Dass tageslichtfähige Produktivitäts-Notebooks nicht mehr über 1.000 Euro kosten müssen, beweist Lidl. Ja, richtig gelesen: Der Discounter bietet online zurzeit ein HP Envy x360-Notebook im kompakten 13,3-Zoll-Formfaktor mit Top-Leistungsdaten an – für deutlich unter 700 Euro.

Update am 27.02.2020, 09:45 Uhr: Das Angebot ist jetzt leider ausverkauft. Schaut öfter auf giga.de/deals vorbei, um keine Schnäppchen mehr zu verpassen.

HP hat mit seiner x360-Reihe eine der Top-Plattformen im Ultrabook-Sektor am Start. Spaßfakt: Dieser Beitrag wird gerade auf einem Gerät aus exakt dieser Serie getippt. Zusammen mit Dells XPS-Serie gelten sie als die Top-Reihe im Bereich der kompakten Ultrabooks mit Windows-Betriebssystem. Meist kosten die Geräte deutlich über 1.000 Euro, dieses hier ist aber bezahlbarer.

HP Envy Convertible 13: Viel Leistung fürs Geld

Fangen wir mit den Kern-Leistungsdaten an: Es handelt sich um den HP Envy Convertible x360 13-ar0510ng aus dem Sommer 2019. Das Gerät verfügt über ein Full-HD-IPS-Display mit 13,3-Zoll-Diagonale, Gorilla-Glass-geschütztem Multitouch-Touchscreen und einer hohen Maximalhelligkeit von 700 nit. Auf 4K-Auflösung verzichtet das Gerät dankenswerter Weise – bei Modellen mit 4K-Display tauscht man bekanntermaßen eine kaum bessere Darstellung gegen wesentlich schlechtere Akkulaufzeit. Da es sich um ein Convertible handelt, lässt sich das Display einmal komplett um den Tastaturteil drehen und so besipielsweise wie ein Tablet verwenden oder im „Dach-Modus“ auf den Tisch stellen, wenn man beispielsweise ein Video genießen will.

Der Li-Polymer-Akku mit 53 Wh Kapazität soll laut Hersteller bis 11,5 Stunden pro Ladung halten, bei konstanter Videowiedergabe reduziert sich die Laufzeit auf rund 8 Stunden und 15 Minuten. Dank Schnelladetechnologie kann man mit 45 Minuten Laden am Original-Netzteil das Gerät von 0 auf 50 % tanken können.

Alles zeitgemäß: Performance, Konnektivität und Design

Als CPU kommt der AMD Ryzen 5 3500U zum Einsatz, ein Vierkern-Prozessor mit 6 MB Cache und 2,1 GHz Basistakt. Im Boost taktet die CPU auf 3,7 GHz, eine integrierte Vega-8-GPU sorgt für gute Grafikleistung im Desktop-Betrieb. 8 GB DDR4-RAM und eine 256 GB M.2-SSD garantieren hinreichend Leistung und schnelle Zugriffe. Ein Fingerabdrucksensor und die Abschaltfunktion für die Weitwinkel-Webcam sowie HPs praktisches Sure-View-Feature (auf Knopfdruck ist das Display aus seitlichen Blickwinkeln kaum noch ablesbar) sorgen für Sicherheit. Ein weiteres Highlight sind die 4 Lautsprecher, die für einen satten Klang sorgen sollen – das „Bang & Olufsen“-Label dürfte allerdings eher Marketing-Wirkung haben. Dank Sandstrahl-eloxierter Oberfläche sieht das Gerät in der Farbe „Nightfall Black“ sehr gut aus.

Schickes Profil mit Anschlussvielfalt: Das HP Envy x360.

Die Anschlüsse und Konnektivitätsoptionen sind vielfältig: 1× USB Typ C 3.1 1st Gen (5 GBit/s, Power Delivery 3.0, DisplayPort 1.4, HP Sleep and Charge), 1× USB Typ A 3.1 1st Gen (HP Sleep and Charge) und ein weiterer USB Typ A 3.1 1st Gen zur Datenübertragung sorgen dafür, dass Peripherie leicht Anschluss findet, externe Datenträger mit optimaler Geschwindigkeit übertragen können. Ein kombinierter Kopfhörer- und Mikrofonanschluss und ein micro-SD-Kartenslot sind ebenfalls integriert. In kabellose Netzwerke wählt sich das Gerät natürlich auch ein, WLAN mit den Standards 802.11b/g/n/a/ac (2x2, MU-MIMO-Support) werden unterstützt, auch Bluetooth-4.2-Support ist mit dabei. Die Tastatur ist beleuchtet, Windows 10 Home vorinstalliert.

Übrigens: Lasst euch nicht von der Gewichtsangabe „2,18 KG“ auf der Lidl-Produktseite verwirren, diese bezieht sich auf die gesamte Geräteverpackung. Mit 1,3 KG für das Ultrabook selbst ist das Gerät schön leicht und lässt sich dank der kompakten Maße von 30,6 × 21,2 × 1,47 cm gut transportieren und auch auf Reisen verwenden.

Fazit

Es handelt sich um ein Ultrabook mit auf dem Papier hervorragenden Leistungsdaten und Features – insbesondere, wenn man den im Verhältnis extrem günstigen Preis von 679 Euro + 4,95 Euro Versand betrachtet – laut idealo ist das der historische Bestpreis. Einzig der mit 256 GB knappe SSD-Speicher könnte auf lange Sicht nerven. Wir empfehlen zu erwägen, bei der gerade stattfindenden Saturn-Speicheraktion noch eine externe Festplatte hinzu zu kaufen.

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