Der MoneyPool von PayPal ist eine gute Möglichkeit, um in Gruppen Geld einzusammeln. Das eignet sich zum Beispiel, wenn man für das Geschenk für einen Kollegen im Büro zusammenlegen möchte oder die Mannschaftskasse digital betreuen will. Leider stellt PayPal das Feature bald ein. GIGA stellt euch brauchbare Alternativen zu MoneyPool vor.

 
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Noch bis Ende September kann man eine virtuelle Gruppenkasse in PayPal anlegen, im November wird der Dienst komplett eingestellt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte man sich über Alternativen zum MoneyPool informiert haben, um Geld in einer Gruppe bequem online und nicht etwa über einen Hut im Büro einzusammeln.

MoneyPool-Alternativen: Geld in Gruppen sammeln für Geschenke und mehr

PayPal selbst weist darauf hin, sich zunächst „stärker auf spezialiserten Service zum Geld sammeln zu fokussieren“. Gleichzeitig wird aber die Möglichkeit offen gehalten, dass es zukünftig einen verbesserten MoneyPool-Nachfolger geben könnte. Wer jetzt Geld über den Bezahldienst einsammeln möchte, kann das über seinen eigenen PayPal.me-Link tun. Doch einen virtuellen Sparstrumpf, aus dem man zum Beispiel zukünftig in der Gruppe Restaurantbesuche bezahlen kann, bietet PayPal hiermit nicht. Was sind die Alternativen? Tatsächlich gibt es derzeit keinen Dienst, der 1:1 in die Fußstapfen des PayPal-Moneypools treten könnte. Diese Möglichkeiten gibt es:

  • Leetchi ist ein Online-Service, der ebenfalls damit wirbt, Geld für Gruppenbezahlungen sammeln zu können. Das deutschsprachige Angebot wurde allerdings kürzlich eingestellt. Zudem gibt es einige Bewertungen, aus denen hervorgeht, dass eine Auszahlung des Gelds problematisch sein könnte.
  • Wer den MoneyPool vor allem für Spenden genutzt hat, sollte einen Blick auf betterplace.org werfen. Hierbei handelt es sich um die größte Online-Spendenplattform in Deutschland, die eigens für gemeinnützige Zwecke aufgelegt wurde und in dieser Hinsicht mehr Features bietet als der MoneyPool.
  • Bei Vivid Money können bis zu fünf Kunden mit einem „Shared Pocket“ gemeinsam Geld organisieren. Voraussetzung ist jedoch jeweils ein eigener Account. Daneben lässt sich aber auch ohne einen Account Geld per Überweisung oder Lastschrift auf die geteilte Geldbörse buchen. Das Konto kann gratis angelegt werden.
  • Auch N26 hat mit dem „Shared Space“ eine Funktion zur gemeinsamen Geldverwaltung. Hier wird aber ein Standardkonto vorausgesetzt. In Sonderaktionen kann man manchmal bei der Neueröffnung eines N26-Kontos eine Prämie abstauben.
  • Revolut bietet ebenfalls eine „Online-Sparbüchse“, in der verschiedene Leute Geld sammeln können.
  • Falls ihr eine feste Gruppe mit regelmäßigen Ausgaben seid, könnt ihr natürlich auch ein „richtiges“ Girokonto anlegen, dass ihr für gemeinsame Anschaffungen anzapft. An anderer Stelle zeigen wir euch kostenlosen Girokonten, damit ihr nicht unnötig Geld ausgebt. Überprüft aber, ob solch eine Nutzung beim jeweiligen Konto in den AGB vorgesehen ist.
  • Mit giropay (ehemalis kwitt) haben einige Banken, darunter die Sparkassen, ihre eigene PayPal-Alternative auf die Beine gestellt. Auch bei diesem Dienst lässt sich Geld bequem über die App an Freunde schicken. Leider eignet sich dieses Angebot aber auch nur für einmalige Zahlungen. Es kann kein „Pool“ angelegt werden, der für zukünftige Bezahlvorgänge genutzt wird. Der Empfänger muss das gesammelte Geld also selbst verwalten und den Überblick behalten, wie viel eingezahlt wurde.
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Die 5 besten PayPal-Alternativen in Stichpunkten

In den Kommentaren könnt ihr weitere Alternativen zum MoneyPool mitteilen. Wir informieren euch hier zudem darüber, wenn PayPal einen Nachfolger für das Geldsammel-Programm bereitstellen sollte.