ADAC-Mitglieder, die noch nicht vollends von Elektroautos überzeugt sind, können sich nun zum kleinen Preis einen eigenen Eindruck von einem E-Mobil machen. Für rund 300 Euro im Monat kann man ein beliebtes Modell für ein halbes Jahr testen. GIGA hat alle Details für euch. 

Nissan Leaf zum Sparpreis testen: Neues Angebot für ADAC-Mitglieder gestartet

Obwohl Elektroautos bereits seit einigen Jahren auch auf deutschen Straßen unterwegs sind, trauen viele Autofahrer den neuartigen Fahrzeugen noch nicht so ganz. Um den Skeptikern die Sorgen zu nehmen, hat der ADAC in Kooperation mit Nissan ein neues Angebot auf den Weg gebracht, das Zweifler überzeugen soll.

Mitglieder des Automobilclubs erhalten die Möglichkeit, den Nissan Leaf ein halbes Jahr lang zum Preis von 299 Euro im Monat zu testen. Damit beläuft sich der Gesamtpreis über die Mietdauer auf 1.794 Euro. 7.500 Kilometer sind im Vertrag inklusive, ebenso wie eine Vollkasko-Versicherung mit einer Selbstbeteiligung von 1.000 Euro. Nur für die Stromkosten zum „Auftanken“ muss man als Fahrer selbst aufkommen. Nach dem Ende der Mietlaufzeit stehen den Fahrern drei Möglichkeiten offen: Das Auto zurückgeben, einen Leasing-Vertrag abschließen oder das Elektrofahrzeug kaufen.

ADAC-Angebot: Nissan Leaf ein halbes Jahr zum Sparpreis mieten

Mit dem Angebot will der ADAC vor allem erreichen, dass bekannte Vorurteile gegenüber Elektroautos langsam aber sicher verschwinden. Oft wird den neuen Fahrzeugen vorgeworfen, dass sie zu teuer sind und ihnen der Saft zu schnell ausgeht.

Doch was genau bekommt man nun eigentlich mit dem Nissan Leaf für ein Auto geboten? Der Elektromotor des Autos bietet eine Leistung von 150 PS, mit dem Akku kann man eine maximale Strecke von rund 270 Kilometern in einer Ladung zurücklegen. Zudem bietet das Elektroauto zahlreiche Komfortfunktionen. Ein Abstandregelautomat und Notbremsassistent mit Fußgängererkennung gehören neben dem Spurhalte- und Fernlichtassistent ebenfalls zum Funktionsumfang.

Das eingebaute Nissan Connect Infotainementsystem unterstützt sowohl CarPlay als auch Android Auto – hier kommen also sowohl Apple- als auch Android-Nutzer auf ihre Kosten. Via App kann sowohl der aktuelle Ladestand abgefragt als auch die Klimaanlage vorab angeschaltet werden.

Auf diese Bauteile können E-Autos vollkommen verzichten:

Geladen wird der Nissan Leaf über einen Typ-2-Anschluss – das entsprechende Kabel liegt dem Wagen bei. Die Batterie bietet eine Kapazität von 40 kWh. Wer den Akku an der heimischen Steckdose vollständig aufladen will, muss etwa 21 Stunden einplanen – schneller geht es an der passenden Ladestation. An einer „normalen“ Station dauert der Vorgang rund 7,5 Stunden. Schließt man das Auto an eine Schnellladestation mit Chademo-Unterstützung an, kann der Akku von 20 auf 80 Prozent innerhalb von 60 Minuten geladen werden.