charakter durch Horden von Gegnertypen kämpfen. Keine Story, keine Nebenquests. Hier konnten wir wirklich sehen, wie sich das Gameplay von den Vorgängern abhebt und welche Details einem das Leben in der Galaxie um Pandora leichter machen.

Neuerung 1: Alternative Feuer-Modi

Elementartypen à la Pokémon gibt es schon seit dem ersten Teil der Reihe und mit dem neuen Typ „Radiation“ werden es zunehmend auch nicht weniger. In den vorherigen Teilen erwischte ich mich also dabei für fleischerne Gegner eine Feuer-SMG, für metallische eine Korrosions-SMG, für Gegner mit großem Schild eine Schock-SMG mitzuschleppen. Viel Platz für andere Waffentypen - für die Borderlands schon immer die Fahne hochgehalten hat - blieb da nicht.

Borderlands 3 - "So Happy Together"-Trailer.

Damit wird jetzt mit alternativen Feuer-Modis gegengesteuert. In blitzschnellem Tempo konnte ich unsere Maliwan-Waffe von einer Korrosions- zu einer „Radiation“-Waffe umstellen – praktisch! Und da fangen die alternativen Feuer-Modi gerade erst an: Wie wäre es mit einer Shotgun, an der ein Raketenwerfer anmontiert ist, den du bei Gelegenheit abfeuern kannst? Kein Problem! Wenig Munition im Maschinengewehr? Gerne von Autoschuss auf Einzelschuss umstellen und jeden Treffer zählen lassen. Ich bin gespannt, welche Waffen mit alternativen Feuer-Modi mir im gesamten Spiel noch vor die Füße fliegen.

Neuerung 2: Ping-System

Manche Gegner nerven sehr. Im großen Gewusel kann so etwas den anderen Mitspielern auch einmal entgehen. Wenn einem jedoch der letzte Nerv platzt und der Gegner am liebsten sofort das Weite suchen soll: Anpingen verschafft akute Hilfe. Markierte Gegner werden allen Spielern angezeigt, seien es Gefahren wie Zwischenbosse oder kleinere Wehwehchen wie anrennende, explodierende Psychopathen, die vielleicht mal eine Route nehmen, die nicht jeder sofort sieht.

Markiert werden können nicht nur Gegner, sondern auch Waffen, NPCs, Orte und vieles mehr. Was in Spielen wie Diablo schon Standard ist, kriegt nun auch in Borderlands ein Zuhause. Missverständnisse sollten somit Geschichte sein.

Neuerung 3: Level-Anpassung

In einer Zeit, in der die meisten immer weniger Zeit zum Spielen haben, muss der tägliche Borderlands-Abendtermin leider auch mal ausfallen. Glücklicherweise gibt es im dritten Teil die neue Option, seinen unterlevelten Kollegen auf eine Ebene mit den anderen Mitspielern zu katapultieren – sowohl von den Gesundheitspunkten her als auch von der Schusskraft seiner Waffen. In Borderlands 3 kann jeder mit jedem spielen, egal wie der Spielfortschritt ist. Wer jedoch die Herausforderung sucht, kann diese Option ausschalten und sich auf klassische Weise durch die Welt kämpfen.

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Neuerung 4: Loot-Instanzen

Klingt komisch, ist aber so. Der Streit um eine Waffe, die soeben aus der Loot.Kiste fiel, war sowieso nie spaßig. Besonders ärgerlich war es aber, wenn ein Spieler sich wie in oben genanntem Beispiel in einer Spielinstanz befinden, in der alle anderen Mitspieler mindestens 10 Level höher sind. Waffen können schlichtweg gar nicht getragen werden.

Eine Option, die in Borderlands 3 zum Standard wird, schafft grundlegende Hilfe. Gearbox bestückt in Zukunft Loot-Kisten für jeden Spieler individuell, je nach aktuellem Level. Das bedeutet nicht nur, dass Streite um die beste Waffe aufhören, sondern dass umso mehr Waffen im Umlauf sind, die es zu entdecken und zu tauschen gibt – solange man die Waffen tragen kann.

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Borderlands 3 ist der bisher spielerfreundlichste Teil der Reihe. Es ist klar, dass die Entwickler alles dafür tun, um das Co-op-Erlebnis so barrierefrei wie möglich zu gestalten. Es hat sich seit dem ersten Teil viel getan und diese Neuerungen des dritten Teils sind in meinen Augen Dinge, die die Reihe schon immer gebraucht hat. Borderlands 3 erscheint am 13. September 2019 für PlayStation 4, Xbox One und PC – ein Google Stadia-Release ist ebenfalls bestätigt.

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