Gaming-Laptops erfreuen sich inzwischen großer Beliebtheit und das spiegelt sich auch im Angebot wider. Wer soll da bloß noch den Überblick behalten? GIGA-Hardware-Experte Robert hat für euch eine Auswahl an Modellen herausgesucht, die sich wirklich lohnen – und verrät euch zusätzlich, worauf ihr beim Kauf besonders achten solltet.

 

Kaufberatung

Facts 

In den letzten Jahren wurde der Markt förmlich mit unzähligen Modellen geflutet, die sich allesamt in zahlreichen Merkmalen unterscheiden. Größe des Arbeitsspeichers, Displaygröße, Grafikkarte, Prozessor oder das Gewicht. Je nachdem wie eure Vorlieben in Bezug auf einen Gaming-Laptop also genau aussehen, habt ihr wahrlich die Qual der Wahl. Daher stellen wir unterschiedliche Gaming-Laptops vor, die sich in den Kategorien Einsteiger, Preis-Leistung, Für unterwegs und Highend bewegen.

Die besten Gaming-Laptops 2020: Alle Testsieger und Empfehlungen in der Übersicht

Platzierung Produkt Preis Angebot
Einsteiger: Dell G5 15 5590 ca. 940 Euro Zu Cyberport
Preis-Leistung: HP Pavilion Gaming 15-dk0205ng ca. 1.250 Euro Zu Alternate
Für unterwegs: Razer Blade 15 ca. 2.100 Euro Zu Cyberport
Highend: Alienware Area 51m CTO ca. 4.000 Euro Zu Dell

Der beste Gaming-Laptop für wenig Geld: Dell G5 15 5590

DELL G5 15 5590

DELL G5 15 5590

Wer nach einem möglichst günstigen Einstieg in die Welt der Gaming-Laptops sucht, der greift am besten zum Dell G5 15 5590. Der preiswerte Mobilrechner aus dem Hause Dell bietet für 939 Euro erstaunlich viel Hardware-Power. Der Intel Core i5-9300H sorgt für ausreichend Leistung – und das nicht nur beim Zocken. Auch wer Full-HD-Videos mit Premiere schneiden oder Bilder bearbeiten will, dürfte mit der Performance des Rechenchips auskommen. In diesem Fall dürften sich eher der knapp bemessene Arbeitsspeicher als Flaschenhals herausstellen.

Doch zum Spielen kommt es nicht nur auf den Prozessor an. Die Grafikkarte spielt in den meisten Fällen eine viel wichtigere Rolle. Von der verbauten Nvidia GTX 1650 mit 4 GB Videospeicher solltet ihr nicht erwarten, dass ihr in Zukunft alle Einstellungen auf Anschlag drehen könnt, wenn ihr eine stets flüssige Bildrate bei voller Auflösung erreichen wollt. Doch wer einen gesunden Mix aus hohen und mittleren Grafikeinstellungen findet, sollte mit dem Grafikchip sowohl heute als auch in naher Zukunft bei vielen Spielen die magische 60-FPS-Grenze knacken. Mehr kann das 60-Hz-Panel sowieso nicht darstellen.

In der Preisklasse eine absolute Seltenheit: die verbaute, 128 GB große PCIe-SSD. Gleichzeitig ist im Laptop aber auch noch eine 1 TB große HDD verbaut worden, auf der ihr massig Spiele, Videos, Fotos oder Dokumente unterkriegt. Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Platte fällt mit 5.400 U/min aber leider etwas geringer aus als wir es uns gewünscht hätten.

Auch bei den zur Verfügung stehenden Anschlüssen gibt sich Dell keine Blöße. Drei normale USB-Typ-A-Ports, ein Typ-C-Port, HDMI-Ausgang, Combo-Jack, und sogar einen SD-Karten-Slot findet man am Gaming-Laptop.

Erste Federn muss das Notebook bei der Ausstattung des Arbeitsspeichers lassen. Auch wenn die Geschwindigkeit des verbauten 8-GB-Riegels mit 2.666 MHz angenehm flott für einen Laptop ausfällt, könnte sich die geringe Menge an RAM schon bald als Problem entpuppen. RAM-hungrige Spiele wie Battlefield V und PUBG krallen sich gerne mal 5-6 GB des schnellen Speichers und auch Chrome bedient sich gerne mal an massig Arbeitsspeicher. Glücklicherweise lässt sich der RAM des Dell G5 15 5590 auf bis zu 32 GB aufstocken.

Die Kapazität des Akkus fällt mit 60 Wh ausreichend aus. Die tatsächliche Akkulaufzeit hingegen ist bei diesem Modell erstaunlich gut, dennoch kommt es auch immer auf das jeweilige Anwendungsszenario an. Beim Zocken geht dem Akku bereits nach 2-3 Stunden dennoch die Puste aus. Diese Eigenschaft teilt sich der Dell G5 15 5590 aber mit den meisten Gaming-Laptops.

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Die technischen Daten des Dell G5 15 5590 in der Übersicht:

Display  15,6 Zoll Full-HD-IPS-Panel @ 60 Hz (entspiegelt)
Prozessor  Intel Core i5-9300H 4 Kerne, 8 Threads @ max 4,1 GHz)
Grafikkarte  Nvidia GTX 1650 mit 4 GB Videospeicher
Speicher
  •  128 GB PCIe SSD
  • 1 TB HDD @ 5.400 U/min
Arbeitsspeicher  8 GB DDR4 RAM @ 2.666 MHz (1 Riegel verbaut)
Anschlüsse
  •  3x USB 3.0
  • 1x USB 3.1 Typ-C
  • 1x HDMI 2.0
  • 1x Mini-Displayport
  • 1x 3.5mm Audio-Combo Anschluss
  • SD-Karten-Slot
  • 1x RJ45 LAN
Akku  4 Zellen, 60 Wh
Betriebssystem  Windows 10 Home 64 Bit
Gewicht  2,8 Kilogramm
Preis  939 Euro

Hier findet ihr den Dell G5 15 5590 bei Cyberport

Der beste Allrounder-Gaming-Laptop mit Top-Preis-Leistungs-Verhältnis: HP Pavilion Gaming 15-dk0205ng

Hier findet ihr den HP Pavilion Gaming 15 bei Alternate

HPs Pavilion-Reihe schlägt erneut zu. Dieses Mal mit dem HP Pavilion Gaming 15-dk0205ng – wunderbar eingängiger Name, oder? Spaß beiseite. Denn während die Leute vom Marketing bei der Benennung der HP-Laptops anscheinend einfach dreimal auf den Zufallsgenerator gedrückt haben, scheinen die Leute aus der Produktentwicklung deutlich mehr Hirnschmalz in die Hardware-Zusammenstellung gesteckt zu haben.

Der aktuelle Intel Core i7-9750H betreibt im Zusammenspiel mit Nvidias GTX 1660 Ti ein 15,6 Zoll großes Full-HD-IPS-Panel mit einer Bildwiederholungsrate von 144 Hz. Eine ausgewogene Kombination. Volle 144 FPS werdet ihr zwar nur bei Esports-Spielen wie Fortnite, Counter-Strike: Global Offensive, Rocket League und Co. erreichen, doch auch beim Arbeiten mit normalen Office-Programmen oder beim Surfen im Internet sorgen die 144 Hz für ein fantastisches Nutzererlebnis.

Im direkten Vergleich zur RTX 2060 des Razer Blade 15 (2019) fällt die Spiele-Leistung der Grafikkarte im HP-Laptop zwar etwas schwächer aus, dafür kostet das Gaming-Notebook aber auch fast nur die Hälfte. 1.249 Euro müsst ihr aktuell für unsere Preis-Leistungs-Empfehlung auf den Tisch blättern. Eine ordentliche Stange Geld, die jedoch gut angelegt ist, wenn man sich die weiteren Bestandteile des Gaming-Laptops ansieht.

512 GB SSD-Speicher, der via PCIe angebunden ist, sorgt für hervorragende Start- und Ladezeiten von Programmen, Spielen und des Betriebssystems, die 16 GB Arbeitsspeicher bieten selbst Videoproduzenten und Tabs-Junkies genug Freiraum zum Arbeiten.

Im Vergleich zum Razer Blade müssen beim HP Pavilion Gaming 15-dk0205ng aber ein paar Abstriche in Kauf genommen werden:

  1. Kein vorinstalliertes Betriebssystem / keine beiliegende Windows-Lizenz
  2. Keine Unterstützung für Thunderbolt 3
  3. Deutlich schwächerer Akku (52,5 Wh)
  4. Leicht höheres Gewicht (2,3 Kilogramm)
  5. Geringere Verarbeitungsqualität

Im Gegenzug bietet der Gaming-Laptop von HP aber auch einen Vorteil, den man nicht unterschätzen sollte: einen SD-Karten-Slot. Wer sich mit diesen Nachteilen gegenüber des Razer Blade 15 (2019) arrangieren kann, der kann mit dem HP Pavilion Gaming 15-dk0205ng massig Geld sparen.

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Die technischen Daten des HP Pavilion Gaming 15-dk0205ng in der Übersicht:

Display 15,6 Zoll Full-HD-IPS-Panel @ 144 Hz (entspiegelt)
Prozessor Intel Core i7-9750H
(6 Kerne, 12 Threads @ max. 4,5 GHz)
Grafikkarte Nvidia GTX 1660 Ti mit 6 GB Videospeicher
Speicher 512 GB PCIe SSD
Arbeitsspeicher 16 GB DDR4 RAM @ 2.666 MHz
(2 Riegel verbaut)
Anschlüsse
  • 3x USB 3.0
  • 1x USB 3.1 Typ-C
  • 1x HDMI 2.0
  • 1x 3.5 mm Audio-Combo Anschluss
  • 1x RJ-45
Akku 3 Zellen, 52,5 Wh
Betriebssystem FreeDOS
Gewicht 2,3 Kilogramm
Preis 1.249 Euro*

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Der beste leichte Gaming-Laptop: Razer Blade 15 (2019) – Basis-Modell

Razer Blade 15

Razer Blade 15

Das Basis-Modell des Razer Blade 15 (2019) überzeugt vor allem durch seine fantastische Verarbeitungsqualität, seinem geringem Gewicht und seine lange Akkulaufzeit im Alltagsbetrieb. Doch auch bei der restlichen Hardware des Gaming-Laptops hat Razer nicht gespart:

Mit dem Core i7-9750H kommt Intels mobiler Sechskerner zum Einsatz, der im Zusammenspiel mit der RTX 2060 das 15,6 Zoll große 144-Hz-Display befeuert. Da dieses „nur“ in Full-HD auflöst, kann die hohe Bildwiederholrate des Displays in einigen Spielen ausgereizt werden. Selbst auf den höchsten Einstellungen solltet ihr keinerlei Probleme bei aktuellen Spielen bemerken – dafür reicht die Hardware jetzt und wahrscheinlich auch die nächsten drei Jahre locker aus. Wer will, kann den Laptop auch via DisplayPort oder HDMI an einen WQHD-Monitor anschließen. Auch für diesen Anwendungsfall sollte die Grafikkarte genug Leistung liefern – 144 FPS werdet ihr dann jedoch nur noch in den seltensten Fällen erreichen.

Die Zeit zum Hochfahren des Laptops, das Starten von Programmen und die Ladezeiten in Spielen fallen dank der verbauten 512 GB PCIe-SSD sehr flott aus. Eine zweite SSD oder eine 2,5-Zoll- oder M.2-HDD lässt sich beim Razer Blade 15 (2019) übrigens auch nachrüsten. Wer mehr Speicher haben will, muss auf der Unterseite des Laptops nur ein paar Schrauben lösen, die Abdeckung abnehmen und hat dann Zugriff auf Massen- und Arbeitsspeicher.

Bei der verbauten Menge an RAM solltet ihr jedoch nicht so schnell in die Verlegenheit kommen, über ein Upgrade nachzudenken. Die zwei verbauten RAM-Riegel liefern euch insgesamt 16 GB Arbeitsspeicher. Das reicht dicke für allerlei Anwendungen und Spiele.

Wir waren schon vom Vorjahresmodell des Razer Blade positiv angetan, wie ihr unserem Hands-On-Video entnehmen könnt: 

Razer Blade 15 angeschaut: Hands-On zum Gaming-Notebook.

Beim Razer Blade (2019) könnt ihr nach dem Einschalten direkt durchstarten – Windows 10 Home 64-bit ist bereits vorinstalliert und eingerichtet. Bei einem aktuellen Verkaufspreis von 2.069 Euro kann man das jedoch auch erwarten.

Dank des geringen Gewichts und des verhältnismäßig großen Akkus, der immerhin eine Kapazität von 80 Wh aufweist, ist das Razer Blade (2019) auch ein guter Begleiter im Alltag. Bei leichter Nutzung, wie zum Beispiel surfen oder Office-Programme bedienen, hält der Akku zwar nicht durchgehend einen 8 stündigen Arbeitstag durch, 5-6 Stunden sind aber in den meisten Fällen drin. Wer hingegen unterwegs zocken will, der hat auch mit dem Razer Blade 15 nur ein kurzes Vergnügen. In diesem Fall geht dem Gerät nach einer knappen Stunde der Saft aus. Bei solchen Hardware-Spezifikationen ist das aber nicht verwunderlich. Fast vergessen: Thunderbolt 3 ist auch mit an Bord, dafür hat sich Razer aber den SD-Karten-Slot geklemmt. Fotografen und Kameraleute sollten in diesem Fall also lieber den passenden Adapter zur Hand haben.

Leicht, stabil, schick, ausdauernd und leistungsstark – das Razer Blade 15 bietet ein fantastisches Gesamtpaket, welches sich Razer aber auch teuer bezahlen lässt. knapp über 2.000 Euro kostet das hier vorgestellte Basis-Modell aktuell im Handel. Wer sich daran nicht stört, seinen neuen Gaming-Laptop auch gerne für die Arbeit verwenden würde und die hohe Verarbeitungsqualität zu schätzen weiß, der greift zum Razer Blade 15 (2019).

Hier findet ihr das Basis-Modell des Razer Blade 15 2019 bei Cyberport

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Die technischen Daten des Razer Blade 15 (2019) – Basis-Modell in der Übersicht:

Display 15,6 Zoll Full-HD-IPS-Panel @ 144 Hz (entspiegelt)
Prozessor Intel Core i7-9750H
(6 Kerne, 12 Threads @ max. 4,5 GHz)
Grafikkarte Nvidia RTX 2060 mit 6 GB Videospeicher
Speicher 512 GB PCIe SSD
Arbeitsspeicher 16 GB DDR4 RAM @ 2.666 MHz
(2 Riegel verbaut)
Anschlüsse
  • 3x USB 3.0
  • 1x USB 3.1 Typ-C inkl. Thunderbolt 3
  • 1x HDMI 2.0
  • 1x mDP 1.4
  • 1x 3.5 mm Audio-Combo Anschluss
Akku 80 Wh
Betriebssystem Windows 10 Home 64-bit
Gewicht 2,1 Kilogramm
Preis 2.069 Euro*

Hier findet ihr das Basis-Modell des Razer Blade 15 (2019) bei Cyberport

Der beste Gaming-Laptop, den man sich für Geld kaufen kann: Alienware Area 51m CTO

Hier findet ihr den Alienware Area 51m CTO bei Dell

Ihr fragt euch, ob der Alienware Area 51m CTO überhaupt noch als Gaming-Laptop durchgeht? Glaubt mir, das habe ich mich nach einem Blick auf die technischen Daten auch gefragt. Denn diese Hardware könnte genauso gut in einem waschechten Gaming-Rechner verbaut sein. Genau dieser Umstand erklärt aber auch die wuchtigen Abmessungen von Dells „Spielepanzer“: 40,3 cm breit, 31,9 cm lang und satte 4,2 cm hoch – kompakt sieht anders aus.

Mit sich rumschleppen will man dieses Hardware-Ungetüm sowieso nicht. Immerhin kommt der Alienware Area 51m CTO auf ein Gesamtgewicht von 3,87 Kilogramm. Schon allein wenn ich diese Zahl sehe, fängt mein Rücken an zu schmerzen.

Dafür hält der Alienware Area 51m CTO aber mehr Leistung bereit als jeder andere Laptop. Der i9-9900K ist eigentlich ein Desktop-Prozessor und Intels aktuelles Flaggschiff im Gaming-Segment. Dieser kann dank offenem Multiplikator sogar übertaktet werden. Das Gleiche gilt für die Grafikkarte. Statt einer RTX 2080 im Max-Q-Design verbaut Alienware eine reguläre RTX 2080 mit 8 GB Videospeicher, mit der ihr zu jeder Zeit das 17,3 Zoll große Full-HD-IPS-Display mit einer Bildwiederholungsrate von 144 Hz ausreizen könnt. Wer übrigens gerne ein Panel mit G-Sync-Unterstützung hätte, kann es sich im Konfigurator für einen Aufpreis von 100 Euro dazubuchen.

Das Gleiche gilt übrigens für Arbeits- und Massenspeicher. 512 GB PCIe-SSD und eine zusätzliche 1 TB große Hybrid-HDD würden mir persönlich zwar völlig ausreichen, aber wer sich nur mit der Spitzenausstattung zufriedengibt, kann für einen Aufpreis von 750 Euro stattdessen zwei 1 TB große PCIe-SSDs in RAID 0, sowie die 1-TB-Hybrid-HDD verbauen lassen. Ähnliches gilt für die Menge an Arbeitsspeicher: 32 GB DDR4 RAM reichen selbst für aufwendige Videoproduktionen in meinen Augen aus. Wer trotzdem noch einen draufsetzen will, lässt sich statt zwei 16-GB-Riegel gleich vier einbauen und verdoppelt damit die RAM-Kapazität auf 64 GB. Kostenpunkt: weitere 455 Euro.

Doch auch in der Grundausstattung bietet der Alienware Area 51m CTO genug Leistung für eigentlich jeden Anwendungsbereich: Zocken, Videos schneiden, Bilder bearbeiten – alles kein Problem für den Gaming-Laptop. Zudem bietet die Kombination aus Prozessor und Grafikkarte genug Leistung, um das Gerät auch an einem WQHD- oder sogar 4K-Monitor während des Spielens anzuschließen, ohne befürchten zu müssen, dass die Bildrate zum Daumenkino verkommt.

Was die Akkulaufzeit angeht: Obwohl Dell im Alienware Area 51m CTO bereits einen 90-Wh-Akku verbaut, sollte jedem klar sein, dass man dem Ladestand wahrscheinlich direkt nach dem Einschalten beim Herunterticken zugucken kann. Wer den Gaming-Laptop wirklich unterwegs nutzen will, sollte sich also stets in der Nähe einer, nein Moment, zweier Steckdosen aufhalten. Denn der Laptop ist so stromhungrig, dass er mit zwei Netzteilen betrieben wird.

Besonderes Alleinstellungsmerkmal des Boliden: Im Gegensatz zur Konkurrenz können der Prozessor und das integrierte Grafikmodul ausgetauscht werden. Einziges Problem an der Sache: Viel Upgrade-Potenzial bietet die von uns verlinkte Hardware-Zusammenstellung nicht – um genau zu sein aktuell gar keine.

Fazit: Wer auf der Suche nach dem leistungsstärksten Gaming-Laptop der Welt ist, der hat ihn soeben gefunden. Mehr Performance im Notebook-Segment gibt es schlichtweg nicht. Doch genau das hat seinen Preis. 3.999 Euro verlangt Dell für den Desktop-Rechner im Laptop-Gewand. Wer sich mit dem Preis, der geringen Akkulaufzeit, dem hohen Gewicht und den riesigen Abmessungen arrangieren kann, kriegt mit dem Alienware Area 51m CTO den leistungsstärksten Gaming-Laptop, den man sich für Geld kaufen kann.

Hier findet ihr den Alienware Area 51m CTO bei Dell

Preisvergleich bei Idealo (16-GB-Modell)

Die technischen Daten des Alienware Area 51m CTO in der Übersicht:

Display 17,3 Zoll Full-HD-IPS-Panel @ 144 Hz (entspiegelt)
Prozessor Intel Core i9-9900K
(8 Kerne, 16 Threads @ max. 5,0 GHz)
Grafikkarte Nvidia RTX 2080 mit 8 GB Videospeicher
Speicher
  • 512 GB PCIe SSD
  • 1 TB Hybrid-Festplatte (+8 GB SSHD)
Arbeitsspeicher 32 GB DDR4 RAM @ 2.400 MHz
(2 Riegel verbaut / 4 Slots insgesamt verfügbar)
Anschlüsse
  • 3x USB 3.0 Typ-A
  • 1x USB 3.1 Typ-C inkl. Thunderbolt™3
  • 1x HDMI 2.0
  • 1x mDP 1.4
  • 1x RJ-45
  • 1x 3.5 mm Audio-Combo Anschluss
Akku 90 Wh
Betriebssystem Windows 10 Home 64-bit
Gewicht 3,9 Kilogramm
Preis 3.999 Euro

Hier findet ihr den Alienware Area 51m CTO bei Dell

Die besten Gaming-Laptops 2020: So wurde getestet

Inzwischen gibt es unzählige Gaming-Laptops auf dem Markt. Manche bieten euch das absolute Maximum an Leistung und wiederum andere legen großen Wert auf Mobilität und somit kompakte Abmessungen. Aus diesem Grund haben wir unterschiedliche Modelle herausgesucht, die einerseits verschiedene Anwendungsbereiche und andererseits ein möglichst breites Preisspektrum abdecken. Um euch den bestmöglichen Überblick geben zu können, haben wir uns neben unseren eigenen Einschätzungen außerdem auf Nutzerrezensionen sowie andere Testinstitutionen wie Notebookcheck gestützt.

Gaming-Laptops kaufen: Was man wissen muss

Bevor man anfängt, sich wild durch das riesige Angebot an unterschiedlichen Gaming-Laptops zu klicken, sollte man sich ein paar Gedanken zu seinem Wunschgerät machen und folgende Dinge klären, um die Auswahl etwas einzugrenzen:

  1. Brauche ich wirklich einen Gaming-Laptop? Wenn ihr das Gerät sowieso nur stationär bei euch Zuhause nutzt, seid ihr mit einem Desktop-PC wahrscheinlich besser beraten. Hier bekommt ihr oftmals mehr Leistung zum gleichen Preis geboten, müsst euch dann aber noch um zusätzliche Peripherie wie Bildschirm, Maus und Tastatur kümmern.
  2. Wie groß soll mein Gaming-Laptop sein? 15 Zoll und damit noch halbwegs kompakt? Oder doch lieber 17 Zoll, um die Bildschirmgröße zu maximieren?
  3. Was ist mein Budget? Wieviel seid ihr bereit, maximal für euren Gaming-Laptop auszugeben?
  4. Was für Zusatz-Features brauche ich? Eine beleuchtete Tastatur, SD-Kartenslot, Thunderbolt 3, separater Nummernblock auf der Tastatur?
  5. Was genau will ich auf meinem Laptop spielen? Für Titel wie League of Legends und Counter-Strike: Global Offensive reicht ein günstiges Einsteiger-Modell vollkommen aus. Wer jedoch auch in den kommenden Jahren noch topaktuelle Triple-A-Spiele zocken will, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Macht euch zudem bewusst, dass sich diese Auswahl auf Geräte beschränkt, die hauptsächlich zum Spielen gedacht sind. Mobilität und Akkulaufzeit können die meisten der Modelle nicht als Stärke vorweisen. Wer eher auf der Suche nach einem möglichst kompakten und leichten Business-Laptop ist, mit dem man auch ab und an mal was Kleines spielen kann, sollte andere Schwerpunkte setzen.

Haltet in diesem Fall nach Laptops mit einer möglichst ressourcenschonenden Grafik- und Prozessorlösung wie der Radeon 540X und dem Ryzen 5 3500U Ausschau. Der Grafikchip kann es zwar in Sachen Leistung nicht mit seinen großen Brüdern aufnehmen, saugt euren Akku dafür aber auch nicht ansatzweise so schnell leer. Das Gleiche gilt für die stromsparenden CPUs. Bei kurzzeitigen Leistungsspitzen sorgen auch diese für ordentlich Rechenpower, verbrauchen die meiste Zeit aber deutlich weniger Strom. Das Acer Swift 3 etwa kann auch nur auf einen 48-Wh-Akku zugreifen, hält im Alltag aber deutlich länger durch als ein regulärer Gaming-Laptop.

Hier findet ihr das Acer Swift 3 bei Amazon

Preisvergleich bei Idealo

Wenn ihr ein Schnäppchen machen wollt, solltet ihr euch nicht auf ein einziges Modell einschießen. Haltet Ausschau nach Geräten anderer Hersteller, die eine ähnliche oder im besten Fall sogar die gleiche Hardware-Ausstattung besitzen. Wenn ihr einen kleinen Pool aus unterschiedlichen Modellen auf dem Schirm habt, ist es viel wahrscheinlicher, dass eines davon zeitnah reduziert wird.

Überlegt euch, ob es sich für euch lohnen könnte, einen preiswerteren Laptop ohne schnelle SSD oder mit weniger RAM zu kaufen, die ihr im Nachhinein nachrüsten könnt. Einige Geräte bieten bereits eine Wartungsklappe, über die ihr einfach Zugriff auf die entsprechenden Slots erhaltet. Ansonsten findet ihr online in den meisten Fällen ein entsprechendes Tutorial, das euch Demontage und den Einbau haarklein schildert. Ähnliches gilt für das Betriebssystem. Viele Hersteller bieten ihre Gaming-Laptops einmal mit und einmal ohne vorinstalliertes OS an. Wer sowieso noch eine Windows-Lizenz Zuhause rumliegen hat oder von seinem alten auf den neuen Rechner umzieht, kann auf diese Weise ordentlich Geld sparen. Sogar der kostengünstige Kauf einer Lizenz bietet sich inzwischen an, wie ein Blick auf den Preisvergleich zeigt.

Ansonsten gilt: Probieren geht über Studieren – vor allem was die Verarbeitungsqualität des Gehäuses, das taktile Feedback der Tastatur, die Gleiteigenschaften des Mauspads und die Darstellung des Displays angeht. Hier hat jeder andere Vorlieben. Schaut vor dem Kauf also mal, ob ihr euer Wunschmodell im örtlichen Elektronikmarkt als Ausstellungsobjekt findet und spielt ein bisschen damit herum.

Wer diese Möglichkeit nicht hat, der kann sich den Laptop auch einfach mal nach Hause bestellen und bei Nichtgefallen binnen 14 Tage ohne Angabe von Gründen vom Kaufvertrag zurücktreten.

Vergesst nicht, dass euer Budget auch die Kosten für eine entsprechend große Laptop-Tasche, eine Maus und am besten auch einen Kopfhörer oder ein Headset abdecken sollte.

Alle, wirklich alle Gaming-Laptops entwickeln sich nämlich unter Volllast im Netzbetrieb zu echten Jetturbinen. Wer in diesem Zustand noch die Audiokulisse des Spiels genießen will, sollte sich nicht auf die eingebauten Lautsprecher verlassen.