Cyberpunk 2077: 4 coole Details aus der gamescom 2019-Demo

Marina Hänsel 9

Hey Punks! Auf den Straßen von Night City ist es Nacht geworden, während in einem alten gamescom-Kabuff im Underground die heiße 50-Minuten-Demo zum Rollenspiel Cyberpunk 2077 hinter verschlossenen Türen gezeigt wird. Was gibt’s Neues zum Spiel? Schließ‘ dich per Cyberlink an meinen Memory-Chip, dann zeige ich es dir.

Cyberpunk 2077 liebt gute 50-Minuten Gameplay-Demos, die sie in Kinos und mit Live-Kommentar zeigen und erklären können. Gerade bei einem Rollenspiel-Zyklopen wie Cyberpunk 2077 mag das gar der einzige Weg sein, um richtig vermitteln zu können, was da eigentlich alles abgeht – in Night City, meine ich. Auf der gamescom 2019 durften wir die E3 2019-Demo zum ersten Mal auf deutsch übersetzt sehen; jene Demo also, die erst irgendwann zwischen dem 30 August und dem 2. September veröffentlicht (also ganz veröffentlicht) wird, leider.

Was nicht heißt, dass wir nicht darüber reden dürfen. Tatsächlich wurden schon einige Worte zur E3-Demo verloren (und womöglich niemals wiedergefunden) –  welche 4 kleineren Fakten uns persönlich aber ganz besonders beeindruckt haben, das verraten wir dir jetzt. Und hier. Nach dem Video.

Falls du neu in Night City bist, empfehle ich dir a) nicht bei Nacht auf die Straßen zu gehen und b) dir erst einmal diese erste 48-Minuten-Demo anzuschauen, die CD Projekt Red letztes Jahr veröffentlicht hat:

Cyberpunk 2077 Gameplay Reveal - 48 Minuten Walkthrough - Trailer.

1) Wenn die Nacht am dunkelsten ist, kommt der Tag

Oh ja, Tag/Nacht-Wechsel in Spielen ist nichts besonderes – und dennoch ist er es irgendwie in Night City. Nicht nur wegen der wunderschönen Sonnenuntergänge, die beinahe surreal inmitten all des Elends von Night City wirken. Nicht nur wegen der zwei Seiten, die Tag und Nacht von der Stadt zeigen – geschäftige Helligkeit mit etlichen wuselnden Menschen und sonderbare Dunkelheit, die durchaus nach Gefahr riecht.

Was den Tag/Nacht-Rhythmus in Cyberpunk 2077 besonders macht, ist jenes Gefühl von Zeit, das er zu vermitteln scheint. In der gamescom 2019-Demo stürzt Protagonist V durch eine brutale Mission, in der er gegen die gefährlich Bande Animals antritt – und dabei beinahe nicht ganz so heil davonkommt. Stell dir also vor, du krabbelst ein oder zwei Stunden durch den nächtlichen Untergrund von Night City, kämpfst, hackst und schleichst dich durch die Mission, ein Ziel nach dem anderen vor den Augen.

Und dann, als du schließlich doch noch entkommst und aus deinem Loch krabbelst, erwartet dich plötzlich die kühle Morgensonne und eine Stadt, die gerade zum Leben erwacht. Irgendwie surreal – also genau das Gefühl, das dir ein immersives Rollenspiel vermitteln soll: Hier vergeht die Zeit, hier dreht sich das Leben in der Stadt weiter, egal, was du gerade machst. Im Pen-&-Paper-Spiel Cyberpunk 2020 (worauf CD Projekt Reds Rollenspiel basiert) ist Night City derart verschmutzt, dass einiges an Sonnenlicht gar nicht erst zu den Straßen vordringt. Wie genau und ob das auch in Cyberpunk 2077 umgesetzt wird, weiß ich zwar nicht – aber ich bin recht froh, dass sich CD Projekt Red gegen eine Stadt in kompletter Dunkelheit entschieden haben.

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2) Wie wäre es mit dieser Lederjacke, und dazu passende Stiefel?

Da sind viele Jacken. Und Schuhe. Und Stiefel. Und Handschuhe. Und T-Shirts! Wie es sich für ein Rollenspiel gehört, kannst du in Cyberpunk 2077 etliche Slots im Inventar mit Kleidung belegen und wenngleich wir in der Demo nur einen kleinen Blick auf die Modenschau erhaschen durften – ich freue mich darauf! Also darauf, mit meinen Charakter stundenlang vor dem Spiegel zu stehen und mir auszusuchen, wie ich mich für die nächste Mission anziehe. Denn immerhin ist Coolness ein wichtiges Charakter-Attribut im Spiel – und das ist es tatsächlich.

3) Johnny, unser unsichtbarer Freund

Johnny Silverhand. Sagt dir etwas? Das ist jener Charakter im Spiel, der von keinem anderen als Keanu Reeves verkörpert wird – und sich ausschließlich in deinem Kopf befindet. In der gamescom-Demo nun durften wir sehen, dass Johnny nicht nur in seltenen Story-Augenblicken vorbeischaut, sondern recht oft sein Kommentar abgibt. Oder lässig eine virtuelle Zigarette im Hintergrund raucht, während du gerade damit haderst, ob du tatsächlich in eine Badewanne voll Eis steigen willst. Und das willst du natürlich nur deshalb, weil du deinen Geist so in den Cyberspace transferieren kannst.

Ich bin sehr gespannt, wie groß Johnnys Rolle im Spiel tatsächlich sein wird – und ich freue mich darauf, ihn über hoffentlich viele im Stunden im Spiel in meinem Kopf zu wissen.

4) Destructible Environments (so halb)

Nicht viele Spiele erlauben es dir, Wände kaputtzumachen. Cyberpunk 2077 allerdings tut es. Wenngleich nicht gezeigt wurde, ob du Wände gänzlich zerstören kannst (ich denke, das wird wohl nicht möglich sein), ist es doch ziemlich befriedigend, deine ganz eigenen Spuren am Ort einer Mission – oder einfach irgendwo in der Stadt – zu hinterlassen.

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Nicht alles Gute muss ein Ende haben. Tatsächlich könnte ich neben diesen kleineren vier Details noch einen Berg an anderen Aspekten zum Spiel auspacken und vor dir ausbreiten, damit du ihn beäugen und bewerten kannst. Das mache ich vielleicht auch, nur nicht hier – und nicht jetzt. Nur noch eines vielleicht: Nicht alles an der gamescom 2019-Demo zu Cyberpunk 2077 war perfekt, und welche (kleineren) Makel das Video aufzeigte, werde ich an anderer Stelle noch näher mit meinem Augenimplantat untersuchen. Cyberpunk 2077 erscheint voraussichtlich am 16. April 2020 für PS4, Xbox und PC.

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