GIGA-Redakteure stellen sich vor: 7 Fragen an Magic-Experte Alex

Alexander Gehlsdorf 5

Er kann Ukulele spielen, trinkt bedenklich viel Club-Mate und auf seinem Schreibtisch liegen immer irgendwelche Magic the Gathering-Karten rum. Heute lässt dich der Wortspielsüchtige GIGA-Redakteur Alexander Gehlsdorf in die Seele hinter dem Wahnsinn blicken.

Hoffentlich hast du auf dieses Artikel geklickt, weil du in der Überschrift Magic the Gathering gelesen hast – dann wird sich das Lesen auf jeden Fall für dich lohnen! Für alle anderen habe ich mir trotzdem Mühe gegeben.

1. Wer bist du?

Mein Name ist Alexander Gehlsdorf! Steht weiter oben zwar schon, aber so kannst du es dir vielleicht besser merken. Erstmal das Wichtigste: Nein, ich bin nicht mit Robin Schweiger verwandt. Ich bin 1,78 Meter groß, wohne in Berlin und meine Lieblingsfarbe ist Orange. Manchmal trage ich eine Brille. Ich habe an der Freien Universität Berlin Filmwissenschaft und Theaterwissenschaft studiert. Meine Abschlussarbeit habe ich über Fan-Edits geschrieben, also inoffizielle Schnittfassungen von Filmen, die etwa Kürzungen vornehmen oder aber nicht-verwendete Szenen wieder in den Film hineinarbeiten. Ich selbst habe mich daran versucht, die berüchtigte Hobbit-Trilogie in einen einzelnen, dreistündigen Film zu kürzen. Mit Erfolg, wie ich finde.

2. Wie lange bist du bei GIGA und was machst du bei GIGA?

Angefangen habe ich im Sommer 2016 als Games-Praktikant. Eigentlich habe ich nur ganz naiv die Worte „job games berlin“ bei Google eingegeben, als mir bewusst wurde, dass sich mein Studium ja schon längst dem Ende genähert hat. Und was für eine Überraschung, Giga Games saß zufällig auch in Berlin und hatte gerade für mich Platz.

Seitdem tue ich praktisch alles, was von einem (mittlerweile fest angestellten) Redakteur so erwartet wird. Ich schreibe News, Vorschauen, Kolumnen, Tests, lasse mich in Videos blicken und auch gerne mal auf die anderen Seite des Planeten schicken. Manchmal singe ich auch.

Fallout 76 in Reallife! / Anspiel-Event in West Virginia.

3. Was ist dein Experten-Gebiet bei GIGA?

Ha, gut dass du fragst! Endlich ein Vorwand, um uneingeschränkt über Magic the Gathering fachsimpeln zu können. Genau das habe ich nämlich jahrelang gegenüber meinen armen Kollegen getan, bis diese endlich schwach geworden sind und mir erlaubt haben, auf Giga Games über mein Lieblingskartenspiel zu schreiben. Seitdem darf ich hin und wieder exklusiv Karten der kommenden Sets vorstellen, gebe Tipps für Einsteiger oder schaue kritisch hinter die Kulissen des Spiels.

Klarer Fall also, dass ich natürlich auch viel Zeit mit MTG Arena verbringe. Jeden Montag ab 17.30 Uhr kannst du mir dabei sogar auf Twitch zusehen und mich auf eventuelle Misplays hinweisen. Für eventuelle Stream-Verspätungen von 15 bis 30 Minuten übernimmt die Redaktion keine Haftung.

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4. Was ist deine Lieblingsserie?

Noch ein Thema, dass man nie ansprechen sollte, wenn man keine Zeit für einen mehrstündigen Monolog meinerseits hat: Meine Lieblingsserie ist Lost. Wohlgemerkt sei dabei zu beachten, dass ich hier zwischen Lieblingsserie und beste Serie unterscheide, denn Lost ist durchaus keine Serie ohne Schwächen, das gebe auch ich zu. Aber das Spannende an Lost waren ja nicht nur die Episoden, sondern vor allem auch die Wartezeit bis zur Ausstrahlung der nächsten Folge. Dann lief das Internet heiß mit Diskussionen. Screenshots, Hinweise und Theorien wurden ausgetauscht und Details der aktuellen Folge wurden mit Informationen aus früheren Staffeln verglichen.

Quasi ein gigantisches Schwarmintelligenz-Puzzle, an dem tausende Fans gleichzeitig arbeiteten. Und ja, die Antworten auf die meisten brennen Fragen, die in den Episoden selbst vielleicht nicht bis ins letzte Detail ausformuliert wurden, ließen sich auf diese Weise tatsächlich finden. Wer also über das angeblich so schwache Ende klagt und grundlegende Zusammenhänge (Warum war da ein Eisbär auf der Insel? Was bedeutet die Zahlen? Waren die jetzt alle tot?) noch immer nicht verstanden hat, dem stehe ich in den Kommentaren gern Rede und Antwort.

RUSH – Der Gaming-Podcast: Outer Wilds - Das beste Spiel des Jahres?

Allen die meine Begeisterung für Lost teilen können, lege ich hingegen Outer Wilds ans Herz, das (Spoiler) beste Spiel des Jahres. Was genau das mit Lost zu tun hat erkläre ich in der aktuellen Episode des Gaming-Podcasts RUSH, in dem ich an der Seite von Christian Eichler alle zwei Wochen zu hören bin.

Ach ja, zu den besten Serien gehören für mich unter anderem Steven Universe und Twin Peaks.

5. Was kannst du besonders gut?

Ich bin ein großer Liebhaber von Wortwitzen, wofür meine Kolleg*Innen nicht immer viel Einsicht besitzen. Ehrlich gesagt habe ich das Gefühl, dass die Menschen um mich herum gerne mal daran verzweifeln. Allerdings ist diese Dreistigkeit meinerseits nötig, um mein humoristisches Revier zu markieren. Egal ob früh am morgen oder um fünf Uhr Nachmittags – beziehungsweise sechs, dann haben wir nämlich in der Regel Feierabend. Ich glaube die Menschen um mich herum sind inzwischen recht geübt darin, meine schlechten Wortwitze einfach durch ihr Gehör zu sieben, um nicht wahnsinnig zu werden. Ich sollte darauf vielleicht mehr Acht geben, statt neunmalklug meine geistigen Ergüsse mit der Welt zu teilen. Andererseits, wofür habe ich das ganze drei Jahrzehnte lang geübt? Na ja egal. Elf.

6. Was ist dein Lieblingsspiel?

Offensichtlich hast du einfach weitergelesen, nachdem ich dir RUSH empfohlen habe. Soso, das merke ich mir. Na ja, also wenn du dir sorgfältig alle RUSH-Episoden angehört hättest, dann würdest du auch meine fünf Lieblingsspiele kennen. Aber das darfst du auch gern jetzt nachholen.

RUSH - Der Gaming-Podcast: Geniales Game-Design – Das sind unsere Lieblingsspiele.

7. Welche Musik hörst du gern?

In der Grundschule hatte eine ziemlich intensive Elvis Presley-Phase, ungelogen. Später haben mich dann vor allem die Beatles fasziniert, was sie natürlich auch immer noch tun. Wenn es etwas lauter werden darf, kann man mir mit Indierock eine Freude machen, zum Beispiel den Arctic Monkeys. Vor einigen Jahren wurde mein musikalischer Horizont außerdem durch K-Pop erweitert. Wer das ein oder andere Video mit mir gesehen hat, hat vielleicht schon mein Twice T-Shirt erspäht. Black Pink, Red Velvet und LOONA sind aber auch toll.

Unterm Strich kann ich aber mit allerlei Interpreten und Genres etwas anfragen. Ich baller einfach mal drauflos: Element of Crime, Dagobert, Tim Fischer, Tonträger, The Platters, Bread, M.O.O.N., Queen, Molly Lewis, France Gall, Jonathan Coulton, Götz Alsmann, David Bowie, Sebastian Krämer, Pulp, DEKAdance und sooo viel mehr. Mein Lieblingsalbum ist ミラクルミュージカル - Hawaii: Part II, das Soloprojekt von Joe Hawley, der widerum zur Band Tally Hall gehört. Noch so eine uneingeschränkte Empfehlung.

Spätestens seit ich Ukulele spiele (nachdem ich es mit Geige, Bratsche und Gitarre versucht habe, mehr oder weniger erfolgreich) habe ich auch eine große Vorliebe für Jazz entwickelt und bin immer gern bereit, mehr über Harmonielehre zu erfahren. Meiner Vorliebe für jazzige Harmonien durfte ich darüber hinaus acht Jahre lang als Tenor im Chor nachgehen. Wer mich einmal live hören will, kann ja gern mal den Spielplan des Piccolo Theaters in Cottbus in Blick behalten.

8. Was ist dein Lieblingsfilm?

Halt, Stopp! in der Überschrift war ausdrücklich von sieben Fragen die Rede! Das stimmt, aber einerseits ist Acht eine der Lost-Zahlen und andererseits wollte ich euch allen noch unter die Nase reiben, dass Amadeus aus dem Jahr 1984 einer meiner Lieblingsfilme ist und jeder ihn sich ansehen sollte! Wenn möglich in der Kinofassung und nicht dem 13 Minuten längeren Director’s Cut. Der ist zwar auch gut, die Oscar-prämierte Kinofassung ist aber besser. So!

Bonus-Challenge: Wo genau treibe ich mich auf diesem Bild wohl herum? Greenscreen sei Dank, darfst DU darüber entscheiden. Ich bin auf die Ergebnisse gespannt!

Hast du sonst noch Fragen an mich? Dann ab damit in die Kommentare!

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