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Sparen bei Autoversicherung: So senkt eine Dashcam die Kosten

Stefan Bubeck

Der Versicherer „die Bayerische“ und der Überwachungskamera-Hersteller Nextbase bieten eine Autoversicherung mit 15 Prozent Rabatt an. Voraussetzung: Man hat eine Dashcam im KfZ installiert.

Autoversicherung: 15 Prozent Rabatt, wenn Dashcam vorhanden

Anbieter ist die Versicherungsgruppe „die Bayerische“, der Tarif wird als „erste deutsche Kfz-Versicherung für Dashcam-Nutzer“ beworben. Das Prinzip ist ganz einfach: Wer eine Dashcam im Auto installiert hat, bekommt beim Abschluss einer Autoversicherung einen Rabatt in Höhe von 15 Prozent auf den Jahresbeitrag. Gültig ist dieser Rabatt für Haftpflicht, Teil- und Vollkasko. Er gilt sowohl für Neu- als auch Bestandskunden der Bayerischen, ist also in erster Linie davon abhängig, ob man eine Dashcam besitzt. Beim Vergleichsportal Check24 kommt die Bayerische aktuell auf eine Wertung von 4,3 von 5 Sternen bei 117 Bewertungen.

Partner ist der britische Dashcam-Hersteller Nextbase. Im GIGA-Test konnte das Dashcam-Modell Nextbase 612GW weitestgehend überzeugen, es ist im Handel zu finden. Die Überwachungskamera filmt in 4K und lässt sich per Saugnapf einfach im Auto befestigen.

Dashcam-Autoversicherung: Was muss man beachten?

Die Höhe des KfZ-Versicherungstarifs ist von mehreren Faktoren abhängig, unter anderem dem Fahrzeugmodell, den Leistungsdaten des Fahrzeugs, aber auch persönlichen Angaben des Fahrzeughalters (z.B. Alter). Wer den Dashcam-Tarif bei der Bayerischen beantragt, muss dementsprechend mehrere Angaben machen (Fahrzeug, Tarifauswahl, pers. Angaben) und sich so ein individuelles Angebot einholen.

Dashcams sind legal – unter bestimmten Bedingungen. Dashcams sind in anderen Ländern zum Teil schon seit Jahren verbreitet – in Deutschland handelt es sich aber aufgrund strenger Datenschutzgesetze für viele Autofahrer noch um Neuland. Grundsätzlich gilt, dass hierzulande die Aufzeichnung einer Dashcam im Unfallhaftpflichtprozess verwertbar sein kann – das hat der Bundesgerichtshof (BGH) so entschieden (am 15.05.2018, Az.VI ZR 233/17). Das aufgenommene Videomaterial darf aber keineswegs auf Social-Media-Plattformen wie Instagram gepostet werden, denn so könnte man sich schnell Ärger einhandeln. Auch sind „permanente Aufzeichnungen ohne Anlass“ nicht gestattet.

Hier ist zu sehen, was Dashcams im Ausland schon alles vor die Linse bekommen haben:

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22 gruselige Dashcam-Aufnahmen, die euch das Fürchten lehren

Wir raten, vor dem Kauf einer Dashcam sicherzustellen, dass diese über eine „Loop-Aufnahme“-Funktion besitzt, die nur kurze Zeiträume aufzeichnet und ständig neu überschreibt. Erkennbar ist das oft schon im Titel der Produktseite, wie beispielsweise bei der .

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