Zum Ende jedes Jahres präsentiert Spotify den persönlichen Jahresrückblick mit Informationen zu Songs, Künstlern und Alben, die einen in den vergangenen Monaten beim Musik-Streamingdienst begleitet haben. Wer nicht bis zum Winter warten will oder tiefere Daten braucht, bekommt andere Werkzeuge für Spotify-Statistiken.

 
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Eine Übersicht über meistgehörte Songs oder Bands gibt es direkt in Spotify nicht. In Spotify am PC lassen sich lediglich die letzten 50 angehörten Lieder anzeigen. Doch über einen Umweg erhält man umfassende Daten über sein Hörverhalten und kann fast alle Informationen Streams der Vergangenheit abrufen. Das funktioniert einerseits über ein Add-on beziehungsweise eine App oder aber über externe Dienste, die im Browser auf den Spotify-Account zugreifen.

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So findet man die eigenen Spotify-Stats

Soll es ein schneller Überblick über die meist gehörten Songs und Bands sein, helfen Tools wie musictaste.space oder Stats For Spotify weiter. Um entsprechende Daten einzusehen, muss der Spotify-Account mit dem jeweiligen Dienst verknüpft werden. Anschließend lassen sich Spotify-Stats wie die beliebtesten Songs oder Interpreten auflisten. Zu den verschiedenen Statistiken lassen sich mit einem Button Playlists erstellen, um die Top-Tracks erneut in Spotify abzuspielen.

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Die Tools geben auch einen Überblick über den eigenen Musikgeschmack nach Genres. Zwar lassen sich die Statistiken etwas spezifizieren und zum Beispiel nach bestimmten Zeiträumen darstellen, allerdings ist die Anzahl an Einträgen je Übersicht je nach Tool auf 30 bis 50 Lieder, Alben oder Bands beschränkt.

Sehen, wie oft man ein Lied angehört hat mit Last.FM

Soll es eine umfangreichere Statistik sein, hilft das alte, aber immer noch beliebte Tool Last.FM. Hier erstellt man zunächst einen Account und installiert anschließend eine App auf dem Smartphone oder ein Add-on im Browser, um jeden Stream zu tracken. Mehr Infos zur Einrichtung: Mit Last.FM scrobbeln und Statistiken erhalten.

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Last.FM liefert viele Daten zum eigenen Musik-Streaming (Screenshot: last.fm)

Leider liefert die Anwendung keine historischen Daten, für die Zukunft bekommt ihr aber umfangreiche Auswertungen zu eurem Hörverhalten. Hier lassen sich Streams nach bestimmten Zeiträumen filtern und mit Freunden vergleichen. Daneben unterstützt Last.FM nicht nur Spotify, sondern alle gängigen Musik-Streamingdienste. Wer also zum Beispiel sowohl über YouTube als auch über Spotify und Amazon Music Songs abspielt, kann in Last.FM alle Wiedergaben gebündelt einsehen. So behält man zum einen den Überblick darüber, welche Songs zuletzt abgespielt wurden und kann zudem verfolgen, welche Bands oder Alben man in den vergangenen Jahren besonders häufig angehört hat.

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