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„Tupac lebt“: Die Theorien um den Tod des Rappers

Tupac lebt angeblich in Kuba – oder doch Schottland? (© FILMFOUR / LAFAYETTE FILMS / Ronald Grant Archive / Mary Evans)
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Versteckt auf Kuba oder im Zeugenschutzprogramm der CIA – Tupac Shakurs Tod wollen manche noch heute nicht wahrhaben. Warum noch viele davon überzeugt sind, dass Tupac lebt und welche Theorien sich um sein Ableben ranken, erfahrt ihr hier.

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Am 7. September 1996 hat Tupac mit Freunden und Bekannten, darunter der Produzent Suge Knight, einem Boxkampf von Mike Tyson beigewohnt. Der Abend in Las Vegas sollte sein letzter sein. In der Lobby des „MGM Grand Hotel“ kam es zu einer Auseinandersetzung mit einem Gangmitglied der Southside Crips, welche jedoch aufgelöst werden konnte.

Nur kurze Zeit später, nachdem Tupac das Hotel verlassen hat, wurde das Auto, in welchem er sich mit Suge Knight befand, von zwölf Schüssen getroffen. Mehrere davon trafen den Rapper in seinen rechten Arm, Becken und die Brust. Im Krankenhaus wurde Tupacs getroffener Lungenflügel entfernt und ein künstliches Koma eingeleitet – bis zum 13. September, der Tag, an dem der Rapper gestorben ist.

Woher kommt die Theorie, dass Tupac lebt?

Tupac befand sich zu dem Zeitpunkt seines Todes an der Spitze seiner Karriere. Fügt man dann noch die eine oder andere Auffälligkeit oder Unstimmigkeit in dem Mordgeschehen hinzu, fangen die Räder der Verschwörungstheorie-Maschine an zu rattern.

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Zudem wurde posthum mehr Musik von Tupac veröffentlicht, als zu seinen Lebzeiten. Das letzte Album, „Pac’s Life“ erschien 2006 – zehn Jahre nach seinem Tod. In dem Outro seines Albums „Better Dayz“ (2002) sagt Tupac selbst:

„Expect me like you expect Jesus to come back, I'm coming!“

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Ein Hoffnungsschimmer für Fans, dass der Rapper doch überlebt hat und seither untergetaucht ist, wartend auf den perfekt Moment seiner Rückkehr. Auch sein Pseudonym „Makaveli“ hat zu den Theorien beigetragen. Angeblich soll der Rapper während seines Aufenthaltes im Gefängnis das Buch „Der Fürst“ von Machiavelli gelesen haben, welches ihn inspirierte.

Funko-Pop-Figur von Tupac Shakur
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Der italienische Autor sagt zudem in „Die Kunst des Krieges“, dass man durch das Vortäuschen eines eigenen Todes einen Vorteil gegenüber seinen Feinden bekommen kann. Auch wird der Name „Makaveli“ als Anagramm verstanden, welches als „Am Alive K“ gelesen wird.

All diese und weitere Hinweise ziehen sich durch die Musik des Künstlers, was es für manche Fans so wirken lässt, als wären die Ereignisse vom 7. September 1996 geplant gewesen.

Schlussendlich ist Tupac jedoch seinen Wunden erlegen und die Wahrscheinlichkeit, dass der Rapper tatsächlich wiederkehrt – nach fast dreißig Jahren – ist sehr gering. Als charismatischer und charmanter Mann mit Talent bleibt er jedoch vielen in Erinnerung, weshalb es noch heute Leuten schwerfällt, seinen Tod zu akzeptieren.

Die verschiedenen Theorien in denen Tupac lebt

Über die Jahrzehnte haben sich die verschiedensten Theorien über Tupacs Aufenthalt nach 1996 gehäuft. Auch der Grund, weshalb er seinen Tod angeblich vorgetäuscht hat, wird dabei wild diskutiert. Eine der beliebteren Theorien ist jene, in der Tupac sich seither in Kuba aufhält. Dabei will er angeblich schon mehrmals gesichtet worden sein.

Oft wird dabei auch seine Patentante genannt, bei der er sich aufhalten könnte: Assata Shakur. Die Politaktivistin wurde in den 70er-Jahren wegen Mordes inhaftiert und kurzerhand von der „Black Liberation Army“ aus dem Gefängnis befreit. Nachdem sie sich mehrere Jahre im Untergrund aufgehalten hat, wurde ihr ein politisches Asyl in Kuba angeboten – welches sie seitdem innehat. Sie steht als erste Frau auf der Liste der meistgesuchten Terroristen des FBI, mit einem Kopfgeld von zwei Millionen US-Dollar.

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Tupac soll im Laufe der Zeit aber nicht nur in Kuba gesichtet worden sein, sondern auch in Malaysia, Somalia, Belize, New Orleans und sogar in Schottland, wo er DVDs auf einem Markt verkauft. Auch Argentinien wird gerne als Aufenthaltsort des Rappers genannt – unter anderem in der Begleitung von anderen Musikern wie Kurt Cobain oder Elvis Presley.

Eine andere Theorie hat den Rapper in das Zeugenschutzprogramm der CIA verfrachtet. Gleichzeitig soll der Auslandsgeheimdienst der USA aber auch verantwortlich für den Tod des Musikers sein. Auf X (ehemals Twitter) hat sich die CIA dazu geäußert:

Der Geheimdienst würde es natürlich nicht durchblicken lassen, wenn sie tatsächlich mehr über Tupacs angebliches Leben nach seinem Tod wüssten. Die Verschwörungstheorie-Maschine kann also gewohnt weiter rattern, denn ein Ende wird die Diskussion rund um die Frage, ob Tupac lebt, wahrscheinlich nie finden.

Tupac ist einer der bekanntesten Rapper aller Zeiten. Ob seine Alben es in die Top 50 geschafft haben?

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