Saugroboter-Test 2020: Stiftung-Warentest-Sieger und Bestseller

Stefan Bubeck

Im täglichen Kampf gegen Staub, Fussel und Tierhaare ist ein Staubsaugerroboter ein willkommener Helfer. Idealerweise hat er ein hohe Saugkraft, ist leise und verfügt über smarte Funktionen. GIGA zeigt die Testsieger der Fachpresse und die beliebtesten Saugroboter-Modelle in Deutschland.

Vom Aussehen her sind sich die meisten Saugroboter ähnlich: Ein mehr oder weniger rundes Gehäuse mit flacher Bauweise auf Rollen, das sich mit einem Elektromotor eigenständig fortbewegt. Auf der Unterseite sind häufig kleine Bürsten angebracht, die den Schmutz in Richtung der Saugvorrichtung befördern sollen. Grundlegend lassen sich drei Typen unterscheiden: Herkömmliche Saugroboter (nur Saugfunktion), Saugwischroboter (Kombigeräte, die auch wischen können) und reine Wischroboter (spezialisiert auf glatte und abwischbare Bodenflächen).

Preislich geht es bei knapp unter 100 Euro für einfache Saugroboter los (z. B. ). Testsieger-Saugroboter erhält man für rund 300-500 Euro, die Spitzenmodelle namhafter Hersteller können aber auch am vierstelligen Preisbereich kratzen (z. B. ).

Was Markennamen angeht, kann man sich nur bedingt am Markt für herkömmliche Staubsauger orientieren. Bekannte Hersteller wie Bosch, Miele, Vorwerk oder Dirt Devil haben zwar Roboter-Sauger im Programm – dazu kommen aber zahlreiche „neue“ Namen wie iRobot, Eufy, Ecovacs oder Roborock, die etwa in zu finden sind.

Die besten Saugroboter 2020: Alle Testsieger im Überblick

Platzierung Produkt Preis Angebot
Stiftung-Warentest-Sieger (Saugroboter) Vorwerk Kobold VR300 849 Euro Zu Vorwerk
Stiftung-Warentest-Sieger (Saugwischroboter) Ecovacs Deebot Ozmo 930 ca. 490 Euro
Testsieger bei Chip iRobot Roomba 981 ca. 480 Euro Zu Otto
Testsieger bei „Haus & Garten“ Neato Robotics Botvac D7 ca. 460 Euro Zu Cyberport
Preis-Leistungs-Sieger bei „Küche & Haushalt“ Zaco A6 ca. 235 Euro Zu Saturn
Amazon-Bestseller und Preis-Leistungs-Tipp Eufy RoboVac 15C ca. 270 Euro

Saugroboter-Testsieger bei Stiftung Warentest: Vorwerk Kobold VR300

Der teuerste Saugroboter ist laut Stiftung Warentest (Ausgabe 03/2019) auch der Beste. Der nur beim deutschen Traditionshersteller im Direktvertrieb erhältliche Vorwerk Kobold VR300 kostet stattliche 849 Euro – das ist für viele Haushalte mit kleiner Kasse nicht mehr erschwinglich. Andererseits ist der Kobold am ehesten in der Lage, die mühselige und zeitintensive Hausarbeit zu minimieren. Das Gesamturteil von Stiftung Warentest lautet „gut“ (2,4), überragend ist beim Vorwerk-Sauger die Aufnahme von Grobgut auf Hartböden.

Einen Überblick über den umfassend ausgestatteten Kobold VR300 zeigt das Video des Herstellers:

Vorwerk VR300 – Highlights des Saugroboters (Herstellervideo).

Interessant: Die Stiftung Warentest lobte auch das „Datensendeverhalten“ als „unkritisch“, denn der Sauger sendet nur die nötigsten Daten an den Hersteller. In der Hinsicht ähnlich gut: Der gleichfalls teure „Dyson 360 Eye“.

Wie man das bei einem so teuren Saugroboter auch erwarten darf, kümmert sich Vorwerk um die passende App (Android und iOS) und versorgt diese regelmäßig mit Updates. So lassen sich seit November 2019 sogenannte Reinigungszonen am Smartphone definieren, beispielsweise für die Küche oder das Wohnzimmer. Vor der kostspieligen Investition gut zu wissen: Vorwerk bietet unverbindliche und kostenlose Vorführungen in den eigenen vier Wänden an, die man online buchen kann.

Vorteile:

  • Gute Reinigungsleistung auf Teppich und Hartböden
  • Zuverlässige Navigation mit Lasertechnik
  • Passende App, die regelmäßig Updates erhält
  • Unkritisches Datensendeverhalten

Nachteile:

  • Teuer und nur beim Hersteller direkt erhältlich (Schnäppchen-Potential niedrig)
  • Feiner Staub wird nicht so gut herausgefiltert

Saugwischroboter-Testsieger bei Stiftung Warentest: Ecovacs Deebot Ozmo 930

In der Ausgabe 01/2020 untersuchte die Stiftung Warentest auch sogenannte Kombigeräte. Dabei handelt es sich um Saugroboter, die zusätzlich über eine Wischfunktion verfügen. Für gewöhnlich handelt es sich dabei um wechselbare Wischtücher, die mit einem eingebauten Wassertank feucht gehalten werden. Bei der Fahrt durch Wohnräume, Küche und Bad wird also nicht nur Staub eingesaugt, sondern auch feucht gewischt.

Allerdings geschieht das Wischen nur oberflächlich, wie die Stiftung Warentest feststellt: Die Reiningungsleistung der Kombigeräte sei „recht bescheiden“. Gut zu wissen: Auf Wunsch lassen die Kombigeräte auch reinen Saugbetrieb zu.

Das beste Kombigerät im Test war der : Er arbeitet leise, die Saug- und Wischleistung ist „befriedigend“. Der Ecovacs Deebot Ozmo 930 ist mit einer automatischen Teppicherkennung ausgestattet (Saugkraft erhöht sich bei Teppichböden). Zudem kann er bestimmte Bereiche auf Wunsch besonders gründlich reinigen (Bereichspriorisierung) und umfährt während dem Nasswischen Teppiche, damit diese verschont bleiben (Alternative: Wischtuch vor dem Start einfach entfernen). Die Gesamtnote der Stiftung Warentest lautet ebenso „befriedigend“ (3,1) – wahrlich kein Spitzenwert, aber immerhin vor den Konkurrenzmodellen von Xiaomi, Zaco, Medion und Proscenic.

Vorteile:

  • Befriedigende Saug- und Wischleistung
  • Leise im Betrieb
  • Gute Navigationseigenschaften

Nachteile:

  • Ecken und Kanten werden nicht vollständig erfasst
  • Wischfunktion auf glatten Oberflächen: Kaffeeflecken werden entfernt, eingetrockneter Senf bleibt aber

Saugroboter-Testieger bei Chip: iRobot Roomba 981

Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 22.2.2020 19:55 Uhr

Der iRobot Roomba 981 ist einer der beliebtesten Saugroboter in Deutschland. Das Magazin Chip (Ausgabe 03/2020, auch bei Readly erhältlich*) ernannte ihn zum Testsieger und vergab die Gesamtnote „sehr gut“ (1,4). kommt das Modell auf 4,3 von 5 Sternen bei über 1.000 Kundenbewertungen.

Die größten Stärken des iRobot Roomba 981 liegen bei Navigation, Handhabung, Ausstattung und einer gelungenen App. Die Saugkraft ist allerdings – wie nunmal bei allen Saugrobotern – nicht mit einem herkömmlichen Staubsauger zu vergleichen. Alles in allem ein bewährtes Modell, das auch in Haushalten mit Tieren etwas Unterstützung beim Sauberhalten bieten kann.

Vorteile:

  • Einfach zu bedienende App mit vielen Einstellungen
  • Gute Handhabung und Ausstattung

Nachteile:

  • Durchschnittliche Saugleistung
  • Vereinzelte Kundenberichte über Navigationsprobleme (Rückkehr zur Ladestation)

Saugroboter-Testsieger bei „Haus & Garten“: Neato Robotics Botvac D7

Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 22.2.2020 19:55 Uhr

Das Magazin „Haus & Garten Test“ hat für das Jahrbuch 2020, Band 3 (auch bei Readly erhältlich*), fünf Saugroboter ausprobiert. Der Testsieger ist der Neato Robotics Botvac D7 – mit einem Preis von rund 550 Euro auch das teuerste Modell im Test von „Haus und Garten“. Es verdiente sich die Endnote „gut“ (1,5).

Die Saugleistung des Neato Robotics Botvac D7 überzeugte die Tester, nicht nur auf Hart- sondern auch auf Teppichböden – auch hier wieder unter Berücksichtigung der Tatsache, dass kein Saugroboter mit der Power eines herkömmlichen Staubsaugers mithalten kann. Auch die „durchdachte“ App-Steuerung konnte überzeugen. aktuell bei 4,2 von 5 Sternen bei fast 600 Kundenbewertungen. Vereinzelt sind dort negative Erfahrungen mit der Software zu finden (Navigation, Planung). In Summe kommt der Botvac D7 aber positiv weg und empfiehlt sich laut einem Nutzer sogar als „gute Alternative zum Vorwerk V300“.

An dieser Stelle interessant: Die Firma Neato Robotics wurde 2017 komplett von Vorwerk übernommen. Beide Marken sind bis heute eigenständig am Markt präsent, bei Forschung und Entwicklung wird kooperiert. Mit etwas Fantasie sieht man das auch: Zumindest eine gewisse Ähnlichkeit beim Gehäusedesign von Neato Robotics Botvac D7 und Vorwerk V300 sind nicht von der Hand zu weisen.

Vorteile:

  • Einfach zu bedienende App mit vielen Einstellungen
  • Gute Handhabung und Ausstattung

Nachteile:

  • Durchschnittliche Saugleistung
  • Vereinzelte Kundenberichte über Navigationsprobleme (Rückkehr zur Ladestation)

Preis-Leistungs-Sieger bei „Küche & Haushalt“: Zaco A6

Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 22.2.2020 19:55 Uhr

Mit rund 235 Euro Straßenpreis ist der Zaco A6 nicht allzu teuer, schlägt sich aber in Sachen Leistung recht gut. In der Ausgabe 01/2020 des Magazins „Küche & Haushalt“ (auch bei Readly erhältlich*) verdiente sich der Saugroboter die Note „sehr gut“ (1,3) und das Prädikat „Preis-Leistungs-Sieger“. Die Reinigungsleistung ist insgesamt zufriedenstellend, was sich auch an der Durchschnittswertung von 4,3 Sternen ablesen lässt.

Vor dem Kauf muss man sich darüber im Klaren sein, dass der Zaco A6 ein eher einfach gestrickter Saugroboter ist. Keine App, keine Sprachsteuerung und eine Navigation nach dem Chaosprinzip – er fährt die Wohnung ohne „Fahrplan“ per Zufall ab. Der Hersteller nennt das etwas beschönigend „adaptive Navigation“. Das Ergebnis kann trotzdem gut sein – man muss dem Roboter nur genug Zeit lassen. Das maximale Volumen des Staubbehälters ist mit 0,3 Litern vergleichsweise klein.

Zum noch recht jungen Markennamen sollte man wissen: Die Staubsaugerroboter der Marke Zaco wurden bis Mitte 2019 hierzulande unter dem Namen „ILIFE“ vertrieben.

Vorteile:

  • Ordentliche Reinigungsleistung für die Preisklasse
  • Mit 8 cm Höhe relativ flach gebaut, kommt gut unter Sofas

Nachteile:

  • Keine App, sondern Fernbedienung für einfache Befehle (aus Datenschutzsicht eher ein Vorteil)
  • Schmutzbehälter knapp bemessen

Amazon-Bestseller und Preis-Leistungs-Tipp von GIGA: Eufy RoboVac 15C

Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 22.2.2020 19:55 Uhr

Ein Blick in die zeigt: Der Eufy RoboVac 15C ist ein Publikumsliebling und ganz weit oben zu finden. Mit einem Preis von rund 230 Euro ist er vergleichsweise günstig. Trotzdem muss man nicht auf Features verzichten, die in höheren Preisklassen zum Standard gehören.

Allen voran ist die von Nutzern gut bewertete Smartphone-App zu nennen (iOS und Android), mit der sich der RoboVac 15C programmieren lässt. Sogar die Sprachsteuerung mit Amazon Alexa ist optional möglich: „Alexa, sage RoboVac, er soll die Reinigung starten“.

So sieht die App EufyHome für iOS aus:

EufyHome
Preis: Kostenlos

Die Reinigungsleistung wird allgemein als gut eingestuft. Manche Nutzer stören sich am Chaosprinzip der Reinigung, vereinzelten Verirrungen (Rückkehr zu Ladestation klappt nicht) und dem Login-Prozess der App (E-Mail-Adresse erforderlich). Trotzdem einer der besten Saugroboter, die man aktuell in der Preisklasse bekommt.

Die 2016 ins Leben gerufene Marke Eufy ist noch nicht allzu bekannt. Viele Amazon-Kunden kennen aber sicherlich bereits die (Powerbanks, Zubehör). Der Hersteller aus China hat sich inzwischen einen guten Ruf als preiswert und trotzdem zuverlässig erarbeitet.

Vorteile:

  • Ordentliche Reinigungsleistung für die Preisklasse
  • App- und Sprach-Steuerung gehören zur Ausstattung

Nachteile:

  • Vereinzelte Nutzerberichte über Navigationsprobleme

Saugroboter: So haben wir die Testsieger ausgewählt

GIGA-Redakteur Stefan hat in diese Zusammenfassung vor allem Recherchen in Fachzeitschriften, aber auch eigene Erfahrungen einfließen lassen. Vorgestellt werden hier aktuelle Saugroboter-Modelle, die besonderes Lob von Presse und Kunden erhalten haben und sich daher für einen Kauf empfehlen. Eines der aufwendigsten Testverfahren für Saugroboter ist das der Stiftung Warentest. Wenn ihr euch für den Testaufbau interessiert, empfehlen wir euch dieses Video:

Saugroboter kaufen: Was man wissen muss

Welche Aufgaben soll der Roboter erledigen? Ist ein Saugroboter überhaupt sinnvoll? 

Reicht ein guter „Hartbodensauger“ oder muss sich der Roboter durch hohe Teppiche kämpfen? Jemand, der nur Parkett-, Fliesen- oder Laminatböden hat, dem könnte ein günstigerer Sauger reichen. Sollen die Bodenflächen zudem oberflächlich abgewischt werden, empfiehlt sich ein Kombigerät, also ein Saugroboter mit integrierter Wischfunktion. Die höchsten Anforderungen an die Saugkraft stellen mit Teppich ausgelegte Wohnräume und Haushalte mit Tieren dar. Hier können zumindest die leistungsfähigsten aktuellen Saugroboter eine gute Unterstützung bieten, um die haarigen Hinterlassenschaften von Hund und Katze in Schach zu halten.

Die besten Reinigungsergebnisse erzielt man im Haushalt weiterhin , den man selbst bedienen muss. Die Saugkraft ist deutlich höher, die Filterwirkung in der Regel besser und man kommt auch in die Ecken, die ein Saugroboter aufgrund seiner Form gerne übersieht.

Wie laut sind Saugroboter?

Der Geräuschpegel von Saugrobotern liegt zwischen 55 und 90 Dezibel. Wenn niemand vor Ort ist, während der Sauger arbeitet, sollte diese Lautstärke kein Problem sein. Bei ständiger Anwesenheit oder hellhörigen Nachbarn sollte man lieber ein Modell auswählen, das besonders leise saugt. Empfehlenswert sind in der Hinsicht Saugroboter bis hin zu einer Lautstärke von 60 Dezibel.

Allergiker: Höhere Anforderungen an den Filter

Nicht zu unterschätzen ist das Thema Allergien.  Schätzungsweise 7 Prozent der Bevölkerung in Deutschland leiden an einer ganzjährigen Hausstaubmilben-Allergie, so das Helmholtz Zentrum München. Einige Saugroboter-Modelle sind mit einem sogenannten HEPA-Filter ausgestattet. Dieser sorgt dafür, dass die feinen Partikel, die in der Luft herumschwirren und so manche Allergie auslösen, größtenteils eingefangen werden. Die Reinigung oder der Austausch erfolgt von Hand.

Wie gut ist die Luft, die der Saugroboter wieder ausstößt?

Man sollte sich keine falschen Hoffnungen machen: Das sogenannte Staubrückhaltevermögen ist bei herkömmlichen Bodenstaubsaugern in den meisten Fällen deutlich besser als bei Saugrobotern. Viele Saugroboter-Modelle pusten einen gewissen Teil des eingesaugten Feinstaubs nämlich wieder aus. Wer hierauf besonderen Wert legt, muss sich nach ganz bestimmten Modellen umsehen – und dafür gegebenenfalls an anderer Stelle Schwächen in Kauf nehmen. Laut Stiftung Warentest hat etwa der ein gutes Staubrückhaltevermögen.

Wie smart muss der Saugroboter sein?

Der Begriff „smart“ ist längst auch im Zusammenhang mit Saugrobotern zu finden – etwa wenn sich das Gerät auch mit Amazons digitaler Assistentin Alexa koppeln lässt. Solche Saugroboter können über Sprachbefehle gestartet, gestoppt oder in die Ladestation zurückgeschickt werden. Umfassend ausgestattet mit smarten Features ist etwa der günstige *. Aber auch der etwas teurere  lässt sich über Alexa steuern.

Wie verhindere ich einen Treppenabsturz des Saugroboters?

Damit der Saugroboter nicht in Räume fährt, in die er nicht hinein soll, gibt es verschiedene Sperrmöglichkeiten. Einige Modelle reagieren auf für Menschen unsichtbare Barrieren, die mit erzeugt werden. Beim Kauf ist auf Kompatibilität mit dem Saugroboter zu achten. Eine andere Lösung sind spezielle Magnetbänder, die man auf den Boden klebt:

Angebracht werden diese beispielsweise vor einer Treppe, damit der Robotersauger hier nicht wie ein Lemming von der Klippe springt. Die meisten Modelle haben zwar Sensoren zur Absturzverhinderung verbaut – aber sicher ist sicher. Denn niemand sieht gerne, wie das eigene 500-Euro-Gadget den Abflug macht. Die Magnetbänder funktionieren natürlich nur, wenn der Roboter über eine entsprechende magnetische Erkennung verfügt. Diese Information ist in den Produktbeschreibungen der Hersteller leicht zu finden, manche Saugroboter haben sogar schon ein Set Magnetbänder im Lieferumfang.

Welche Folgekosten verursacht ein Saugroboter?

Ein Saugroboter ist eine Investition mit Folgekosten. Die wichtigsten sind:

  • Stromverbrauch
  • Akku (Verschleißteil)
  • Ersatzbürsten oder Walzen (Verschleißteil)
  • Filter (Verschleißteil)

Wie hoch die Kosten am Ende tatsächlich sind, lässt sich nicht pauschal ermitteln. Es kommt dabei ganz auf den Stromanbieter und das gekaufte Saugroboter-Modell an. Wir empfehlen, dass ihr euch schon vor dem Kauf erkundigt, wie viel Ersatzteile kosten, damit es nicht zu bösen Überraschungen kommt. So ist etwa eine Übersicht des passenden Zubehörs für den Testsieger Kobold VR300 beim Hersteller Vorwerk zu finden. Eine neue Seitenbürste für den VR300 kostet 5 Euro, ein Akkutausch inklusive Akku 99 Euro (Quelle: Stiftung Warentest, Ausgabe 03/2019).

Tipp: Am Anfang zuschauen

Die Marketing-Videos der Hersteller erwecken den Eindruck, ein Saugroboter sei ein Produkt, das sorgenfrei ausgepackt und laufen gelassen werden kann. Wir empfehlen hier etwas Skepsis und den neu gekauften Saugroboter bei den ersten Putzgängen erstmal genau zu beobachten. Wie gut kommt er mit Hindernissen wie Stuhlbeinen oder Türschwellen zurecht? Welche Stellen macht er nur unzureichend sauber? Findet er zurück zu seiner Basisstation?

Die Saugroboter mit App-Steuerung sind für gewöhnlich leicht anpassbar. So lassen sich etwa Fokuspunkte setzen, an denen der Saugroboter besonders gründlich vorgehen soll. Unter Umständen muss man die Wohnung an den Roboter anpassen: Möbel verschieben, Grenzen festlegen (z. B. per Magnetband) und Hindernisse aus dem Weg räumen (z. B. Kinderspielzeug, Schuhe). Wenn die ersten problemlosen Durchläufe gelungen sind, kann man das tun, wofür man sich den Saugroboter gekauft hat: Sich entspannt zurücklehnen und den Bot den Haushalt machen lassen.

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