Volle Gaming-Power bei Aldi: Insgesamt 4 Geräte bietet der Discounter ab dem 10. Dezember für PC-Spieler an – darunter zwei Gaming-Laptops und zwei klassische Stand-PCs. GIGA hat einen Blick auf die Angebot geworfen und verrät, ob sich der Kauf lohnt. 

Medion Erazer Defender P10 & Beast X10: Gaming-Laptops vom Discounter

Kurz vor Weihnachten will es Aldi noch einmal wissen und bietet für PC-Spieler gleich 4 unterschiedliche Geräte an. Bei Medion Erazer Defender P10 und Beast X10 handelt es sich um zwei Gaming-Laptops, die bei Aldi Süd ab dem 10. Dezember online bestellt werden können. Doch was steckt in den beiden Spiele-Notebooks? Wir werfen einen Blick unter die Haube:

Beim Defender P10 handelt es sich um ein Mittelklasse-Gaming-Notebook für 1.260,03 Euro. Als Prozessor kommt ein aktueller i7-10750H zum Einsatz, dem eine Nvidia GeForce RTX 2060 als Grafikkarte zur Seite gestellt wird. Das 17,3 Zoll große IPS-Display löst in Full-HD auf, bietet jedoch lediglich eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hz – in dieser Preisklasse beinahe ein No-Go! Dafür kann sich die Speicherausstattung sehen lassen. 16 GB DDR4-RAM reichen für einen aktuellen Gaming-Laptop vollkommen aus, die 1 TB große NVMe-SSD hingegen findet man in dieser Preisklasse eher selten. Der Akku fällt mit gerade einmal 49 Wh jedoch unterdimensioniert aus.

Aldis Mittelklasse-Gaming-Laptop: Der Medion Erazer Defender P10 (Bild: Aldi)

Eine besser ausgestattete Alternative gibt es gerade bei Alternate mit dem Lenovo Legion 5. Der Gaming-Laptop setzt auf ein 144-Hz-Display und einen 80-Wh-Akku. Dafür wiegt das Notebook aber auch fast 3 Kilo und bietet nur eine 512 GB große NVMe-SSD. Unterm Strich dennoch der bessere Deal. 

Wer rund 700 Euro mehr ausgeben will, bekommt mit dem Medion Erazer Beast X10 für 1.939,03 Euro einen High-End-Laptop geboten. Als Prozessor kommt wieder der i7-10750H zum Einsatz, bei der Grafikkarte hat man jedoch auf eine RTX 2070 SUPER geupgradet. Zudem bietet das Full-HD-Display nun auch 144 Hz. Auch die Menge an RAM wurde von 16 auf 32 GB verdoppelt. Der Speicher der SSD bleibt gleich – 1 TB fasst der schnelle Datenspeicher. Der Akku bietet dafür immerhin satte 90 Wh, das Gewicht des 17-Zoll-Laptops bleibt mit 2,25 Kilogramm erstaunlich gering.

Medion Erazer Beast X10 – der teure Gaming-Laptop von Aldi

Knapp 400 Euro günstiger ist die Alternative von Notebooksbilliger. Der Anbieter hat mit dem Asus ROG Strix G17 einen ähnlichen Gaming-Laptop für gerade einmal 1.480 Euro im Angebot. Abstriche müssen potenzielle Käufer beim Akku, der nur 66 Wh fasst, und beim Gewicht machen. Das fällt mit 2,85 Kilogramm deutlich höher aus. Zudem sind nur 16 GB RAM verbaut, was jedoch vollkommen ausreicht.

Darauf solltet ihr beim Kauf eines neuen Notebooks stets achten:

Laptops: Was man vor dem Kauf wissen sollte

Gaming-PCs bei Aldi: Medion Erazer Engineer X10 & Hunter X10 unter der Lupe

Wer eher auf der Suche nach einem stationären Rechner ist, wird ebenfalls bei Aldi fündig. Mit dem Engineer X10 und Hunter X10 bietet der Discounter gleich zwei Desktop-PCs ab dem 10. Dezember zum Verkauf an. Der günstigere Engineer X10 kostet 1.357,03 Euro und kann online bei Aldi Süd bestellt werden. Der Hunter X10 kostet mit 2618,03 Euro beinahe doppelt so viel und ist ausschließlich online bei Aldi Nord erhältlich.

Der "günstige" Engineer X10 (Bild: Aldi)

Mit dem Engineer X10 bietet Aldi einen Gaming-PC der gehobenen Mittelklasse. Der Rechner setzt auf einen aktuellen i7-10700 als Prozessor, bei der Grafikkarte kommt eine Nvidia GeForce RTX 2070 SUPER zum Einsatz. 16 GB RAM bietet der Gaming-Rechner, dazu gibt es eine 1 TB große NVMe-SSD und eine 2 TB große Festplatte. Die Hardware-Kombi kann sich durchaus sehen lassen, obwohl für den Preis eine RTX 3060 Ti angebrachter gewesen wäre.

Purer Luxus: Der Medion Erazer Hunter X10 (Bild: Aldi)

Beim teureren Hunter X10 müssen Käufer hingegen kaum Abstriche in Kauf nehmen. Als Prozessor setzt man hier auf einen i9-10900K, der von einer RTX 3080 flankiert wird – eine geniale Kombination zum Spielen in 4K. 32 GB RAM sind im PC verbaut, zusätzlich gibt es eine 1 TB große NVMe-SSD und 4 TB Festplatten-Speicher. Aufgrund der aktuell schlechten Verfügbarkeit der RTX-3000-Karten ist ein aussagekräftiger Preisvergleich beinahe unmöglich. Es sei jedoch angemerkt, dass das System alle Spiele ohne Probleme in 4K-Auflösung bewältigt.