Für das beste Spielerlebnis am PC ist ein fähiger Gaming-Monitor unverzichtbar. GIGA hat verschiedene Modelle für euch herausgesucht sei es für den schmalen Geldbeutel, Gaming in 4K-Auflösung oder im Ultrawide-Format. Außerdem erklären wir, was es beim Kauf eines Gaming-Monitors zu beachten gilt.

Gaming-Monitore 2022: Alle GIGA-Empfehlungen im Überblick

Viele Spieler sparen ausgerechnet beim Kauf des Gaming-Monitors. Dabei ist doch gerade der Bildschirm entscheidend – selbst mit dem stärksten Gaming-Rechner lässt sich eine schlechte Bildqualität nicht ausgleichen. Nicht einfach nur die Anzahl der Pixel ist hier von Bedeutung, sondern ebenso die Art des verbauten Panels, die Bildwiederholrate und noch viele weitere Faktoren. GIGA erklärt auf welche Funktionen es tatsächlich ankommt und welche für Gamer weniger wichtig sind.

GIGA-PreistippDer AllrounderMonitor für eSportler4K-Monitor mit HDMI 2.1Der beste Ultrawide-Monitor
ModellAcer Predator XB253QGPLG UltraGear 27GP850-BAsus ROG Swift PG259QNGigabyte Aorus FI32USamsung Odyssey Neo G9
Preis (ca.)250 Euro390 Euro700 Euro900 Euro2.000 Euro
VorteilHohe HelligkeitAdaptive SyncHohe BildwiederholrateHDMI 2.1Überzeugender HDR-Effekt
NachteilNur 24,5 ZollSchwacher HDR-EffektVerhältnismäßig teuerKein integrierter LautsprecherBenötigt viel Platz
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Deshalb könnt ihr GIGA vertrauen

Wir betreiben für jeden Artikel dieser Art intensive Recherche, damit wir das gewonnene Wissen hinterher kompakt und vor allem verständlich an unsere Leserinnen und Leser weitergeben können. Ebenso werden alle gelisteten Produkte stets mit Sorgfalt ausgewählt und ebenso verschiedene Einsatzzwecke sowie Preissegmente berücksichtigt. Weitere Infos zu unseren Kaufberatungen findet ihr übrigens im Artikel „So beraten wir“.

Ich selbst begeistere mich bereits seit meiner Kindheit für Videospiele und die dafür notwendige Hardware. Meinen ersten eigenen Gaming-Rechner habe ich bereits vor knapp 10 Jahren zusammengebaut und seitdem sind noch zahlreiche weitere gefolgt. Jegliches Wissen in Bezug auf Games sowie (PC) Hardware habe ich mir über die Jahre also selbst angeeignet – oft zur Freude meiner Familie oder meines Freundeskreises. Dort bin ich meist die erste Anlaufstelle wenn es darum geht, etwas zu reparieren oder sie bei der Anschaffung neuer Geräte zu beraten.

Für diesen Artikel wurde ich außerdem tatkräftig durch den wertvollen Input meines geschätzten Kollegen Robert Kohlick unterstützt. Er ist stets auf dem Stand der Dinge was Gaming-Hardware angeht und hat deshalb immer eine Antwort parat wenn es um technische Detailfragen geht. Um euch den bestmöglichen Überblick verschaffen zu können, haben wir uns neben eigenen Erfahrungen auch auf Nutzerwertungen sowie externe Testinstitutionen gestützt.

GIGA-Preistipp: Acer Predator XB253QGP

Acer Predator XB253QGP (24,5 Zoll)
Acer Predator XB253QGP (24,5 Zoll)
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 23.05.2022 00:05 Uhr

Vorteile

  • Top-Preis
  • Adaptive Sync
  • Niedrige Reaktionszeit
  • Integrierter USB-Hub

Nachteile

  • Mit 24,5 Zoll verhältnismäßig klein
  • Nur Full-HD-Auflösung
  • Schwacher HDR-Effekt

Einen günstigen Einstieg in die Welt der Gaming-Monitore bietet der Acer Predator XB253QGP. Für unter 300 Euro erhaltet ihr ein wirklich gelungenes Gesamtpaket: Ein IPS-Panel mit einer Bildwiederholrate von bis zu 144 Hz, eine äußerst niedrige Reaktionszeit sowie Adaptive Sync. Somit werden sowohl der FreeSync-Standard von AMD als auch G-Sync von Nvidia unterstützt und unschönes Tearing wird vermieden.

Der Monitor löst lediglich in Full-HD auf, was bei einer Größe von gerade mal 24,5 Zoll aber keineswegs einen Nachteil darstellt. Wer allerdings auf der Suche nach einem größeren Monitor ist, für den wäre womöglich unser Allrounder einen Blick wert.

Bildschirmdiagonale62,2 cm (24,5 Zoll)
DisplayIPS (1.920 x 1.080 Pixel)
HDRHDR 400
Bildwiederholrate144 Hz
SynchronisationAdaptive Sync
Reaktionszeit2 ms
Anschlüsse
  • 1x HDMI 2.0
  • 1x DisplayPort 1.2a
  • 4x USB 3.0
Abmessungen (B/H/T) inkl. Standfuß55,8 cm / 51,3 cm / 23,6 cm
Gewicht inkl. Standfuß5,3 kg

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Acer Predator XB253QGP

  • Ist der Monitor VESA-kompatibel? Ja, hierfür benötigt ihr eine kompatible Halterung mit 100 x 100 mm.
  • Was genau ist Adaptive Sync? Damit ist eine Technologie gemeint, die sowohl G-Sync (Nvidia) und FreeSync (AMD) unterstützt. Somit ist es nicht relevant von welchem Hersteller eure Grafikkarte stammt, da ihr in beiden Fällen von synchronisierten Bildwiederholraten profitiert.
  • Welchen Anschluss sollte ich nutzen? Der Monitor verfügt sowohl über HDMI als auch über einen DisplayPort-Anschluss. Letzterer ist allerdings zu empfehlen, weil ihr dann sowohl von G-Sync als auch FreeSync sowie weiteren Funktionen Gebrauch machen könnt.

Der Allrounder: LG UltraGear 27GP850-B

LG 27GP850-B (27 Zoll)
LG 27GP850-B (27 Zoll)
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 22.05.2022 20:53 Uhr

Vorteile

  • Exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Adaptive Sync
  • Niedrige Reaktionszeit
  • Integrierter USB-Hub

Nachteile

  • Betrieb im schnellsten Modus führt zu Ghosting
  • Schwacher HDR-Effekt trotz HDR10-Zertifizierung

Ein wahrer Alleskönner ist der LG UltraGear 27GP850-B. Dieser Monitor mit WQHD-Auflösung verfügt über ein 27 Zoll großes Nano-IPS-Panel und zusätzlich eine HDR10-Zertifizierung, wobei man in dieser Preisklasse nicht allzu viel vom HDR-Modus erwarten darf. Ebenso deckt er 98 Prozent des DCI-P3-Farbraums ab und durch die Bildwiederholrate von 165 Hz eignet er sich bestens für Shooter oder dergleichen. Bei Bedarf lässt sich die Bildwiederholrate durch Übertakten sogar auf 180 Hz anheben.

Das war aber noch nicht alles: Der Monitor ist offiziell G-Sync Compatible“, deshalb können sich sowohl Besitzer einer Nvidia- als auch einer AMD-Grafikkarte über synchronisierte Bildraten freuen. Das Hauptargument, das für den Kauf des LG UltraGear 27GP850-B spricht, ist aber seine äußerst niedrige Reaktionszeit. Das wäre an sich noch keine Besonderheit, würde es sich in diesem Fall nicht um ein IPS-Panel handeln, das normalerweise genau mit diesem Problem zu kämpfen hat.

Ich selbst nutze den Vorgänger seit einiger Zeit und bin nach wie vor absolut zufrieden mit meiner Wahl. Vor allem in gut optimierten Shootern wie etwa Doom Eternal bereitet mir der Monitor mit nahezu konstanten 144 FPS extrem viel Freude. Nachdem ich von einem Exemplar mit 60 auf 144 Hz umgestiegen bin, möchte ich ein derart flüssiges Spielerlebnis auch keinesfalls mehr missen. Das neuere Modell hat in einigen Bereichen nochmal nachgebessert und erhält deshalb eine klare Kaufempfehlung meinerseits.

Bildschirmdiagonale68,4 cm (27 Zoll)
DisplayIPS (2.560 x 1.440 Pixel)
HDRHDR10
Bildwiederholrate165 Hz (auf 180 Hz übertaktbar)
SynchronisationFreeSync Premium & G-Sync-kompatibel
Reaktionszeit1 ms (nur mit aktiviertem Overdrive)
Anschlüsse
  • 2x HDMI 2.0
  • 1x DisplayPort 1.4
  • 2x USB 3.0
  • 1x Audio-Out (3,5 mm)
Abmessungen (B/H/T) inkl. Standfuß61,4 cm / 57,5 cm / 29,1 cm
Gewicht inkl. Standfuß6,3 kg

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum LG UltraGear 27GP850-B

  • Wie kann ich meinen Monitor übertakten? Das mag sich zunächst kompliziert anhören, ist aber mit wenigen Klicks erledigt. Ruft hierfür das OSD-Menü („On-Screen-Display“) des Bildschirms auf und wählt dort im Menüpunkt „Spieleinstellungen“ und dann “Overclock“ aus. Der Bildschirm startet daraufhin neu und im Anschluss beträgt die maximale Bildwiederholrate 180 statt der vorherigen 165 Hz.
  • Was genau ist Adaptive Sync? Damit ist eine Technologie gemeint, die sowohl G-Sync (Nvidia) und FreeSync (AMD) unterstützt. Somit ist es nicht relevant von welchem Hersteller eure Grafikkarte stammt, da ihr in beiden Fällen von synchronisierten Bildwiederholraten profitiert.
  • Ist der Monitor VESA-kompatibel? Ja, hierfür benötigt ihr eine kompatible Halterung mit 100 x 100 mm.

Monitor für eSportler: Asus ROG Swift PG259QN

Asus ROG Swift PG259QN (24,5 Zoll)
Asus ROG Swift PG259QN (24,5 Zoll)
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 23.05.2022 02:37 Uhr

Vorteile

  • Extrem hohe Bildwiederholrate (360 Hz)
  • Natives G-Sync inkl. Nvidia Reflex
  • Niedrige Reaktionszeit
  • Integrierter USB-Hub
  • HDR10

Nachteile

  • Schwacher HDR-Effekt
  • Verhältnismäßig teuer

Der Asus ROG Swift PG259QN ist gewiss kein gewöhnlicher Gaming-Monitor. Er richtet sich vor allem an eSportler oder diejenigen, die sich zumindest so fühlen wollen. Mit einer maximalen Bildwiederholrate von 360 Hz und der extrem flotten Reaktionszeit von nur 1 ms, wird der Monitor selbst den höchsten Ansprüchen mühelos gerecht. Der verbaute Nvidia-G-Sync-Prozessor ermöglicht außerdem die Synchronisation eurer Bildraten mit einer Nvidia-GPU.

Es gibt außerdem noch das nahezu baugleiche Modell Asus ROG Swift PG259QNR mit sogenanntem „Nvidia Reflex Latency Analyzer“. Die Technologie nimmt präzise Messungen der jeweiligen Latenzen vor und optimiert sie im Anschluss nochmal. Spätestens dann wisst ihr also, ob eure miserable KD-Ratio wirklich eurer Hardware oder womöglich doch nur mangelndem Skill eurerseits geschuldet ist. Doch Spaß beiseite: Beide Monitore bieten ambitionierten Spielern in mehrfacher Hinsicht pure Geschwindigkeit. Bei einem derart stolzen Preis solltet ihr euch aber genaustens überlegen, ob ihr solche Features tatsächlich benötigt.

Bildschirmdiagonale62,2 cm (24,5 Zoll)
DisplayIPS (1.920 x 1.080 Pixel)
HDRHDR10
Bildwiederholrate360 Hz
SynchronisationG-Sync
Reaktionszeit1 ms
Anschlüsse
  • 1x HDMI 2.0
  • 1x DisplayPort 1.4
  • 2x USB 3.0
  • 1x Audio-Out (3,5 mm)
Abmessungen (B/H/T) inkl. Standfuß55,7 cm / 49,9 cm / 24,7 cm
Gewicht inkl. Standfuß7,1 kg

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Asus ROG Swift PG259QN

  • Worin unterscheiden sich beiden Versionen PG259QN und PG259QNR? Abgesehen vom Preis liegt der Hauptunterschied bei letzterem Modell im sogenannten „Nvidia Reflex Latency Analyzer“ – das Feature erlaubt es euch die Latenz eures Systems zu messen, um sie anschließend via Software optimieren zu können.
  • Unterstützt der Monitor auch FreeSync? Nein, der Monitor wurde mit einem Nvidia-Prozessor ausgestattet und verfügt daher über natives G-Sync.
  • Ist der Monitor VESA-kompatibel? Ja, hierfür nutzt ihr entweder die mitgelieferte Tischhalterung (PG259QNR) oder eine andere kompatible Halterung mit 100 x 100 mm.

4K-Monitor mit HDMI 2.1: Gigabyte Aorus FI32U

Gigabyte Aorus FI32U (31,5 Zoll)
Gigabyte Aorus FI32U (31,5 Zoll)
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 23.05.2022 05:18 Uhr

Vorteile

  • HDMI 2.1
  • Niedrige Reaktionszeit
  • KVM-Schalter
  • Integrierter DAC
  • HDR10

Nachteile

  • Kein integrierter Lautsprecher
  • Hoher Preis

Der Gigabyte Aorus FI32U dürfte gerade für Besitzer einer PlayStation 5 oder Xbox Series X interessant sein. Das liegt in erster Linie an den beiden HDMI-2.1-Anschlüssen, die Zocken in 4K mit 120 Hz ermöglichen. Durch die üppigen 31,5 Zoll steht euch außerdem mehr als genug Bildfläche zur Verfügung. Das wahre Highlight an dem Gaming-Monitor ist wohl die Tatsache, dass er trotz 4K-Auflösung und IPS-Panel dennoch mit einer extrem niedrigen Reaktionszeit aufwarten kann. Ihr geht hier also keine Kompromisse ein.

Ein KVM-Schalter erlaubt es euch außerdem, den Monitor samt angeschlossener Peripherie an mehreren Systemen zu nutzen, ohne jedes Mal sämtliche Kabel umstecken zu müssen. Wer also beispielsweise PC und Konsole mit dem gleichen Monitor betreiben möchte, kann dies hier ohne Probleme tun. Auf Lautsprecher wurde dafür komplett verzichtet. Viel interessanter dürfte aber ohnehin der integrierte DAC („digital-to-analog converter“) sein. Der verspricht hervorragende Audioqualität, sobald ihr euren Kopfhörer mit dem jeweiligen Anschluss am Gigabyte Aorus FI32U verbindet.

Bildschirmdiagonale80 cm (31,5 Zoll)
DisplayIPS (3.840 x 2.160 Pixel)
HDRHDR10
Bildwiederholrate144 Hz (maximal 120 Hz bei Konsolen)
SynchronisationFreeSync Premium Pro
Reaktionszeit1 ms
Anschlüsse
  • 2x HDMI 2.1
  • 1x DisplayPort 1.4
  • 2x USB-A 3.0
  • 1x USB-C (3.1 Gen 2)
  • 1x Audio-Out (3,5 mm)
Abmessungen (B/H/T) inkl. Standfuß71,7 cm / 42,4 cm / 7,1 cm
Gewicht inkl. Standfuß10,9 kg

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Gigabyte Aorus FI32U

  • Kann ich den Monitor auch mit meiner PS5 oder Xbox Series X nutzen? Dank der zwei verfügbaren HDMI 2.1-Ports könnt ihr die Next-Gen-Konsole eurer Wahl problemlos in Kombination mit dem Monitor nutzen. Die maximale Bildwiederholrate beschränkt sich dann aber lediglich auf 120 Hz.
  • Was genau ist ein KVM-Schalter? Die Bezeichnung bezieht sich auf „Keyboard, Video & Mouse“ und bedeutet, dass der gleiche Monitor samt Tastatur und Maus mit mehreren Systemen gleichzeitig funktioniert – so könntet ihr eure gesamte Peripherie beispielsweise an eurem PC und eurer Konsole parallel nutzen und müsst nicht jedes Mal alle Kabel umstöpseln.
  • Kann ich FreeSync auch mit meiner Nvidia-Grafikkarte nutzen? Leider nein. Der Standard steht nur Besitzern einer AMD-GPU zur Verfügung.

Der beste Ultrawide-Monitor: Samsung Odyssey Neo G9

Samsung Odyssey Neo G9 (49 Zoll)
Samsung Odyssey Neo G9 (49 Zoll)
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 23.05.2022 02:43 Uhr

Vorteile

  • Gesteigerte Ergonomie und Immersion
  • HDMI 2.1
  • G-Sync-kompatibel
  • Niedrige Reaktionszeit
  • Integrierter USB-Hub
  • Quantum HDR 2000

Nachteile

  • Setzt genügend Platz auf dem Schreibtisch voraus
  • Extrem teuer

Was den Samsung Odyssey Neo G9 von der bisher genannten Konkurrenz maßgeblich abhebt, ist seine enorme Spannweite von 124 Zentimetern. Der Ultrawide-Monitor verzichtet in diesem Fall auf das konventionelle 16:9-Seitenverhältnis und setzt stattdessen auf ein 32:9-Format. Damit ist der 49-Zöller effektiv so groß wie zwei 27-Zoll-Monitore. Die daraus resultierende Auflösung von 5.120 x 1.440 Pixeln bewegt sich somit zwischen der eines WQHD- und 4K-Monitors.

Das verbaute VA-Panel sorgt für die nötige Blickwinkelstabilität sowie eine akkurate Farbdarstellung, die sich bei Bedarf durch die sogenannte Quantum HDR-2000-Funktionalität nochmal erheblich steigern lässt. Die maximale Bildwiederholrate beläuft sich bei diesem Modell übrgens auf satte 240 Hz. Ebenso steht euch FreeSync Premium Pro zur Verfügung – das Modell ist aber genauso G-Sync-kompatibel. Die Reaktionszeit fällt mit 1 ms angenehm gering aus und somit eignet sich der Monitor auch bestens für schnelle Ego-Shooter.

Bereits der Vorgänger in Form des Samsung CRG9 konnte in unserem damaligen Test überzeugen, allerdings sollte man vorher sicherstellen, dass auch genügend Platz auf dem Schreibtisch vorhanden ist. Außerdem ist dieser Gaming-Monitor der Superlative mit einem Preis von knapp 2.000 Euro alles andere als günstig.

Bildschirmdiagonale124 cm (49 Zoll)
DisplayVA (5.120 x 1.440 Pixel)
HDRQuantum HDR 2000
Bildwiederholrate240 Hz
SynchronisationFreeSync Premium Pro & G-Sync-kompatibel
Reaktionszeit1 ms
Anschlüsse
  • 2x HDMI 2.1
  • 1x DisplayPort 1.4
  • 2x USB 3.0
  • 1x Audio-Out (3,5 mm)
Abmessungen (B/H/T) inkl. Standfuß114,9 cm / 53,7 cm / 41,8 cm
Gewicht inkl. Standfuß14,5 kg

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Samsung Odyssey Neo G9

  • Kann ich meine Lieblingsspiele problemlos im Ultrawide-Format genießen? Vor allem neuere und auch populäre Titel unterstützen das Format meistens direkt zu Beginn. Manchmal wird die Funktion auch nachgereicht und in wieder anderen Fällen müsst ihr für immer mit unschönen schwarzen Balken leben. Konsolen unterstützen dieses Format grundsätzlich nicht.
  • Warum ist der Monitor gekrümmt? Aufgrund der enormen Spannweite ist eine gewisse Krümmung durchaus sinnvoll und vor allem deutlich ergonomischer. So könnt ihr Inhalte auch mühelos aus den Augenwinkeln erkennen, was nebenbei noch für ein erhöhtes Maß an Immersion beim Zocken sorgt.
  • Ist der Monitor VESA-kompatibel? Ja, hierfür wird eine kompatible Halterung mit 100 x 100 mm benötigt. Achtet allerdings darauf, dass sich die Halterung auch für das hohe Gewicht des Monitors eignet.

Darum lohnt sich der Kauf eines Gaming-Monitors

Ein hochwertiger Gaming-Monitor kann sich in vielerlei Hinsicht positiv auf euer Spielerlebnis auswirken. Daher gilt es also, sich für ein Modell zu entscheiden, das zu euren jeweiligen Bedürfnissen passt. Leider gibt es hierfür keine universelle Formel, da jedes Modell über verschiedene Vor- und Nachteile verfügt, die es stets abzuwägen gilt. Trotzdem gibt es einige Szenarien, für die sich bestimmte Gaming-Monitore besser eignen als andere:

  • Ihr spielt hauptsächlich Shooter und das womöglich kompetitiv? Die Bildqualität ist euch lange nicht so wichtig wie präzise Eingaben und maximale FPS? In diesem Fall eignet sich ein Monitor mit einem flottem TN-Panel und einer entsprechend hohen Bildwiederholrate jenseits der 144 Hz. Idealerweise verfügt der Monitor dann noch über G-Sync oder FreeSync. Wer wirklich das absolute Maximum an Präzision herausholen möchte, entscheidet sich für ein Modell mit der sogenannten Nvidia-Reflex-Technologie zur Messung sowie Verringerung des Input-Lags.
  • Für euch steht ansprechende Grafik im Vordergrund, die euch komplett in das Spiel eintauchen lässt? Hier könnt ihr entweder zu einem Monitor in 4K-Auflösung oder aber einem Modell im Ultrawide-Format (21:9 oder 32:9) greifen. Beide Optionen setzen aufgrund der erhöhten Pixeldichte aber eine leistungsstarke Grafikkarte voraus. Das sollte vor einem Kauf also in den Preis mit einberechnet werden.
  • Ihr schnappt euch am liebsten euren Controller und spielt gemütlich vom Bett oder Sofa aus? Solltet ihr über das entsprechende Budget verfügen, könnt ihr zu einem „Big Format Gaming Display“ (BFGD) greifen. Meist deutlich günstiger und fast genauso gut wäre aber ein entsprechender Gaming-Fernseher.

Gaming-Monitor kaufen: Das müsst ihr beachten

Größe, Format und Bildschirmdiagonale

Die Größe des Monitors ist natürlich ebenfalls ein entscheidender Faktor. Da man für gewöhnlich sehr nah an einem Monitor sitzt, sollte man sich vorher genau überlegen, wie groß er sein sollte. Gängige Modelle haben heutzutage eine Bildschirmdiagonale zwischen 24 und 27 Zoll, also etwa 61 bis 69 cm. Bei einem zu großen Monitor, kann es unter Umständen passieren, dass das Spielgeschehen aus dem Fokus gerät.

Neben der eigentlichen Größe gibt es außerdem noch unterschiedliche Formate. Der Klassiker unter ihnen ist nach wie vor das 16:9-Format. Inzwischen setzen sich aber auch zunehmend mehr exotischere Formate wie 21:9 oder 32:9 durch. Wo früher noch mehrere Bildschirme notwendig waren, reicht hier inzwischen ein einziger Bildschirm im Ultrawide-Format, um euch dieselbe Bildfläche zur Verfügung zu stellen.

Wer komplett „eintauchen“ möchte, greift alternativ zum Monitor im 32:9-Format. (Bildquelle: GIGA)

Aufgrund ihrer enormen Größe sind Ultrawide-Bildschirme außerdem oftmals gebogen, damit sich Inhalte natürlicher in das menschliche Sichtfeld einfügen. Dies sorgt bei Spielen außerdem für eine gesteigerte Immersion, ohne dabei auf unschöne Bildschirmränder blicken zu müssen. Einen Haken hat diese Auflösung trotzdem: Es gibt immer noch etliche Spiele, die das Format nicht unterstützen. Dies sollte vor einem Kauf also in Betracht gezogen werden.

Auflösung: 1080p, 1440p oder 4K?

Bei der Entscheidung, welche Auflösung der Gaming-Monitor haben soll, sollten vor allem euer Rechner und eure zukünftigen Upgrade-Pläne entscheiden. Wenn euer PC nicht leistungsstark genug ist, um Spiele in der nativen Auflösung des Monitors wiederzugeben, ist ein Bildschirm mit niedriger Auflösung möglicherweise die bessere Wahl.

Gaming-Monitor 4K 1440p FullHD
Das sind die Unterschiede in der Auflösung bei 1080p, 1440p und 4K (Bildquelle: GIGA)

Je nachdem, wie eure Grafikkarte und der Monitor das Upscaling von Spielen in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) auf 4K (3.840 x 2.160 Pixel) handhabt, kann es unter Umständen zu einem leicht verwaschenen Bild kommen selbiges gilt auch für den umgekehrten Weg. Für das beste Endresultat empfiehlt es sich also, auch wirklich die native Auflösung des Monitors zu nutzen. Was Bildschirme mit einer Auflösung von 1440p (WQHD) oder 4K (UHD) angeht, so sind diese nach wie vor um einiges teurer als Varianten mit Full-HD. Daher ist es auch ratsam, die Frage der Auflösung stets von eurem Budget abhängig zu machen.

Der aktuelle „Sweet Spot“ für zukunftsorientierte Gamer: Ein IPS-Monitor mit WQHD-Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel) und einer Bildwiederholrate von 144 Hz. Die Reaktionszeit ist zwar nicht auf dem Niveau der TN-Konkurrenz, sie sollte in den meisten Fällen aber dennoch mehr als ausreichend flott sein. Aufgrund der gewählten Auflösung ist das Bild außerdem ausreichend scharf und ihr solltet bereits mit einer aktuellen Mittelklasse-Grafikkarte mühelos die 60-FPS-Marke knacken. Bei weniger anspruchsvollen Titeln sollten auch 144 FPS drin sein, wodurch ihr voll und ganz von der Bildwiederholrate eures Monitors profitieren könnt.

TN, IPS oder VA: Die Paneltypen erklärt

Was das verbaute Panel eines Monitors anbelangt, so gibt es leider keine pauschale Antwort, welches davon am besten ist. Jedes Panel hat entsprechende Vor- und Nachteile, die es abzuwägen gilt. In der folgenden Übersicht sind daher die wichtigsten Unterschiede zwischen Twisted Nematic, In-Plane-Switching und Vertical Alignment aufgelistet:

VorteileNachteile
Twisted Nematic (TN)
  • Günstig
  • Niedrige Reaktionszeit
  • Mittelmäßige Bildqualität
  • Geringe Blickwinkelstabilität
In-Plane-Switching (IPS)
  • Hohe Blickwinkelstabilität
  • Hervorragende Bildqualität
  • Hohe Reaktionszeit
  • Teuer
Vertical Alignment (VA)
  • Gute Bildqualität
  • Hohe Kontrastwerte
  • Mittelmäßige Reaktionszeit
  • Mittelmäßige Blickwinkelstabilität

Reaktionszeit, Kontrast & Input-Lag

Mit einem Flachbildmonitor war man damals bestens für die nächste LAN-Party vorbereitet. Mit dem Aufschwung der LCD-Technik kamen aber auch gewisse Schattenseiten zum Vorschein, die vor allem für Gamer ein Problem darstellten: Ghosting (nachziehende Bilder), verwaschenes Schwarz, das höchstens als Dunkelgrau durchgehen konnte und sogenannte „Bildverbesserungs“-Funktionen, die zu massivem Input-Lag führten.

Erfahrt im folgenden Video alles rund um LCD und die Unterschiede zu anderen Technologien:

LCD vs. OLED: Was ist wirklich besser? – TECHfacts Abonniere uns
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Heutzutage müsst ihr euch darum aber glücklicherweise keinen Kopf mehr machen, insofern ihr den Monitor bei einem namhaften Hersteller kauft. Selbst günstige Monitore unterschreiten eine Reaktionszeit von 6 Millisekunden und warten mit einem statischen Kontrastwert über 1000:1 auf.

Bildwiederholrate: 60, 144, 240 oder 360 Hz?

Die erste wichtige Frage, die sich Spieler bei der Anschaffung eines neuen Gaming-Monitors stellen sollten: Welche Bildwiederholrate (Hz) benötige ich? Diese Entscheidung hängt wiederum davon ab, mit wie vielen Frames per Second (FPS) ihr im Idealfall zocken möchtet. Fakt ist, dass Spiele deutlich flüssiger für das menschliche Auge erscheinen, je mehr FPS gerade dargestellt werden.

Was hat die Bildwiederholrate jetzt also mit den FPS zu tun? Ganz einfach, nehmen wir einen Monitor mit 60 Hz: Dieser kann problemlos bis zu 60 Bilder pro Sekunde darstellen. Sollten die FPS des jeweiligen Spiels nun deutlich unter oder über der Bildwiederholrate des Monitors liegen, kann es zu Rucklern oder unschöner Artefaktbildung (Tearing) kommen.

So könnte Screen Tearing am Beispiel von The Witcher 3: Wild Hunt aussehen. (Bildquelle: CD Projekt Red | Bearbeitung: GIGA)

Ihr solltet vor eurer Entscheidung außerdem die Leistung eures Rechners sowie die Art der Spiele, die ihr hauptsächlich zockt, berücksichtigen. Shooter, gerade im eSport-Bereich, profitieren am meisten von erhöhten Bildwiederholraten. Dabei handelt es sich oftmals um grafisch weniger anspruchsvolle Titel, die selbst mit durchschnittlicher Hardware problemlos die magische Grenze von 144 FPS knacken. In so einem Fall lohnt sich zweifelsohne ein entsprechend flotter Monitor mit 144 Hz, 240 Hz oder sogar 360 Hz.

Anschlüsse: HDMI vs. DisplayPort

Jeder moderne Gaming-Monitor verfügt heutzutage sowohl über entsprechende HDMI- sowie DisplayPort-Schnittstellen. In aller Regel handelt es sich dabei jeweils um die Versionen 2.0 (HDMI) und 1.4 (DisplayPort) – beide Standards unterstützen dabei Auflösungen von Full-HD bis 4K und Bildwiederholraten jenseits der 60 Hz. Es existieren auch bereits Modelle mit einer Bildwiederholrate von 360 Hz oder mehr. Worin liegen also die Unterschiede?

Die Wahl des richtigen Anschlusses hängt primär davon ab, ob ihr G-Sync oder FreeSync nutzen möchtet. Ersteres funktioniert in Kombination mit einer Nvidia-GPU nur über DisplayPort (DP), wohingegen AMDs FreeSync sowohl mit einem HDMI- als auch mit DisplayPort-Kabel genutzt werden kann. Aufgrund der höheren Flexibilität, wäre es in den meisten Fällen also sinnvoll, direkt auf DisplayPort zu setzen. Ein weiterer Vorteil ist außerdem, dass HDR nativ unterstützt wird, wohingegen beim HDMI-Standard die etwas neuere Version 2.0a erforderlich ist.

PS5-Monitor statt einem Gaming-Fernseher? Prinzipiell ist das möglich, doch bislang unterstützen die meisten Modelle kein HDMI 2.1. Somit beschränkt sich die Bildwiederholrate eurer Konsole lediglich auf 60 Hz, wenn ihr mit einer Auflösung von 4K zockt. Wer sich hingegen bereits mit Full-HD zufriedengibt, kann in den meisten Fällen von flotten 120 Hz profitieren. Es wäre aber sinnvoll, sich vorab zu informieren, welche Monitore und Spiele die erhöhten Bildwiederholraten auch tatsächlich unterstützen.

G-Sync und FreeSync: Ein Muss oder nur Spielerei?

Ein Problem das hohe FPS-Zahlen oftmals nach sich ziehen, sind die zuvor erwähnten Artefaktbildungen auch Screen Tearing genannt. Lange Zeit konnte nur die Nutzung von Vsync Abhilfe schaffen. Leider oftmals zu Kosten eines erhöhten Input-Lags und insgesamt weniger FPS. Inzwischen haben Hersteller wie Nvidia und AMD eigene Lösungen entwickelt: G-Sync und FreeSync. Beide Technologien funktionieren dabei auf ähnliche Weise und sorgen dafür, dass die ausgegebenen Bilder der Grafikkarte mit der Bildwiederholrate des Monitors synchronisiert werden.

Grundlegend ist es durchaus sinnvoll, sich für ein Gerät mit einer der genannten Technologien zu entscheiden. Die beiden Standards sind mittlerweile relativ weit verbreitet und Monitore somit deutlich erschwinglicher. Lange Zeit war G-Sync nur mit Nvidia-Grafikkarten kompatibel und FreeSync war dementsprechend AMD-Karten vorbehalten. Inzwischen verfügen viele Monitore aber über sogenanntes Adaptive Sync und unterstützen daher beide Standards.

In unserem Video erklären wir die wichtigsten Unterschiede von FPS und Hz:

TECHfacts: FPS vs. Bildwiederholrate Abonniere uns
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Nvidia Reflex: Die neue Technologie erklärt

Mit Nvidia Reflex unternimmt der Hardware-Gigant einen weiteren Schritt, um insbesondere das Spielerlebnis von eSportlern sowie Shooter-Enthusiasten abermals zu optimieren. Die neuartige Technologie knüpft gleich an mehreren Schnittstellen an, die sich allesamt der Analyse sowie Reduzierung aller potenziell auftretender Latenzen widmet.

Im folgenden Video erfahrt ihr wie Nvidia Reflex genau funktioniert:

Was ist Nvidia Reflex?

Es soll also ermittelt werden, wie lange es tatsächlich vom Mausklick bis zur auf eurem Monitor sichtbaren Aktion dauert. Bisher konnten solche Werte nur unter Zuhilfenahme teurer Spezialkameras gemessen werden. Das soll sich zukünftig ändern. Anzumerken ist aber, dass ihr hierfür passende Hardware benötigt – sowohl der Monitor als auch eure Maus müssen mit Nvidia Reflex kompatibel sein. Zusätzlich benötigt ihr eine Nvidia-GPU der 900er Serie oder neuer. Schließlich ist auch nicht jedes Game mit der neuen Technik kompatibel: Derzeit sind das unter anderem Apex Legends, Valorant oder Fortnite.