Die besten Fitness-Tracker 2019: Welchen Schrittzähler soll ich kaufen – und was muss ich wissen?

Sebastian Trepesch 1

Fitness-Tracker werden immer attraktiver: Die Ausstattung wird besser, trotzdem fällt der Preis. Wir klären, auf was man bei dem Kauf der Armbänder für Alltag und Sport achten sollte und welche Produkte sich 2019 besonders lohnen. GIGA-Experte Sebastian hat drei empfehlenswerte Fitness-Tracker herausgesucht:

Inhaltsverzeichnis:

Der günstige Fitness-Tracker – schon wasserdicht: Xiaomi Mi Band 3

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Der chinesische Hersteller Xiaomi hat sich einen Ruf für gute und sehr preisgünstige Produkte erarbeitet. Das Mi Band 3 glänzt schon im Niedrigpreissegment mit vielen Funktionen. Highlight ist zum einen der Herzfrequenzmesser, der in Fitness-Trackern unter 30 Euro selten anzutreffen ist. Zum anderen bietet das Xiaomi Mi Band 3 ein (einfarbiges) OLED-Display mit Touchscreen. Manch Konkurrenzmodell wie das etwas teurere Samsung Galaxy Fit e spart sich den Touchscreen und reagiert nur auf „Klopfzeichen“. Das Mi Band 3 bietet also alle grundlegenden Funktionen, die man sich von einem Fitnessarmband wünscht: Schrittzähler, Distanzberechnung, Kalorienschätzung, Herzfrequenzmessung, Schlafanlayse, Uhr und Akkustandsanzeige. Da der Nachfolger Mi Band 4 in den Startlöchern steht, gibt es das Band 3 aktuell besonders günstig.

  • Vorteile: Preisgünstig, lange Akkulaufzeit, guter Tragekomfort, wasserdicht
  • Nachteile: Dunkle Displayanzeige, mittelmäßige Software & Bedienung, langweiliges Design

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Der stylische Fitness-Tracker: Fitbit Inspire HR

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Einen Tracker als Armband gewünscht? Oder doch lieber als Clip am Gürtel befestigen? Der Fitbit Inspire HR kann beides. Schicke Armbänder gibt es zum Beispiel aus hochwertigem Leder, einem Metallgeflecht oder wasserbeständigem Silikon. Auch das Gehäuse selbst ist weniger „technisch“ gestaltet als das des Mi Band. An Funktionen lässt auch das Fitbit Inspire HR nichts vermissen. Die Herzfrequenzmessung ermittelt die Ruhefrequenz und Herzfrequenzzonen, zudem werden die verbrannten Kalorien daraus berechnet. Workouts wie Gehen, Schwimmen und Radtouren werden übrigens automatisch erkannt und protokolliert. Bei der Schlafaufzeichnung kann das Inspire HR zwischen Leichtschlaf, Tiefschlaf und REM-Phase unterscheiden. Fitbit hat sich auf das Gesundheitsthema spezialisiert, mit entsprechend viel Liebe wurde auch die zugehörige App entwickelt. Achtung: Es gibt auch einen Inspire ohne dem Zusatz „HR“. Er bietet keine Herzfrequenzmessung, manch weitere Funktionen sind dadurch ungenauer.

  • Vorteile: Gute Software, schick, wasserdicht
  • Nachteile: Kein Höhenmesser

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Der funktionsreiche Fitness-Tracker mit GPS: Samsung Gear Fit2 Pro

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Schon eine halbe Smartwatch ist die Samsung Gear Fit2 Pro. Das beginnt bei dem deutlich größeren und farbigen Display, mit einer besseren Darstellung der Informationen – besonders Mitteilungen vom Smartphone können so besser angezeigt werden. Außerdem bietet die Gear Fit2 neben dem Pulsmesser integriertes GPS und einen MP3-Player. So kann das Smartphone beim Laufen wirklich zu Hause bleiben. Workouts – bei denen man angefeuert wird – und Schlaf erkennt der Fitness-Tracker automatisch. Wer es noch etwas individueller möchte, lädt sich aus dem angebundenen Galaxy App Store weitere Anwendungen (z.B. Spotify) oder Display-Designs herunter. Das Gear Fit2 Pro ist der Sportsmann unter den Fitness-Trackern und ideal für alle, die keine klassische Smartwatch am Arm möchten.

  • Vorteile: viele Funktionen, großes Display, wasserdicht
  • Nachteile: für ein Fitness-Armband recht groß, kürzere Akkulaufzeit

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Fitness-Tracker kaufen: Was man wissen sollte

Die Auswahl an Fitnessarmbändern ist groß. Wer selbst auf die Suche nach dem persönlichen Favoriten gehen möchte, bekommt folgend noch ein paar Tipps und Hinweise.

Funktional: Welche Daten möchte man erheben?

Wer sich einen Fitness-Tracker kaufen will, sollte sich überlegen: Was will ich damit messen? Reicht mir der Schrittzähler, oder will ich auch Kalorien, Schlafphasen und Puls analysieren? Falls letzteres zutrifft, ist ein Herzfrequenzsensor notwendig. Will ich damit ohne Smartphone Workouts wie Laufen, Radfahren oder Schwimmen aufzeichnen? Dann benötigt man die Unterstützung der entsprechenden Sportart und eventuell GPS. Hier könnte ein „Zwitter“ zwischen Smartwatch und Tracker (wie unser letztes Beispiel oben) die richtige Wahl sein, sofern man nicht gleich auf eine Sportuhr (z.B. Garmin Forerunner 235*) oder Smartwatch (z.B. Apple Watch Series 4) zurückgreifen will. Die Uhren sind allerdings schwerer und eignen sich weniger für das Tracking in der Nacht. Zudem haben Sportuhren teilweise keinen Schrittzähler integriert, sondern setzen nur auf GPS. Sie messen somit nicht die Bewegung im Alltag. Genaueres siehe in unserer Aufschlüsselung der Gattungen von Fitness-Trackern über Sportuhren bis hin zu Smartwatches.

Armband des Fitness-Trackers: Für Damen, Herren, bunt, schmal, kurz, lang,…

Manche Fitness-Tracker gibt es in zwei Versionen – groß und klein. Im Gegensatz zu Smartwatches ist aber meist nur die Länge des Armbands zwischen den Modellvarianten unterschiedlich. Gibt der Hersteller eine Empfehlung ab, für welchen Handgelenksumfang welche Version angepasst ist, kann man nachmessen. Falls nicht, geht man am besten zum örtlichen Händler des Vertrauens und probiert das Band an.

Für populäre Fitness-Tracker bieten andere Hersteller weitere Bänder an – speziell für Damen, für Herren, in verschiedenen Farben, aus Silikon, aus Metall, … Von günstigen China-Produkten sollte man keine besondere Qualität erwarten. Teilweise helfen die Kundenbewertungen bei Amazon, ein gutes Band für den persönlichen Fitness-Tracker zu finden.

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Unverzichtbar: Die Smartphone-App für den Fitness-Tracker

Zu jedem Fitness-Tracker gehört eine Smartphone-App. Hier werden die Daten zusammengeführt, ausgewertet und teilweise sogar Empfehlungen gegeben. Die App ist ein wichtiges Kriterium, ein Produkt von Marken wie Fitbit zu nehmen. Von No-Name-Entwicklern kann man nicht so viel erwarten – teilweise keine oder schlecht übersetzte deutschsprachige Apps. Sofern Schnittstellen zu anderen Fitnessportalen integriert sind, lässt sich das verschmerzen.

Die zugehörige App hilft nicht nur bei der Datenanalyse: Über das Smartphone werden Updates auf das Fitnessband gespielt. Bei Workouts können dank der Verknüpfung von Tracker und Handy zudem die Daten des Smartphones hinzugezogen werden (GPS!), um die Statistik komplett zu machen. Alle wichtigen Hersteller bieten eine App für iOS im App Store und für Android im Google Play Store an.

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