GIGA-Redakteure stellen sich vor: 7 Fragen an Audio-Experte Stefan

Stefan Bubeck

Er hat Super Mario Bros. 2 auf dem NES durchgespielt – in dem Jahr, in dem es erschien. Wenn du mit ihm sprichst, dann fallen Begriffe wie „Korrelation“ und „Tchuligom“ im selben Satz. GIGA-Redakteur Stefan stellt sich vor und verrät, wie seiner Einschätzung nach die Welt der Technik in Zukunft aussehen wird.

1. Wer bist du?

Hi, mein Name ist Stefan Bubeck. Als Jugendlicher habe ich mehr Geld für Videospielzeitschriften (Powerplay, Amiga Joker, Maniac, Play Time etc.) als für Videospiele ausgegeben und Label-Mixtapes auf Minidisc erstellt. Später dann Kommunikationswissenschaft studiert und Popkultur in allen Facetten lieben gelernt.

2. Wie lange bist du bei GIGA und was machst du hier?

Für GIGA schreibe ich erst seit 2016, davor Stationen in den Bereichen Software, Drucktechnik, Pflege und Verlagswesen. Die Stammleser haben sicherlich schon bemerkt, dass ich gerne über Consumer Electronics berichte, also in erster Linie Kopfhörer und Lautsprecher. Nichts ist schöner, als einen brandneuen Kopfhörer einige Tage auszuprobieren und die Erfahrungen damit weiterzugeben.

3. Was ist dein Experten-Gebiet bei GIGA?

Alles, was mit Sound zu tun hat. Auch wenn mich manche Kollegen als einen „Audiophilen“ bezeichnen, würde ich das selbst nicht tun. Es geht nicht darum, ob eine 100-Euro-Bluetooth-Box klanglich mit einem Genelec-Studiomonitor mithalten kann – wichtiger ist die Antwort darauf, ob sie ihre Aufgabe erfüllt und der Käufer das bekommt, was er für den Kaufpreis erwarten darf. Da kann dann auch mal das Design das beste Argument werden, denn viele Gadgets werden nicht aufgrund des Datenblatts gekauft, sondern aufgrund des Looks. Weitere Themen, die ich auch privat aufmerksam verfolge: Datenschutz, Verbraucherschutz, Netzneutralität – das ist zwar nicht immer leicht zu vermitteln, aber interessant und relevant.

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4. Was kannst du besonders gut?

Zuhören und Zuschauen. Das klingt vielleicht etwas seltsam, aber ich erkläre es mal so: Wenn man einen Kinofilm anschaut, dann kann man sich einfach nur unterhalten lassen – oder schon beim Schauen auf Schnitt, Kamera und Sound achten. Bei Musik gibt’s Producer und Labels, die für einen bestimmten Style stehen, den man als Hörer ergründen kann. Warum kickt der Song? Was genau wurde da gemacht?

5. Wo bist du richtig schlecht drin?

Fußball und Auswendiglernen.

6. Welche aktuelle Technik begeistert dich am meisten?

Ich glaube ja fest daran, dass Kopfhörer das nächste große Ding nach den Smartphones werden. Irgendwann wird es selbstverständlich sein, einen smarten Knopf im Ohr zu tragen, der dir Infos aus dem Netz holt. Ein kleiner Computer, den du nach dem Weg fragst oder welche Termine morgen anstehen. Ansonsten spielt er Musik oder erklärt dir das Kunstwerk im Museum, vor dem du gerade stehst. Das Smartphone wird weiterleben, aber es wird weniger oft aus der Tasche gezogen. Vielleicht bleibt es auch mal ganz zuhause.

7. Drei Lieblinge: Lieblings-DJ! Lieblingsspiel! Lieblingsfilm!

Marcel Dettmann! Final Fantasy Tactics! Jackie Brown!

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