Kühl-Gefrierkombinationen gibt es in verschiedenen Formen und Größen und in einer großen Preisspanne. Sie unterscheiden sich in puncto Effizienz, aber auch in der Funktionalität: Oft können sie deutlich mehr als nur kühlen und einfrieren. GIGA klärt, welche Geräte die besten sind und worauf man beim Kauf einer Kühl-Gefrierkombination achten muss.

 

Kaufberatung

Facts 

Auf einen Blick: Die besten Kühl-Gefrierkombinationen im Test

Platzierung Produkt Preis Angebot
Preis-Leistungs-Sieger Bomann KG 320.1 ca. 250 Euro Alternate
Testsieger Stiftung Warentest Bosch KGE49VW4A ca. 610 Euro Saturn
Bester Side-by-Side-Kühlschrank Samsung RS6GN8231S9 ca. 1.400 Euro Amazon
Beste Kühl-Gefrierkombination für den Einbau AEG S1824N ca. 920 Euro Amazon

Unser Preis-Leistungs-Sieger: Bomann KG 320.1

Bomann KG 320.1: Kühlgefrierkombination

Bomann KG 320.1: Kühlgefrierkombination

Die Kühl-Gefrierkombination von Bomann überzeugt nicht nur durch ihren äußerst niedrigen Preis von etwa 260 Euro: Auch die Optik und die leise Arbeitsweise machen den Bomann KG 320.1 zu unserem Preis-Leistungs-Sieger. Dadurch eignet sich das Kühlgerät besonders für den Betrieb in Wohnküchen, in denen ein lautes Gerät den Alltag stören würde.

Die Tür eignet sich nicht zum Verstauen von PET-Flaschen, da sie beim Öffnen regelmäßig herausfallen. Über einen passenden Kühlschrank für Getränke haben wir berichtet.

Auch die Kühlleistung ist im Vergleich zur Oberklasse zwar passabel, aber nicht herausragend. Das Gerät muss oft auf höchster Stufe laufen, um eine passable Temperatur zu erreichen. Wer seinen Stromverbrauch damit nicht in die Höhe treiben will, sollte den Bomann KG 320.1 nicht maximal beladen. Mit 160 kWh pro Jahr liegt der Stromverbrauch im Verhältnis zur Größe des Kühlschranks im guten Bereich, was ihm die Energieeffizienzklasse A++ einbringt. Das Gerät eignet sich aufgrund seiner Größe sehr gut für Singles und Paare.

Vorteile

  • Leise Betriebslautstärke
  • Niedriger Preis
  • Gute Energieeffizienz
  • Automatische Abtaufunktion

Nachteile

  • Flaschen und große Tuben fallen aus der Tür beim Öffnen
  • Bei maximaler Beladung zu geringe Kühlleistung

Testsieger der Stiftung Warentest: Bosch KGE49VW4A

Bosch KGE49VW4A: Kühl-Gefrierkombination

Bosch KGE49VW4A: Kühl-Gefrierkombination

Der mit der Note 1,6 „gut“ ausgezeichnete Testsieger der Stiftung Warentest ist ist mit üppigen 70 cm relativ breit. Herausragende Leistung zeigt der Bosch KGE49VW4A sowohl beim Kühlen als auch bei der Temperaturstabilität. Trotz überdurchschnittlicher Breite ist sein Stromverbrauch mit 165 kWh im Jahr sehr niedrig. Vergleichbare Geräte verbrauchen oft 10 bis 20 Prozent mehr Strom, was die Unterhaltskosten in die Höhe treibt. Zur besonderen Energieeffizienz trägt bei, dass ein Alarm anschlägt, sobald die Türen des Kühlschranks eine Weile offen stehen.

Die Zeit, bis der Alarm anschlägt, ist allerdings zu gering um den Wocheneinkauf Alarm-frei zu verstauen. Der Alarm lässt sich nicht vorsorglich, sondern erst nach der Auslösung per Knopfdruck abschalten. Im Alltag arbeitet das Gerät ansonsten sehr leise. Wer sich vom Alarm nicht gestört fühlt, erhält mit dem Bosch-Gerät ein beinahe tadelloses frei stehendes Gerät mit vielen und klugen Verstaumöglichkeiten, das darüber hinaus zuverlässig und energiesparsam arbeitet. Er hat zwar keine NoFrost-, aber immerhin eine LowFrost-Funktion, durch die man seltener abtauen muss. Singles, Paare, sowie kleinere Familien und kleine WGs werden mit dem gebotenen Platz sehr gut auskommen.

Vorteile

  • Besonders viel Platz
  • Hohe Leistung beim Kühlen
  • Hält die Temperatur sehr stabil
  • Niedriger Stromverbrauch, hohe Energieeffizienz
  • Temperaturanpassung beim Einlagern
  • Automatische Feuchtigkeitsregulierung

Nachteile

  • Alarm kommt schnell, kann nicht abgeschaltet werden
  • Fehlende NoFrost-Funktion

Eine mit 60 statt 70 cm etwas schmalere Alternative ist das mit einer Wertung von 1,7 „gut“ kaum schlechtere Schwestermodell Bosch KGE39VW4A (Amazon, Preisvergleich). Im Einfrieren ist es etwas flotter als der KGE49VW4A, dafür bietet es keine Warnanzeige nach Stromausfall. Beide Modelle haben nahezu identische Stromkosten und gelten als sehr effizient.

Bester Side-by-Side-Kühlschrank: Samsung RS6GN8231S9

Samsung RS6GN8231S9: Side-by-Side-Kühlschrank

Samsung RS6GN8231S9: Side-by-Side-Kühlschrank

Als bester amerikanischer Kühlschrank in unserem Test überzeugt die Kühl-Gefrierkombination Samsung RS6GN8231S9 durch ihre zwei temperierbare Bereiche, die im Alltag durch allerlei Verstaumöglichkeit eine große Menge an Vorräten kühlen. Bereits wenige Stunden nach der Inbetriebnahme sind Kühl- und Gefrierfach auf Betriebstemperatur gekühlt und bereit zur Befüllung. Highlights des Side-by-side-Kühlschranks sind der Wasserspender, der euch mit gekühltem Wasser versorgt, sowie der Ice Maker, der Crushed Ice ausgibt. Der Ice Maker verursacht allerdings fehlerbedingt bei manchen Geräten ein lautes Brummen bei der Benutzung, was allerdings durch den Kundendienst behoben werden kann.

In zwei Varianten ist der Samsung RS6GN8231S9 erhältlich: mit Wassertank oder mit Festanschluss. Damit funktionieren Ice Maker und Wasserspende auch in Abstellräumen und Nischen, die nicht mit einer Wasserleitung versorgt sind. Die geräuscharme Betriebslautstärke stellt sich technisch bedingt erst nach rund einer Betriebswoche ein. Der riesige Innenraum eignet sich besonders für große Familien, WGs und Personen, die gerne viele Vorräte zuhause lagern. Paare und Singles werden es schwerer haben, den Innenraum mit ihren Lebensmitteln vollständig auszufüllen. Die Variante ohne Wassertank bietet sogar noch mehr Platz im Gefrierschrank.

Vorteile

  • viel Platz
  • unabhängige Kühlsysteme in jedem Fach
  • hervorragende Kühlleistung
  • geräuscharm
  • Ice-Maker integriert
  • Spender für gekühltes Wasser (Tank / Anschluss)
  • NoFrost-Funktion

Nachteile

  • manchmal hohe Lautstärke beim Ice Maker
  • Kompressor anfällig für Defekte

Die beste Einbau-Kühl-Gefrierkombination: AEG S1824N

AEG S1824N: Einbau-Kühl-Gefrierkombination

AEG S1824N: Einbau-Kühl-Gefrierkombination

Die beste Einbau-Kühl-Gefrierkombination ist der AEG S1824N, der für seinen Preis eine große Funktionsvielfalt aufweist. Am oberen Rand des Innenraums ist ein LC-Display mit Touchscreen angebracht, durch das man Temperatur und Innenraumfeuchtigkeit einfach regulieren kann. Dank des „CustomFlex“-Systems werden Schubladen und Einschübe völlig frei angebracht, da an Rückwand und Türinnenseite Organizer angebracht sind.

Mit 226 kWh Stromverbrauch pro Jahr verfügt das Gerät über die Energieeffizienzklasse A++. Dafür sorgen auch die Türen, die selbst schließen, sobald sie nur noch einen Spalt weit offen sind. Besonders für Familien mit Kindern, die die Tür versehentlich nur anlehnen und nicht gänzlich schließen, schafft das Abhilfe. Das moderne Design und die angenehme Beleuchtung im Innenraum sind das i-Tüpfelchen und werden nur noch die NoFrost-Funktion getoppt, mit der man sich lästiges Abtauen sparen kann. Einzig die relativ hohe Betriebslautstärke ist ein Kritikpunkt. Alles in allem ist der AEG S1824N ein sehr gutes Produkt mit hoher Funktionsvielfalt, das sich hervorragend für kleine Haushalte bis zu vier Personen eignet.

Vorteile

  • Angenehme Innenraum-Beleuchtung
  • Bedienung per Touchscreen-LCD
  • Modernes Design, hochwertige Verarbeitung
  • Selbstschließende Türen mit SoftClosing
  • NoFrost-Funktion
  • Variable Anordnung von Schubladen und Einschüben

Nachteile

  • Relativ hohe Lautstärke

Die besten Kühl-Gefrierkombinationen: So haben wir ausgewählt

Als Grundlage für unsere Geräteempfehlungen haben wir den Test von Kühl-Gefrierkombinationen in der Stiftung-Warentest-Ausgabe 07/2020 herangezogen, in dem die kombinierten Kühlgeräte auf Herz und Nieren getestet wurden. Auch die Erfahrungen von Nutzern sind in unseren Test mit eingeflossen.

Kühl-Gefrier-Kombination kaufen: Was man wissen sollte

Was man zu Kühl- und Gefrierschränken wissen muss, übersichtlich im Video erklärt:

Was man vor dem Kauf von Kühlschränken wissen sollte

Was unterscheidet eine Kühl-Gefrierkombination vom Kühlschrank mit Gefrierfach?

Kühl-Gefrierkombinationen sind Kühlschränke, zu denen auch ein Gefrierschrank gehört. Beide Fächer sind allerdings unabhängig voneinander zu öffnen. Kühlschränke, die lediglich ein Gefrierfach in der Kühleinheit bieten, haben im Vergleich deutlich weniger Platz zum Einfrieren und sind weniger energieeffizient.

Welche Vorteile bieten Kühl-Gefrierkombinationen im Vergleich zu Kühlschrank und Kühltruhe?

Der größte Vorteil von Kühl-Gefrierkombinationen ist die Platzersparnis. Besonders Küchen in Wohnungen bieten oft nur begrenzten Platz und keine Stellmöglichkeiten für eine zusätzliche Kühltruhe. Auch die Unterhaltskosten sinken, wenn nur ein Gerät vorhanden ist. Eine Kühl-Gefrierkombination spart Energie und ist somit kostengünstiger als ein Kühlschrank und eine separat aufgestellte Kühltruhe.

Mit einer Einbauvariante einer Kühl-Gefrierkombination spart man noch mehr Platz. Dabei wird das Gerät, anders als bei freistehenden Geräten, in die Küchenzeile integriert, dank einer an den Rest der Küche angepassten Front fügt es sich harmonisch in das optische Gesamtbild der Küche ein.

Gefrierfach oben oder unten?

Die meisten Kühl-Gefrierkombinationen haben die Tiefkühleinheit unten und den normalen Kühlteil oben. Es gibt aber auch Geräte in der umgekehrten Reihenfolge, also mit dem Tiefkühlfach oben. Wofür man sich entscheidet, sollte man von eigenen Vorlieben und der Körpergröße aller Mitbewohner/Familienmitglieder abhängig machen:

  • Vorteil beim Kühlschrankteil oben ist, dass man die häufiger benutzten Kühlschrankfächer auf Augenhöhe hat. Fürs Einräumen ist das ein Vorteil, allerdings können kleinere Personen Probleme haben, die oberen Fächer zu erreichen.
  • Wenn der reguläre, häufiger benutzte, Kühlschrankteil unten ist und das Gefrierfach oben, können alle Familienmitglieder den Kühlschrank normal erreichen. Allerdings muss man sich häufig, insbesondere zum Einräumen, herunterbücken.

Was ist ein Side-by-Side-Kühlschrank beziehungsweise amerikanischer Kühlschrank?

Amerikanische Kühlschränke, auch Side-by-Side-Kühlschränke genannt, sind Kühlschränke mit zwei Türen nebeneinander. Sie sind besonders groß und geräumig, nehmen aber dementsprechend mehr  Platz weg. Oft finden sich in den Türen besondere Funktionen wieder, wie ein Eisspender für Eiswürfel und Crushed Ice oder ein Wasserspender. Viele Geräte benötigen für diese Funktionen den Anschluss an eine Wasserleitung. Mittlerweile gibt es Geräte auf dem Markt, die durch einen nachfüllbaren Wassertank auf eine feste Wasserleitung verzichten können.

Aufgrund des hohen Fassungsvermögens und dem damit einhergehenden höheren Stromverbrauch, lohnt sich ein Side-by-Side-Kühlschrank eher in größeren Familien ab 5 Mitgliedern. Für kleine Küchen eignen sich die amerikanischen Kühlschränke seltener, da sie viel Stellplatz benötigen.

Wie wichtig ist Energieeffizienz und welche Energieeffizienzklassengibt es?

Kühl-Gefrierkombinationen begleiten euch eine ganze Weile durch euer Leben. Die mittlere Lebensdauer der Geräte beträgt 15 Jahre. Entsprechend wichtig ist der Stromverbrauch des Geräts. So lassen sich bei einem Gerät mit einer „guten“ Energieeffizienzklasse (EEK) über die Lebensdauer oft viele hundert Euro sparen, wenn man den Verbrauch hochrechnet. Etwas mehr Geld in einen etwas teureren, dafür aber Strom sparenden Kühlschrank zu investieren, rechnet sich also auf lange Sicht in vielen Fällen.

Die folgenden Energieeffizienzklassen gibt es:

  • A+++ ist die höchste Energieeffizienzklasse und zeichnet die stromsparendsten und energieeffizientesten Geräte auf dem Markt aus. Mit jedem Plus hinter dem A spart ihr 25 bis 30 Prozent des Energieverbrauchs im Vergleich zu Geräten der nächstniedrigeren Klasse. Diese Geräte sind oft teurer im Anschaffungspreis und günstiger im Unterhalt. Außerdem sind sie umweltschonender als alle Geräte der unteren Energieeffizienzklassen.
  • A++ ist die zweithöchste Energieeffizienzklasse. Sie ist mittlerweile der Standard und zeichnet die meisten Kühl-Gefrierkombinationen aus. Es gibt ein großes Angebotsspektrum auf dem Markt von Geräten, die mit A++ ausgezeichnet sind.
  • A+ weisen zwar auch einen 25 Prozent geringeren Stromverbrauch auf als Geräte der Klasse A. Langfristig lohnen sich jedoch eher Geräte der beiden höheren Klassen.
  • A wurde als Energieeffizienzklasse bereits 1998 eingeführt und gelten heutzutage bereits als Stromfresser. Entsprechende Geräte sind nicht mehr zeitgemäß und nur noch selten zu erwerben. Auch wenn die Geräte tendenziell billiger sind, sollte man in die Rechnung einbeziehen, dass man mitunter mehrere hundert Euro mehr an Stromkosten pro Jahr bei entsprechenden Geräten haben kann.
  • Kühl-Gefrierkombis der Energieeffizienzklassen B, C oder D verursachen hohe jährliche Stromkosten. Auch hinsichtlich des Nachhaltigkeits- und Umweltgedankens sind solche Geräte nicht empfehlenswert und sollten gemieden werden.

Welche Größe sollte eine Kühl-Gefrierkombination haben?

Es gibt Ausführungen in zahlreichen Größen, von unter 1,50 m bis hin zu mehr als 2 m. Die kompakten Geräte mögen günstiger sein, im Zweifel empfehlen sich aber die großen Geräte. So konnten in Ausgabe 07/2020 der Stiftung Warentest nur Geräte alle getesteten Geräte ab 1,84 m Bauhöhe überzeugen, die kleineren unter 1,50 m erreichten höchstens die Note 4,0 „ausreichend“. Die Bauhöhe hatte im Test nur wenig Einfluss auf den gemessenen Energieverbrauch, auch Stromsparfüchse können also guten Gewissens zu einem großen Modell greifen.

Schnellfrost, NoFrost, Supercool: Welche Funktionen brauche ich wirklich?

Je mehr Geld ihr in eine Kühl-Gefrierkombi investiert, desto mehr Funktionen dürft ihr erwarten. Welche Funktionen sinnvoll sind und was bewirken, klären wir im Folgenden.

LowFrost / NoFrost

Mit jedem Öffnen der Gefrierfachtür dringt warme Raumluft ein. Sie kondensiert im Gerät und wird dann zu Eis. Die Eisbildung erhöht nicht nur den Strombedarf enorm, sondern kann auch das Ein- und Ausschieben der Schubladen behindern. NoFrost und LowFrost verringern die Luftfeuchtigkeit im Kühlraum und Reifbildung, wodurch kein oder weniger Eis entsteht.

Kühl-Gefrierkombinationen ohne LowFrost- oder NoFrost-Funktion müssen ein bis zweimal pro Jahr komplett abgetaut werden. Mit LowFrost muss man seltener abtauen, mit NoFrost gar nicht mehr.

Die Techniken erforderten früher einen höheren Energieverbrauch, mittlerweile ist das aber zu vernachlässigen. Da NoFrost-Modelle effizienter sind, rechnen sie sich heute auf lange Sicht. Zudem erspart man sich das zeitaufwändige Abtauen. Wenn das Budget es hergibt, raten wir daher zu NoFrost-Kühlschränken.

Schnellfrost, Superfrost oder Schnellgefrier-Modus

Drei Bezeichnungen, ein Verfahren: In der Praxis wird der Schnellgefrier-Modus oft durch eine Taste am Gerät aktiviert und sorgt in kurzer Zeit für eisige Temperaturen von bis zu -32 °C im Gefrierschrank. Schnellfrost ermöglicht das schnellere Einfrieren von Lebensmitteln, indem es das integrierte Thermostat ausschaltet, Kompressor und Kühlsystem werden maximal ausgelastet. Ist der Gefrierschrank bereits mit gefrorenen Lebensmitteln bestückt, wird eine Superfrost-Funktion beinahe sinnlos, da im Kühlgerät ohnehin eine sehr niedrige Temperatur herrscht. Wenn ihr also oft Lebensmittel im Gefrierschrank eingefroren habt und durch einen Einkauf nur den Vorrat aufstockt, benötigt ihr keinen Superfrost-Modus.

Multi-Zonen-Einteilung / Kaltlagerfächer

Neueste Kühl-Gefrierkombinationen sind mit unterschiedlich temperierten Einzelzonen ausgestattet. Damit können Lebensmittel gezielt gelagert und länger frisch gehalten werden. Ausgezeichnete Lagerbedingungen für Käse, Wurst, Fleisch und Fisch, sowie einige Milchprodukte stellt die sogenannte Null-Grad-Zone dar. Manche Hersteller nennen dies auch Dry-Safe oder LongFresh-Fach. Dabei handelt es sich um ein Fach mit niedriger Luftfeuchtigkeit, das eine Temperatur nahe dem Gefrierpunkt aufweist.

Auch die Gemüse-Schublade ist eine separate Zone, die eine Temperatur von 0 °C bis 3 °C aufweist. Die Luftfeuchtigkeit für Gemüse muss höher sein, damit sie länger frisch bleiben ohne auszutrocknen. Hersteller bewerben solche Zonen mit einer bis zu dreimal längeren Frische und Haltbarkeit der Lebensmittel.

Alarm-Funktion für offenen Kühlschranktür

Die Alarm-Funktion hilft durch ein akustisches Signal, offene Kühlschrank- und Gefrierschranktüren frühzeitig zu bemerken. Steht die Tür versehentlich offen, muss der Kühlschrank mehr Leistung aufbringen, um die austretende Kälte auszugleichen. Das kostet nicht nur mehr Strom und schlägt sich auf der Stromrechnung wieder, sondern schadet auch der Umwelt. Außerdem droht eine Unterbrechung der Kühlkette, wenn eine geöffnete Tür lange nicht auffällt. Besonders Kinder neigen dazu, die Türe unabsichtlich nicht ganz zu verschließen. Wir empfehlen ein Gerät mit Alarmfunktion, sofern das Budget dafür reicht.

Tipp: Falls der eigene Kühlschrank eine solche Funktion nicht integriert hat, lässt sich ein Alarm für offen gebliebene Kühlschranktüren auch mit diesem Gerät ganz einfach für ein paar Euro nachrüsten.

VisorTech Türalarm für Kühlschrank und Fenster

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