Gasgrill sind extrem beliebt. Sie kosten nicht mehr die Welt, sind in wenigen Minuten einsatzbereit und ihr könnt die Hitze gut kontrollieren. Doch es gibt auch einige Punkte, auf die ihr achten müsst. Welche das sind und was ihr noch wissen müsst, haben wir für euch in diesem Artikel zusammengefasst.

Ein Gasgrill hat viele Vorteile

Wer sich einen Gasgrill kauft, hat ein viel bequemeres Grillvergnügen. Im Vergleich zu einem Kohlegrill ist der Gasgrill in wenigen Minuten einsatzbereit und die Hitze kann sehr gut kontrolliert werden. Es muss auch keine Kohle nachgelegt werden, wenn der Grillabend doch etwas länger ausfällt, als ihr erwartet habt. Solange die Gasflasche voll ist, könnt ihr grillen.

Auch wenn viele denken, dass man den wahren Grillgenuss nur mit einem Holzkohlegrill erreichen kann, stimmt das nicht. Moderne Gasgrills mit den Aromaschienen und Gussrost sorgen dafür, dass ihr ein schönes Muster einbrennen könnt und der Geschmack des Grillguts voll zur Geltung kommt. Es raucht auch nicht so massiv, wie ihr es vom Kohlegrill kennt. Ein Elektrogrill ist sowohl dem Gasgrill als auch Kohlegrill unterlegen. Dieser sollte nur eine Wahl sein, wenn die anderen beiden Option überhaupt nicht zur Diskussion stehen.

Gas-, Elektro- oder Kohlegrill? Die Vor- und Nachteile Abonniere uns
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Ihr müsst den für euch passenden Gasgrill finden

Die Auswahl an Gasgrills ist riesig. Ihr bekommt einen Gasgrill schon für unter 100 Euro, könnt aber auch über 1.000 Euro hinlegen. Vor dem Kauf solltet ihr euch Folgendes überlegen:

  • Wie oft will ich grillen?
  • Was will ich grillen?
  • Wo will ich grillen?

Anhand dieser Parameter könnt ihr entscheiden, ob ihr lieber etwas mehr Geld ausgebt, um einen hochwertigen Gasgrill zu kaufen, der dann auch länger hält und mehr Features drauf hat. Eine Turbo-Zone ist aktuell besonders beliebt und bietet einen großen Mehrwert. Auch die Größe spielt eine Rolle, denn ihr müsst wissen, ob ihr eher kleine Gerichte zubereiten wollt, oder vielleicht auch einen dicken Braten, der entsprechend mehr Platz benötigt. Wo ihr grillen wollt, spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Soll der Gasgrill portabel sein? Habt ihr genug Platz auf dem Balkon oder der Terrasse? Das sind alles Dinge, die ihr vorher klären müsst.

Aufbau des neuen Gasgrills

Wenn ihr euch einen Gasgrill gekauft hat, geht es ans Aufbauen. Folgt dabei unbedingt der Anleitung, da ihr bei einem Gasgrill durch das Gas mit einem gefährlichen Stoff hantiert. Besonders beim Anschließen der Gasflasche solltet ihr die Anleitung beachten. Es gibt spezielle Schlüssel aus Kunststoff (bei Amazon anschauen), mit denen ihr das Gewinde der Gasflasche nicht zerstört. Dieses darf nämlich nicht mit einer Rohrzange angezogen werden.

Habt ihr die Gasflasche befestigt, solltet ihr mit Lecksuch-Spray (bei Amazon anschauen), einem Gaslecksuchgerät (bei Amazon anschauen) oder ganz klassisch mit Seifenwasser nach Lecks suchen. Ihr geht einfach alle Anschlüsse und den Schlauch ab und schaut, ob mit aufgedrehter Gasflasche aber geschlossenen Brennern irgendwo Gas austritt, wo das nicht gewollt ist.

Bevor ihr den Gasgrill zum ersten Mal anfeuert, solltet ihr noch einmal überprüfen, ob ihr sämtliches Verpackungsmaterial entfernt habt. Ist das geschehen, solltet ihr den Gasgrill auf höchster Stufe einbrennen. Lasst ihn dafür bei voller Leistung einige Zeit laufen, bis er nicht mehr raucht. Dann sind alle Stoffe ausgebrannt und ihr könnt nach dem Abkühlen und einer Reinigung mit dem Grillen loslegen.

Praktisches Zubehör fürs Grillen

Der Gasgrill ist zwar angeschafft und bereit zum Grillen, doch es gibt noch einiges an Zubehör, das ihr benötigt. Folgendes Zubehör kann ich empfehlen:

  • Eine Grillzange, mit der ihr das Grillgut anständig wenden könnt (bei Amazon anschauen)
  • Grillhandschuhe sind auch sehr praktisch, wenn ihr längere Zeit über dem heißen Grill zu Gange seid (bei Amazon anschauen)
  • Mit einem BBQ-Rack könnt ihr Grillgut auf einem Gestell braten und so ein noch besseres Ergebnis erzeugen (bei Amazon anschauen)
  • Ihr könnt mit einem Pizzastein sogar eure Pizza auf dem Gasgrill zubereiten (bei Amazon anschauen)
  • Wollt ihr etwas zusätzliches Aroma erzeugen, könnt ihr eine Räucherbox nutzen (bei Amazon anschauen)
  • Euer Fleisch könnt beim Grillen auch digital mit dem Fleischthermometer im Blick behalten (bei Amazon anschauen)

Pflege nicht vernachlässigen

Besonders wenn ihr euch einen hochwertigen Gasgrill gekauft habt, dürft ihr die Pflege nicht vernachlässigen. Nach jedem Grillvorgang solltet ihr den Gasgrill auf voller Stufe für einige Minuten laufen lassen, um die Grillreste auszubrennen. Kennt ihr sicher vom Backofen, nennt sich Pyrolyse und sorgt einfach dafür, dass alles verbrennt. Danach macht ihr den Gasgrill und den Rost sauber. Habt ihr einen Rost aus Gusseisen, müsst ihr ihn danach unbedingt mit Öl einreiben, damit er nicht rostet. Nach jedem Grillvorgang solltet ihr zudem die Gasflasche wieder zudrehen.

Ansonsten solltet ihr euren Gasgrill natürlich auch nicht einfach dem Wetter aussetzen. Wenn ihr ihn nicht sicher verstauen könnt, solltet ihr zumindest eine Wetterschutzhülle verwenden, um diesen abzudecken.