Chromebooks sind in vielen Teilen der Welt sehr beliebt, in Deutschland nutzt man sie kaum. Zu Unrecht, denn die Laptops und Tablets bieten gerade auf schwächerer Hardware oft mehr wahrgenommene Performance als ein herkömmlicher Windows-10-Rechner. Aktuell verkauft MediaMarkt einige Chromebooks von Acer, Asus, HP und Lenovo vergünstigt. Wir geben einen Überblick zur Technik und klären, welches Gerät sich lohnt.

Chromebooks bei MediaMarkt im Angebot

Wir haben die aktuellen Chromebook-Angebote bei MediaMarkt mit den sonstigen Bestpreisen von idealo verglichen. Diese lohnen sich besonders:

Einsteiger-Chromebook von HP

HP Chromebook (2019) 14-db0301ng

HP Chromebook (2019) 14-db0301ng

HP Chromebook (2019) 14-db0301ng für 222 Euro statt 299 Euro: Flaches und kompaktes Chromebook mit 14-Zoll-Display (IPS, 1.366 × 768 Pixel), AMD A4-9120 Prozessor mit Radeon-R3-Grafik, 4 GB RAM, 64 GB eMMC-Speicher.

Achtung: Der reduzierte Preis ist auf der Aktionsseite, aber noch nicht auf der Produktseite zu sehen, wir vermuten einen Fehler. Im eBay-Shop von MediaMarkt gibt es das Chromebook aber schon zu dem Preis.

Full-HD-Chromebook von Acer

ASUS Chromebook C423NA-EB0243

ASUS Chromebook C423NA-EB0243

Asus Chromebook C423 C423NA-EB0243 für 425,99 Euro statt 479,99 Euro: Flaches und kompaktes Chromebook mit 14-Zoll-Display (IPS, 1.920 × 1.080 Pixel), Intel Pentium N4200, 4 GB RAM, 64 GB eMMC-Speicher

Chromebook mit großem Display von Asus

Asus Chromebook C523NA-EJ0123

Asus Chromebook C523NA-EJ0123

Asus Chromebook C523NA-EJ0123 für 299,99 Euro statt 349 Euro: Chromebook mit mattem 15,6-Zoll IPS-Display in Full-HD-Auflösung (1.920 × 1.080), Intel Celeron N3350, 4 GB RAM, 64 GB internem Speicher.

Lässiges Chromebook-Convertible in Blau und Grau von HP

HP Chromebook x360 14-da0300ng

HP Chromebook x360 14-da0300ng

HP Chromebook x360 14-da0300ng für 499 Euro statt 577,89 Euro: Chromebook mit 14-Zoll-Display (IPS, 1.920 × 1.080), um 360° drehbares Display-Scharnier, Intel Pentium 4417U, 4 GB RAM, 32 GB Speicher

Auf der Aktionsseite von MediaMarkt findet ihr noch zahlreiche weitere Chromebook-Angebote der Hersteller Acer, Asus, HP und Lenovo.

Chrome OS auf Chromebooks: Schlank, stabil und sicher

Machen auch zugeklappt Eindruck: Chromebooks (Bild: Anete Lūsiņa).

Die Software-Basis für Chromebooks ist das zugrunde liegende Chrome OS. Dabei handelt es sich um eine Betriebssystem mit Linux-Kernel, das auf Leistung und Stabilität optimiert wurde. Die Google-Dienste sind eng angebunden und insbesondere der Chrome-Browser nimmt eine zentrale Rolle in der Software-Architektur ein.

Ein guter Teil der Anwendungen sind im Prinzip aufgebohrte Chrome-Erweiterungen. Das soll nicht heißen, dass sie ihren Pendants bei den regulären Desktop- oder Mobile-Anwendungen nachstünden. Tatsächlich ist die Software-Basis stabil, funktioniert allerdings ohne Internetverbindung nur eingeschränkt. Wer „klassische“ installierbare Anwendungen bevorzugt, hat zusätzlich die Möglichkeit, auf den Google Play Store zuzugreifen und sich von dort zahlreiche Anwendungen zu installieren, die auf die Verwendung mit Android optimiert sind.

Chrome OS wird laufend aktualisiert, die Installation der Updates findet ohne Zutun des Nutzers statt. Das Betriebssystem ist so sparsam in Sachen Systemanforderungen, dass selbst das Hochfahren selten mehr als 6 Sekunden dauert. Dank des fest mit dem Betriebssystem verdrahteten Zugriffs auf die Google-Anwendungen kann man problemlos in der Cloud arbeiten. Und Viren sind auch praktisch kaum ein Problem.

Natürlich ist Chrome OS nichts für jeden. Wer aufwändige Games spielen will oder Inhalte kreiert, also beispielsweise Bilder bearbeitet oder Videos schneiden muss, wird mit einem Mac oder Windows-Laptop wohl glücklicher. Wer mit seinem Laptop aber die üblichen Einsatzzwecke von Endnutzern hat, also beispielsweise „nur“ im Internet surft und Texte schreibt und seine Arbeit überwiegend in Google Mail, Google Drive und anderen Google-Apps erledigt, kann mit einem Chromebook happy werden. Chromebooks sind übrigens die perfekten Rechner für weniger versierte Nutzer, eignen sich also gut für diejenigen Teile der Verwandtschaft, deren Rechner man sonst immer gern zu Weihnachten von Datenmüll befreit.

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