Wer heutzutage eine PlayStation 4 kauft, erhält in der Regel lediglich einen einzigen Controller. Wer auf Couch-Multiplayer steht, kommt also um den Kauf eines zweiten Exemplars nicht herum. Neben dem klassischen DualShock gibt es zahlreiche Alternativen für eure Konsole. GIGA stellt die besten Modelle vor und erklärt, was vor dem Kauf eines PS4-Controllers sonst noch zu beachten ist.

 

PlayStation 4

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PlayStation-4-Controller 2021: Das sind die besten DualShock-Alternativen

  GIGA-Preistipp Beste Ausstattung Der Allrounder Tastatur und Maus
Modell Snakebyte Game:Pad 4 S Wireless Nacon Revolution Unlimited Pro DualShock 4 Wireless Hori TAC Pro Four V2
Preis (ca.) 30 Euro 140 Euro 60 Euro 100 Euro
Vorteil Liegt gut in der Hand Programmierbare Buttons Mit PSVR kompatibel Bestens für Shooter geeignet
Nachteil Lädt verhältnismäßig langsam Hoher Preis Mittelmäßige Akkulaufzeit Unübersichtliche App
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Hinweis: Solltet ihr noch einen Controller für eine der anderen Plattformen suchen, haben wir ebenfalls passende Kaufberater zu dem Thema – beispielsweise die besten Gamepads für den PC oder verschiedene Alternativen zum Nintendo Switch Pro Controller.

PlayStation 4-Controller 2021: Alle GIGA-Empfehlungen im Überblick

Es gibt kaum eine Form oder Farbe, die es bei Controllern nicht gibt. Genauso gibt es preislich gesehen riesige Unterschiede – vom wahren Preis-Leistungs-Knaller bis hin zum absoluten Highend-Controller ist alles dabei. Einige PS4-Controller haben außerdem programmierbare Zusatzbuttons, ein verändertes Layout oder aber sie ersetzen das traditionelle Gamepad durch Tastatur und Maus. In den folgenden Zeilen zeigen wir euch die besten Controller für jeden Spielertyp.

GIGA-Preistipp: Snakebyte Game:Pad 4 S Wireless

Snakebyte Game:Pad 4 S wireless (Rock) für PS4

Snakebyte Game:Pad 4 S wireless (Rock) für PS4

Vorteile

  • Liegt sehr angenehm in der Hand
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Touch-Pad, Kopfhörerbuchse und Vibrationsmotoren
  • Mit dem PC kompatibel

Nachteile

  • Kabellose Version lädt nur sehr schleppend
  • Ungünstige Platzierung von Touch-Pad, Share- und Home-Button
  • Nicht PSVR-kompatibel (fehlende Lightbar auf der Rückseite)

Trotz des unkonventionellen Designs liegt das Game:Pad 4 S Wireless von Snakebyte erstaunlich gut in der Hand. Wir haben den Controller in der Farbe „Rock“ getestet – das Material ist ganz leicht angeraut und fühlt sich dadurch sogar noch angenehmer an als der originale DualShock-Controller. Die Tasten und Sticks sind hochwertig verarbeitet, durch die Einkerbungen an den Analog Sticks hat man einen besseren Halt. Allerdings sind sie nicht ganz originalgetreu, was vor allem bei den Haupttasten zu Irritationen führen kann.

Das Snakebyte Game:Pad 4 S mag auf den ersten Blick ungewöhnlich für einen PS4-Controller aussehen, liegt aber erstaunlich gut in der Hand. (Bild: GIGA)

Unser Controller ist kabellos, lädt aber nur schleppend. Wer kein Problem mit kabelgebundenen Controllern hat, sollte deshalb lieber zur 10 Euro günstigeren Alternative greifen, die mit einem drei Meter langen Kabel kommt. Ebenfalls gestört haben wir uns an der Platzierung des Touchpads, des Share- und Home-Buttons, die aufgrund ihrer Lage nicht mit dem Daumen angewählt werden können.

Beste Ausstattung: Nacon Revolution Unlimited Pro

Nacon Revolution Unlimited Pro Controller für PS4

Nacon Revolution Unlimited Pro Controller für PS4

Vorteile

  • Gewicht individuell anpassbar
  • Programmierbare Buttons
  • Austauschbare Analogsticks

Nachteile

  • Nicht PSVR-kompatibel (fehlende Lightbar auf der Rückseite)
  • Buttons auf der Rückseite schwer unterscheidbar
  • Hoher Preis

Der Nacon Revolution Unlimited Pro ist dem klassischen DualShock 4 um so einiges voraus, wie unser Test gezeigt hat. Euch stehen zusätzliche Buttons zur Verfügung, die ihr frei programmieren könnt. Ebenso können beide Analogsticks durch die mitgelieferten Alternativen nach Belieben ausgetauscht werden – selbst das Gewicht des Gamepads lässt sich individuell anpassen. Diese umfangreiche Ausstattung eignet sich also ideal für Spieler, die das absolute Maximum aus ihrem Controller herauskitzeln möchten. Dafür müsst ihr aber auch bereit sein, den stolzen Preis von knapp 140 Euro zu bezahlen.

Der Allrounder: DualShock 4 Wireless

DualShock 4 Wireless Controller für PS4 (Schwarz)

DualShock 4 Wireless Controller für PS4 (Schwarz)

Vorteile

  • PSVR-kompatibel
  • Einfache Bedienung
  • Bewährte Qualität
  • Viele Farben zur Auswahl

Nachteile

  • Kurze Akkulaufzeit
  • Keine zusätzlichen Anpassungsmöglichkeiten
  • Günstigere Alternativen mit ähnlichen Features verfügbar

Zusätzliche Buttons und austauschbare Analogsticks sind für euch reiner Schnickschnack? In diesem Fall wäre der DualShock 4 vermutlich die bessere Wahl. Mit dem originalen PS4-Controller macht ihr absolut nichts falsch und ihr müsst euch außerdem keine Gedanken um Probleme bezüglich der Kompatibilität machen – perfekt also für Gelegenheitsspieler oder alle, die eine pure PS4-Erfahrung bevorzugen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Gamepads, die auf eine Lightbar auf der Rückseite verzichten, eignet sich der DualShock 4 außerdem für PSVR.

Tastatur und Maus: Hori TAC Four V2

Hori TAC Four V2 für PS4

Hori TAC Four V2 für PS4

Vorteile

  • Zahlreiche Zusatzfunktionen
  • Programmierbare Buttons
  • Bestens für Shooter geeignet

Nachteile

  • Unübersichtliche App
  • Hoher Preis

Der Hori TAC Four V2 ist so gesehen gar kein Controller im herkömmlichen Sinne, sondern ein Set bestehend aus Tastatur und Maus. In unserem ausführlichen Test des Hori TAC Pro M2, also sozusagen des großen Bruders, haben uns vor allem die vielfältigen Anpassungsmöglichkeiten sowie die Ergonomie überzeugen können. Beide Punkte finden sich aber gleichermaßen bei der kleineren Variante.

Weniger gut gefallen hat uns hingegen die dazugehörige App, die leider alles andere als intuitiv und vor allem schlecht übersetzt ist. Insofern ihr über die App und den stolzen Preis von rund 100 Euro hinwegsehen könnt, kommt ihr hier aber voll auf eure Kosten. Gerade Shooter-Fans dürften hier von der präzisen Eingabe profitieren.

So haben wir getestet

Controller bedeutet nicht gleich Controller. Je nachdem, welche Art von Spielen ihr bevorzugt, gibt es entsprechende Gamepads, die euch das Zocken erleichtern können. Sei es durch ein verändertes Layout, programmierbare Zusatzbuttons oder eine komplett andere Eingabemethode wie Tastatur und Maus. Damit wir euch den bestmöglichen Überblick verschaffen können, haben wir bei unserer Auswahl bewusst Modelle berücksichtigt, die verschiedene Einsatzzwecke sowie Preissegmente abdecken. Hierfür haben wir uns außerdem primär auf unsere eigenen Erfahrungen aus diversen Tests gestützt.

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PS4-Controller kaufen: Das solltet ihr beachten

Die erste Frage, die es zu beantworten gilt: Welche Spiele bevorzugt ihr und seid ihr eher Gelegenheitsspieler oder zockt ihr vielleicht sogar kompetitiv? Solltet ihr nur gelegentlich eine Runde FIFA einlegen oder euch gemütlich durch die Story von Spider-Man schwingen, dann wird euch in den meisten Fällen ein herkömmlicher PS4-Controller reichen. Wer einen neuen Controller braucht und sparen möchte, kann neben dem DualShock 4 zu einer günstigeren Variante wie dem Snakebyte Game:Pad 4 S Wireless greifen. PSVR funktioniert übrigens nur dann, wenn der Controller über eine Lightbar auf der Rückseite verfügt. Das sollte vor dem Kauf zusätzlich berücksichtigt werden.

Solltet ihr hingegen regelmäßig nach Killstreaks in Call of Duty: Warzone aus sein oder euch in kompetitiven Rainbow-Six-Siege-Matches mit anderen messen, sieht die Sache schon etwas anders aus. Hier kann jede noch so kleine Hilfe über Sieg und Niederlage entscheiden: Programmierbare Knöpfe, konfigurierbare Analogsticks oder zusätzliche Trigger können sich als durchaus nützlich erweisen. Derartige Vorteile sind dafür oftmals mit einem erhöhten Preis verbunden, da spezielle Gamepads gerne mehr als das Doppelte im Gegensatz zum Standard-Controller kosten.

So holt ihr das meiste aus eurem aktuellen Controller heraus:

Welcher Controller passt am besten zu mir?

Genauso wie Handwerker für jeden Zweck das passende Werkzeug parat haben, so können sich auch Gamer je nach Spiel für den passenden Controller entscheiden. Während manche mit dem originalen DualShock 4 bereits mehr als zufrieden sind, suchen andere vielleicht noch nach ihrem Traum-Controller. Um euch die Entscheidung zu erleichtern, haben wir verschiedene Szenarien skizziert:

  • Gelegenheitsspieler: Der Griff zum DualShock 4 oder einer günstigeren Alternative liegt hier am nächsten. Von besonderen Zusatzfeatures würdet ihr vermutlich ohnehin weniger profitieren und auf diese Weise ist ein unkompliziertes Spielerlebnis garantiert.
  • Shooter-Fans: Je nachdem, was eure Ansprüche sind, könnt ihr entweder zu einem speziellen Controller mit programmierbaren Zusatzbuttons und anpassbarer Ergonomie greifen. Die andere Möglichkeit wäre eine mit der PS4 kompatible Tastatur und Maus, die euch die maximale Präzision liefert.
  • Arcade- oder Racing-Fanatiker: Der Markt für diese Art von Controller ist zwar verhältnismäßig klein, aber dennoch gibt es sie: Die Rede ist von Arcade Sticks und Lenkrädern. Solltet ihr also einen Großteil eurer Zeit mit solchen Spielen verbringen, kann sich die Anschaffung eines derartigen Gamepads durchaus lohnen.