Wer gerne Serien auf seinem Laptop schaut wird das Problem vermutlich kennen – mit schlechtem Sound macht's nur halb so viel Spaß. Beim Zocken können gute PC-Lautsprecher für mehr Immersion sorgen und euch sogar einen Vorteil verschaffen. GIGA stellt die besten PC-Lautsprecher für jeden Geldbeutel vor und erklärt euch außerdem, was ihr vor dem Kauf unbedingt wissen solltet.

 

Kaufberatung

Facts 

Wem die integrierten Lautsprecher des Laptops nicht genügen (was mehr als verständlich ist), greift entweder zu Kopfhörern oder externen Lautsprechern. Je nach Einsatzzweck können die Anforderungen aber völlig unterschiedlich ausfallen: Soll es euch bei jeder Explosion vom Hocker reißen? Ist euch (virtueller) Surround-Sound wichtig, um jeden Schritt eures Gegners zu hören? Womöglich sucht ihr aber auch einfach nur nach günstigen Boxen, um entspannt Videos oder Serien streamen zu können oder bei der Arbeit Musik hören zu können. Damit ihr die richtige Kaufentscheidung trefft, stellen wir unsere Auswahl an PC-Lautsprechern verschiedener Kategorien sowie Preisbereiche vor.

PC-Lautsprecher-Test 2020: Alle GIGA-Empfehlungen in der Übersicht

Mo­dell Preis (ca.) An­ge­bot Preis­ver­gleich
GIGA-Preis­tipp Logi­tech Z207 40 Euro Ama­zon idea­lo
All­roun­der mit Stereo-Sound Pre­Sonus Eris 3.5 BT 130 Euro Ama­zon idea­lo
Kino-Fee­ling für Zu­hause Logi­tech Z906 230 Euro Ama­zon idea­lo
Platz­spa­ren­de Sound­bar Crea­tive Sound­Blaster X Ka­ta­na 210 Euro Ama­zon idea­lo
Maxi­ma­le Im­mer­sion beim Zocken Logi­tech G560 Light­sync 220 Euro Ama­zon idea­lo
High­end-Sound für Ga­mer Razer Nommo Pro 440 Euro Ama­zon idea­lo
Mehr Informationen:
Ihr sucht ergänzend zu euren PC-Lautsprechern noch das passende Gaming-Headset? Hierfür haben wir ebenfalls eine passende Kaufberatung parat: Gaming-Headset-Test 2020: Empfehlungen für PS5, PS4, Series X, Xbox One und PC. In unserem Soundbar-Test 2020 findet ihr außerdem noch weitere Lautsprecher für euren Fernseher.

GIGA-Preistipp: Logitech Z207

Logitech Z207 (Bluetooth-Version)

Logitech Z207 (Bluetooth-Version)

Vorteile

  • geringer Preis
  • Wechsel zwischen mehreren Geräten via Bluetooth möglich
  • Bedienelement/Audioeingang auf der Vorderseite

Nachteile

  • kein Klangwunder mit nur 10 Watt Leistung

Die Logitech Z207 sind unser GIGA-Preistipp. Für knapp 40 Euro erhaltet ihr ein schlicht anmutendes Paar Lautsprecher, das sich optimal in das Erscheinungsbild eures Schreibtisches einfügt. Da es sich um ein 2.0-System ohne zusätzlichen Subwoofer handelt ist der Aufbau denkbar einfach und der Kabelsalat hält sich ebenso in Grenzen. Somit eignen sie sich auch hervorragend für die Verwendung in Kombination mit eurem Laptop. Einem entspannten Netflix-Abend vor dem Monitor steht somit nichts mehr im Wege.

Das hier aufgeführte Modell verfügt außerdem über Bluetooth und ermöglicht den einfachen Wechsel zwischen mehreren Wiedergabequellen. Wer auf diese Funktion verzichten kann, greift stattdessen zur Version ohne Bluetooth und bezahlt stattdessen nur rund 30 Euro. Wer hingegen mehr Wums möchte und gleichzeitig auch bereit ist, mehr zu zahlen: Die Bose Companion 2 sind hier eine gute Alternative.

Allrounder mit Stereo-Sound: PreSonus Eris 3.5 BT

PreSonus Eris 3.5 BT

PreSonus Eris 3.5 BT

Vorteile

  • Top Preis-Leistungs-Verhältnis
  • hervorragender Klang
  • Bedienelement/Audioanschlüsse auf der Vorderseite
  • Höhen-/Tiefenregler auf der Rückseite
  • verhältnismäßig kompakt

Nachteile

  • schwach ausgeprägter Bass
  • kein fliegender Gerätewechsel trotz Bluetooth 5.0

Bei den PreSonus Eris 3.5 BT handelt es sich genaugenommen um Monitor-Boxen. Sie glänzen außerdem mit kristallklarem Klang, der sich gleichermaßen für Musik und Gaming eignet. Diese Version verfügt außerdem über Bluetooth und eignet sich daher auch bestens zur Musikwiedergabe über das Smartphone oder andere mobile Geräte. Genau aus diesen Gründen befindet sich dieser Geheimtipp seit einigen Monaten auch in meinem Besitz. Klanglich kriegt man hier für die knapp 130 Euro wirklich enorm viel geboten und auch sonst gibt es meinerseits kaum etwas zu beanstanden.

Einziges Manko: Bei der Verbindung über Bluetooth gibt es zwischen Bild und Ton eine spürbare Verzögerung. Beim Serien schauen kommt ihr um ein Kabel also trotzdem nicht herum. Außerdem handelt es sich um ein 2.0-System ohne dedizierten Subwoofer. Wer also kräftige Bässe erwartet, wird in dieser Hinsicht enttäuscht.

Kino-Feeling für Zuhause: Logitech Z906

Logitech Z906

Logitech Z906

Vorteile

  • Dolby-Surround-Sound
  • THX-Zertifizierung
  • echtes Kino-Feeling durch insgesamt 1.000 Watt Spitzenleistung
  • Fernbedienung und Bedienkonsole im Lieferumfang enthalten

Nachteile

  • Einrichtung mit mehr Aufwand verbunden
  • benötigt ausreichend Platz
  • kein Bluetooth

Ihr sehnt euch nach echtem Kino-Feeling in den eigenen vier Wänden? Die Logitech Z906 bieten euch für einen Preis von knapp 250 Euro genau das. Es handelt sich dabei um ein 5.1-System mit einer Gesamtleistung von 1.000 Watt. Im Lieferumfang finden sich entsprechend 4 Satelliten, ein Center-Lautsprecher sowie ein Subwoofer. Darüber hinaus erhält man eine Bedienkonsole inklusive Fernbedienung.

Spätestens jetzt dürfte klar sein, dass sich diese Lautsprecher vermutlich eher weniger für einen spontanen Netflix-Abend vor dem Laptop eignen. Die korrekte Einrichtung der Lautsprecher ist mit erheblich mehr Aufwand verbunden und benötigt außerdem den entsprechenden Platz, damit sich die volle Wirkung entfalten kann. Wer sich aber die Mühe macht, wird mit cineastischem Sound belohnt, der in dieser Preisklasse seinesgleichen sucht.

Platzsparende Soundbar: Creative Sound BlasterX Katana

Creative Sound BlasterX Katana

Creative Sound BlasterX Katana

Vorteile

  • virtueller 7.1-Surround-Sound
  • zahlreiche Verbindungsmöglichkeiten inkl. Bluetooth
  • anpassbare RGB-Beleuchtung
  • nimmt wenig Platz auf dem Schreibtisch ein

Nachteile

  • digitaler Raumklang klingt oft unnatürlich

Das Creative Sound BlasterX Katana unterscheidet sich von der Konkurrenz vor allem in einem Punkt: Statt zwei herkömmlicher Lautsprecher kommt hier stattdessen eine Soundbar zum Einsatz. Das hat in erster Linie den Vorteil, dass sie sich platzsparend unter dem Monitor verstauen lässt – dadurch sieht der Schreibtisch direkt aufgeräumter aus.

Neben einer eher unauffälligen RGB-Beleuchtung verfügt das Katana ebenso über zahlreiche Anschlussmöglichkeiten und außerdem virtuellen 7.1-Surround-Sound. Der kann mit echtem Raumklang allerdings bei weitem nicht mithalten. Wer also großen Wert auf dieses Feature legt, sollte vermutlich eher die Logitech Z906 ins Auge fassen. Wer in erster Linie einen platzsparenden Lautsprecher sucht, der sich gleichermaßen gut fürs Zocken als auch für gelegentliche Filmabende eignet, macht hier aber kaum etwas falsch.

Wir brauchen Bass, Bass! – Logitech G560 Lightsync

Logitech G560 Lightsync

Logitech G560 Lightsync

Vorteile

  • virtueller DTS:X Surround-Sound
  • kräftiger Bass dank 240 Watt Spitzenleistung
  • zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten via Software
  • Bedienelemente am Lautsprecher
  • stimmige RGB-Beleuchtung
  • Bluetooth-Konnektivität

Nachteile

  • Bass lässt sich nur per Software justieren
  • Screen Sampler funktioniert nicht in jedem Spiel
  • starre Kabel

Die Logitech G560 Lightsync haben es wahrlich in sich. Das liegt einerseits an der maximalen Nennleistung von satten 240 Watt, die sich vor allem im extrem kräftigen Bass bemerkbar machen. Andererseits könnt ihr mittels der Logitech G-Hub-Software zahlreiche Anpassungen vornehmen: Zuschaltung von virtuellem DTS:X Surround-Sound sowie die Einrichtung verschiedener Klangprofile für Gaming, Musik und mehr.

Ebenso könnt ihr die rückseitige RGB-Beleuchtung individuell einstellen. Das ist nämlich der Clou bei diesem Modell – die LEDs in den Lautsprechern leuchten synchron zur Musik auf („Audio Visualizer“) oder passen sich bei Bedarf dem Geschehen auf dem Monitor an („Screen Sampler“). Letzteres funktioniert aber nicht bei jedem Spiel – in Doom Eternal musste ich beim Beseitigen von Dämonen leider auf die coolen Lichteffekte verzichten.

Die dazugehörige Software ist außerdem nicht erst seit gestern auf dem Markt und derartige Fehler hätten längst ausgebügelt werden müssen. Wer es aber ohnehin nicht so farbenfroh mag, kann die Beleuchtung auch komplett abschalten. Eine Sache, die mir während meines Tests noch aufgefallen ist: Die Lautsprecher sind extrem laut. Selbst bei einer Leistung von nur 10 Prozent war das für meine Fälle meist mehr als ausreichend. Wer also in einer hellhörigen Wohnung lebt oder sich Räumlichkeiten mit anderen teilt, sollte das vor einem Kauf entsprechend berücksichtigen.

Highend-Lautsprecher für Gamer: Razer Nommo Pro

Razer Nommo Pro

Razer Nommo Pro

Vorteile

  • hervorragender Klang durch THX-Zertifizierung
  • virtueller Dolby-Surround-Sound
  • praktisches Bedienmodul mit LED-Beleuchtung
  • zahlreiche Einstellmöglichkeiten via Software
  • anpassbare RGB-Beleuchtung

Nachteile

  • hoher Preis
  • nur Bluetooth 4.2

Der für sein Schlangen-Logo bekannte Hersteller von Computerzubehör beschränkt sich längst nicht mehr nur auf Mäuse, Tastaturen oder Headsets. Neben Laptops oder Smartphones bietet er mit den Razer Nommo Pro auch Highend-Lautsprecher, die insbesondere den Ansprüchen von Gamern gerecht werden sollen. Damit ist allerdings nicht die scheinbar obligatorische RGB-Beleuchtung gemeint, die sich inzwischen bei nahezu jeder Gaming-Peripherie findet.

Für einen Preis von annähernd 450 Euro erhält man in erster Linie absolut hochwertigen Klang samt THX-Zertifizierung, der außerdem um virtuellen Dolby-Surround-Sound ergänzt wird. Dadurch sollt ihr jeden Schritt eures Gegners hören, um sie dadurch besser aufspüren zu können. Gleichzeitig bietet euch die hauseigene Synapse-Software noch weitere Möglichkeiten der individuellen Anpassung – umso praktischer, wenn man bereits im Besitz von anderer Razer-Peripherie ist. Das praktische Bedienelement sowie die zahlreichen Anschlussmöglichkeiten tun ihr Übriges dazu, wenn auch Bluetooth 5.0 bei einem derart stolzen Preis wünschenswert gewesen wäre.

Die besten PC-Lautsprecher: So haben wir ausgewählt

Wer auf seinem Desktop-PC oder Laptop besten Sound genießen möchte, greift in den meisten Fällen zu externen Lautsprechern. Doch für welche Lautsprecher soll man sich entscheiden? Das fängt bei der Wahl des Sound-Systems an: Reichen zwei einfache Stereo-Lautsprecher oder darf es noch ein zusätzlicher Subwoofer sein? Andere wiederum bevorzugen womöglich eine Surround-Sound-Anlage, um das Kino in die eigenen vier Wände zu holen.

Auch in Sachen Gaming gibt es inzwischen ein großes Angebot an entsprechenden Lautsprechern, die besonders guten Raumklang versprechen, damit ihr eure Gegner auf Schritt und Tritt verfolgen könnt. Wir haben deshalb bewusst Modelle ausgesucht, die sowohl unterschiedliche Preiskategorien als auch Einsatzzwecke abdecken. Um euch den bestmöglichen Überblick verschaffen zu können, haben wir neben unseren eigenen Erfahrungen ebenso externe Nutzermeinungen in unsere Auswahl mit einfließen lassen.

PC-Lautsprecher kaufen: Das sollte man beachten

Stereo, 2.1 und Surround-Sound: Die Unterschiede erklärt

Die verschiedenen Lautsprecher-Systeme unterscheiden sich in erster Line durch die Anzahl der jeweiligen Boxen. Stereo-Systeme etwa kommen mit nur zwei Lautsprechern aus – bei einer 2.1-Anlage kommt noch ein Subwoofer hinzu, auch Tieftöner genannt. Surround-Sound-Systeme hingegen verfügen meist über einen Center-Lautsprecher, weitere sogenannte Satelliten sowie einen Subwoofer. Der Subwoofer in Soundsystemen hat meist ein deutlich größeres Volumen als die „Tweeter“ (Hochtöner), um einen „guten“ Bass zu erzeugen. Weil Bässe können vom menschlichen Gehör wesentlich schlechter geortet werden als Hochtöne, ist die Position nicht so wichtig, deswegen stehen Subwoofer oft abseits.

Im folgenden finden sich nochmal die wichtigsten Unterschiede der jeweiligen Systeme:

  • Stereo-Sound: Bei dieser Variante arbeiten zwei einzelne Lautsprecher im Tandem und decken die gesamte Sound-Bandbreite ab. Der größte Nachteil hierbei: Vor allem die Bässe sind ohne zusätzlichen Subwoofer oft schwach ausgeprägt. Dafür benötigt man zur Einrichtung weniger Kabel.
  • 2.1-Sound: Zwei Lautsprecher sind für die Wiedergabe der Inhalte in Stereo-Qualität zuständig. Ergänzend dazu arbeitet ein Subwoofer, der die unteren Frequenzen abdeckt und somit für knackige Bässe sorgt. Einige Modelle bieten selbst in dieser Konfiguration bereits Surround-Sound. In so einem Fall handelt es sich aber nur um virtuellen Raumklang, der durch Software simuliert wird. Mit echtem Raumklang kann dieser nur in den wenigsten Fällen mithalten. Dafür geht die Einrichtung deutlich leichter vonstatten.
  • Surround-Sound: Für echten Raumklang reichen zwei einzelne Lautsprecher schlichtweg nicht aus. Deshalb besteht eine Surround-Sound-Anlage aus mehreren Boxen, die verteilt im Raum platziert werden. Am häufigsten sind sogenannte 5.1-Anlagen, bestehend aus insgesamt 5 Lautsprechern und einem Subwoofer. Für den bestmöglichen Klang ist also genügend Platz erforderlich und vor zusätzlichem Kabelsalat sollte man sich ebenso wenig scheuen.

THX, DTS:X, Dolby – WTF?

Bei derart vielen Abkürzungen kann man schnell mal den Überblick verlieren. In den folgenden Zeilen erklären wir euch deshalb, was es genau es mit den einzelnen Standards auf sich hat. Den Anfang macht THX. hierbei handelt es sich im Grunde um eine Art Qualitätssiegel. Derart zertifizierte Lautsprecher garantieren unter anderem eine unverfälschte sowie präzise Wiedergabe. Über die Fähigkeit von Surround-Sound und dessen Qualität sagt die THX-Zertifizierung aber nichts aus.

DTS:X ist eine von mehreren Alternativen für 3D-Sound. Grundlegend verfolgen sämtliche Standards aber das gleiche Ziel: Mittels aufwändiger Berechnungen soll möglichst realitätsgetreuer Raumklang erzeugt werden. Je nach Lautsprechersystem kann dieser außerdem auch virtuell erzeugt werden.

Neben Dolby Atmos gibt es ebenso Dolby Virtual Surround Sound. Dieser kommt vor allem bei 2.1-Systemen zum Einsatz. Wie der Name bereits erahnen lässt, wird auch hier die Illusion von Raumklang mittels Software erzeugt. Was für alle derartigen Standards gleichermaßen gilt: Für ein optimales Erlebnis sollten die entsprechenden Einstellungen am Rechner sowie im jeweiligen Spiel vorgenommen werden. Außerdem sollte man sich darüber im Klaren sein, dass nicht alle Anwendungen jeden dieser Standards beherrschen.

Anschlüsse und Zusatzfunktionen

Viele Modelle verfügen über diverse Anschlussmöglichkeiten sowie nützliche Zusatzfunktionen. Das reicht vom einfachen Audio-Input über einen 3,5 mm-Klinkenanschluss bis hin zu einem USB-Port, von dem Medien direkt abgespielt werden können. Einige Lautsprecher verfügen ebenso über einen optischen Anschluss, der vorwiegend bei Desktop-Rechnern, der PS4, AV-Receivern oder auch Fernsehern zum Einsatz kommt.

Ein weiteres Feature, das sich häufig bei PC-Lautsprechern findet: Die kabellose Verbindung über Bluetooth. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man die Lautsprecher sowohl per Kabel am PC als auch kabellos mit dem Smartphone betreiben möchte. An dieser Stelle sei aber erwähnt, dass sich die Bluetooth-Funktion meist nur für die Musikwiedergabe eignet. Herkömmliche Lautsprecher nutzen in der Regel veraltete Bluetooth-Codecs, die zu spürbaren Verzögerungen zwischen Ton- und Bildwiedergabe führen. Sollten eure Lautsprecher über kein Bluetooth verfügen, gibt es etwa den Logitech Bluetooth Audio Adapter. Damit lässt sich jeder Lautsprecher mit wenig Aufwand umrüsten.

Insbesondere Lautsprecher mit Fokus auf Gaming verfügen häufig über zusätzliche Software. Damit lassen sich dann etwa individuelle Klangprofile erstellen oder aber virtueller Surround-Sound dazuschalten. Manche Modelle haben außerdem eine integrierte RGB-Beleuchtung, die sich dann ebenfalls mit der dazugehörigen Software konfigurieren lässt.

Welche PC-Lautsprecher sind die richtigen für mich?

Das hängt maßgeblich davon ab, wie oft und vor allem was genau über die Lautsprecher wiedergegeben werden soll. Für gelegentliche Netflix-Abende am Laptop oder vor eurem Bildschirm reicht vermutlich ein preiswertes Paar Stereo-Lautsprecher. Wer hingegen das Kino in die eigenen vier Wände holen oder seine Gegner im Spiel auf Schritt und Tritten verfolgen möchte, wird eher zur Anlage mit Subwoofer und (virtuellem) Surround-Sound greifen. Als kleine Entscheidungshilfe sind hier einige denkbare Szenarien:

  • Die eingebauten Lautsprecher eures Laptops oder Monitors genügen euch nicht? Ihr möchtet außerdem kein Vermögen für vernünftige PC-Lautsprecher ausgeben? In so einem Fall genügen preiswerte Stereo-Lautsprecher: Hier müsst ihr nur wenige Kabel anschließen, wodurch unnötiger Kabelsalat vermieden wird. Wer die Boxen zusätzlich mit seinem Smartphone verbinden möchte, sollte vorzugsweise ein Modell mit Bluetooth wählen. So spart ihr euch ein weiteres Kabel und seid deutlich mobiler.
  • Ihr verwendet eure Lautsprecher hauptsächlich stationär am Schreibtisch? Ihr möchtet sie sowohl fürs Zocken als auch für Filme und Musik nutzen? Hier lohnt sich mindestens die Investition in ein hochwertiges 2.1-System. Der Subwoofer sorgt dabei für den nötigen Wumms, wodurch Spiele und auch Filme gleich noch viel lebendiger klingen. Je nachdem worauf euer Fokus liegt, kommen auch speziell für Gaming entwickelte Lautsprecher in Frage, die dann etwa virtuellen Surround-Sound, RGB-Beleuchtung und mehr bieten.
  • Richtiges Kino-Feeling in den eigenen vier Wänden ist euer Wunsch? Hier kommt man kaum um eine entsprechende 5.1-Sound-Anlage drum herum. Wichtig ist hierbei jedoch, dass die erhöhte Anzahl an Lautsprechern mit einem größeren Aufwand bei der Einrichtung verbunden ist. Ebenso benötigt ihr auch entsprechend mehr Platz, damit die Lautsprecher ihre volle Wirkung entfalten können.

Völlig ohne Kabel kommen diese portablen Lautsprecher aus:

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Top 10: Die beliebtesten Bluetooth-Lautsprecher in Deutschland

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