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Warum der neue Nest Mini die sinnvolle Evolution des Home Mini ist

Seit gestern ist der auf Googles Pixel-Event Mitte Oktober vorgestellte Nest Mini in Deutschland erhältlich – und bislang wurde dem vermeintlich marginalen Update des kleinsten der smarten Lautsprecher von Google wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Schaut man sich die Neuerungen aber genauer an, so ist der Nachfolger des beliebten Google Home Mini ein gar nicht so kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Auf dem Papier scheinen die Verbesserungen des Nest Home Mini gegenüber seinem zwei Jahre alten Vorgänger lediglich Upgrade-Kosmetik zu sein: Der Lautsprecher soll besser klingen, ein zusätzliches Mikrofon soll dafür sorgen, dass Nutzeranfragen zuverlässiger und besser verstanden werden und – tadaa: Der Nest Mini verfügt über eine Aussparung auf dem Boden, mittels der man ihn ganz easy vertikal an die Wand hängen kann. Vor allem letztgenanntes „Feature“ sorgte bei der Vorstellung eher für Schmunzeln, denn für Staunen …

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Als Speaker ist der Nest Mini erst an der Wand perfekt positioniert

Es ist aber gerade die Möglichkeit, den Nest Mini vertikal zu positionieren, die den kleinen Lautsprecher mit seinem nun deutlich verbesserten Sound zu einer nicht nur optisch runden Sache macht. Denn das größte akustische Hindernis, mit dem Nest und Home Mini zu kämpfen haben, ist, dass sie anders als zum Beispiel Amazons Echo Dot den Sound nicht seitlich sondern nach oben abgeben. Liegt der Mini nun wie bisher plan auf einem Tisch oder einer sonstigen horizontalen Ablage, beschallt er den Raum nach oben – wo sich im Normalfall kein Zuhörer befindet. In Kombination mit der preislich und Bauart bedingten nicht gerade überwältigenden Sound-Performance war das Klangerlebnis beim Home Mini bisher zwar nicht katastrophal, bot sich aber auch nicht dafür an, Musik auf diese Weise ausgiebig zu genießen.

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So profan das klingt, aber mit dem Nest Mini hat Google nun also eine Möglichkeit oder gar eine Motivation geschaffen, den Speaker einfach vertikal an der Wand zu platzieren – wo er ob seinen Designs mit der Stoffoberseite in verschiedenen zum jeweiligen Raum passenden Farben nicht nur visuell wirken (oder wenigstens nicht stören) dürfte, sondern eben auch akustisch in den Raum beziehungsweise in Richtung der Zuhörer strahlen kann.

Mehr Mitten und Tiefen für satteren Klang

Wie bereits erwähnt hat Google den Sound des Nest Mini im Vergleich zum Home Mini aber auch technisch aufgebohrt – klar, wird aus dem kleinen Speaker damit immer noch keine vollwertige Alternative für Audiophile und auch kein Party-Lautsprecher. Aber auf Zuruf auf dem Nest Mini abgespielte Hintergrundmusik klingt nun ebenso wie Podcasts oder Hörbücher dank merklich verbesserter Mitten und Tiefen satter und angenehmer. Damit erfüllt der Nest Mini eine der ihm vorgesehenen Aufgaben, nämlich einfach und unkompliziert den Raum zu beschallen, nun deutlich besser. So viel besser im Vergleich zum Vorgänger und dem Echo Dot, dass man das nicht nur als Party-Gag vorführt, sondern in bestimmten Situationen nun tatsächlich Musik darauf hören möchte.

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Darüber hinaus hat Google zahlreiche weitere kleine, aber feine Änderungen am Nest Mini vorgenommen: Der Stoffbezug wird jetzt aus recycelten Plastikflaschen hergestellt, ein Näherungssensor sorgt dafür, dass dem Nutzer bei Annäherung LEDs im Gehäuse anzeigen, wo der Speaker händisch lauter und leiser gestellt werden kann und ein Tippen in die Mitte er Oberseite lässt die Audiowiedergabe pausieren respektive erneut starten und ein drittes Mikrofon soll dafür sorgen, dass der Nest Mini seinen Besitzer noch zuverlässiger hört und versteht.

Der aktuell vielleicht beste kleine Smart-Speaker

In Summe machen diese vorsichtig klingenden, aber im Ergebnis sehr wirksamen Optimierungen den Nest Mini damit zum derzeit besten Smart Speaker für den kleinen Geldbeutel. Wer also darüber nachdenkt, sein Zuhause oder sein Büro oder die Garage oder den Hobbykeller endlich auch in Sachen Audio smart zu machen, der hat mit dem Nest Mini nun eine günstige, aber eben auch ausgereifte Option – natürlich weiterhin nicht nur zum Musikhören, sondern auch zum Fragenstellen, zur Licht- und Heizungssteuerung, für Timer auf Zuruf, das Vorlesen von Nachrichten, den Wetterbericht …

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