iPhone 2019: Die „verlorene“ Generation des Apple-Handys?

Sven Kaulfuss 5

Könnten die iPhones 2019 auf ein gewaltiges Problem zusteuern? Handelt es sich bei den künftigen Apple-Handys gar um eine „verlorene“ Generation? Dies verrate ich euch in der ersten Ausgabe meiner Wochenend-Kolumne nach der Sommerpause.

iPhone 2019: Die „verlorene“ Generation des Apple-Handys?
Bildquelle: Hasan Kaymak und Pixabay.

Heutzutage sind sogenannte „Leaks“ nicht mehr ungewöhnlich, wir haben uns daran gewöhnt. Gerüchte und Berichte zu neuen Smartphones gehören einfach dazu, ob nun vom Hersteller gesteuert oder aber einfach nur der Massenproduktion geschuldet. Auch bei Apple ist es mit Geheimhaltung schon lange vorbei, bereits vor sechs Jahren thematisierte ich diesen Umstand in meinem Artikel mit dem polarisierenden, zugleich aber auch passenden Titel „Apple ist nicht mehr ganz dicht“. Insofern verwundert es kaum, dass wir schon heute mehr oder weniger ganz genau wissen, wie die Nachfolger von iPhone XS, XS Max und iPhone XR im September 2019 daherkommen werden.

Wissen wir heute auch schon – 5G kommt bei Apple nicht 2019, sondern erst 2020:

5G Fragen & Antworten: Handy JETZT schon kaufen?

iPhone 2019 vs. iPhone 2020: Gerüchteküche zu Apple-Handys legt Frühstart hin

Ungewöhnlich ist dagegen schon, dass immer mehr konkrete Hinweise und Berichte auch zur übernächsten iPhone-Generation des Jahres 2020 auftauchen, noch bevor die diesjährigen Modelle überhaupt vorgestellt sind. Da erfahren wir beispielsweise von neuen Display-Größen, schnellerer Mobilfunktechnik oder aber auch von der Tilgung der Bildschirmaussparung (Notch). Früher hätten wir davon frühestens im Januar gehört, nicht aber schon ein halbes Jahr zuvor.

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Für Apple könnten diese neuen, undichten Stellen eine größere Herausforderung sein. Immerhin wäre es denkbar, dass potenzielle Kunden dadurch abgehalten werden bei den iPhones 2019 zuzuschlagen – das Resultat wäre eine „verlorene“ iPhone-Generation. Meine Meinung: Schwierig zu beurteilen, ob es dazu auch wirklich kommt. Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass derartige Informationen bei derzeit stagnierenden iPhone-Verkäufen sonderlich hilfreich sind. Warum sollte ich mir denn das „iPhone 11“ dieses Jahr holen, wenn ich heute schon weiß, wie das „iPhone 12“ im Jahr 2020 ausgestattet sein wird? Nutze ich halt mein aktuelles Modell noch etwas länger – liegt doch eh im Trend und ist auch besser für die Umwelt.

Meine Gedanken zum Wochenende: Die Kolumne möchte Denkanstöße liefern, zur Diskussion aufrufen und den „News-Schwall“ der Woche zum Ende hin reflektieren. Eine kleine Auswahl der bisherigen Artikel der Kolumne:

Ist der Kunde und die Erwartungshaltung das eigentliche Problem?

Wirklich verhindern könnte Apple derartige Kaufzurückhaltungen doch nur, wenn man Entwicklung und Produktion wieder mehr zeitlich voneinander abkoppelt und so die Gerüchteküche besser unter Kontrolle hätte. Angesichts der Erwartungshaltung beim Kunden, alljährlich ein neues Modell kaufen zu können, ist dies aber wohl kaum durchsetzbar.

Jetzt schon bekannt – so „spannend“ schaut der Nachfolger des iPhone XR im Jahr 2019 wohl aus:

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iPhone XR wird zu iPhone 11R: So dürfte Apples „Bonbon-Handy“ ausschauen.

Apropos Kunde … unabhängig von den Leaks ist doch wohl hoffentlich jedem Nutzer klar, dass die Entwicklung nicht stillsteht, nur werden wir halt mit dieser „unbequemen Wahrheit“ nun schon etwas eher konfrontiert. Nichts ist älter als das iPhone, was man soeben gekauft hat – Punkt. Kommt klar damit.

Hinweis: Die in diesem Artikel geäußerten Meinungen stellen ausschließlich die Ansichten des Autors dar und sind nicht notwendigerweise Standpunkt der gesamten GIGA-Redaktion.

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