Der WhatsApp-Kettenbrief von Damian ist eigentlich ein alter Bekannter, aber er taucht immer wieder mal auf. In einer Sprachnachricht droht Damian mit Folter und Tod. Besonders jüngere WhatsApp-Nutzer werden in Angst versetzt. Hier hilft nur eine offene Warnung – vorher! GIGA klärt auf…

 

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Facts 

Bei der aktuellen Sprachnachricht von „Damian“, die über WhatsApp verbreitet wird, geht es um die möglichst brutale Androhung von Schmerz und Tod, um den Empfänger dazu zu bringen, die Nachricht weiterzuleiten. Natürlich ist das alles Unsinn, doch man kann dem nur Einhalt gebieten, indem man insbesondere Kinder über Kettenbriefe aufklärt und den Absendern klarmacht, dass sie damit aufhören sollen.

Solche WhatsApp-Kettenbriefe sollte man einfach löschen:

WhatsApp-Tipp: Nachrichten löschen, auch beim Empfänger – so geht's.

Damians Kettenbrief – verbreitet sich schon seit Jahren

Das Warnportal Mimikama berichtet, dass gerade in letzter Zeit wieder ein WhatsApp-Kettenbrief in Form einer Sprachnachricht kursiert, der mit Sicherheit vor allem jüngere Empfänger verängstigen wird und soll.

Darum geht es in der „Damian-Sprachnachricht“:

  • Die Nachricht soll den Empfänger dazu bringen, sie wiederum an 20 weitere Personen zu schicken, um die angedrohten Folgen zu verhindern.
  • Diese „Folgen“ werden auf immer brutalere Weise geschildert.
  • Zuerst droht Damian damit, die ganze Nacht im Schlafzimmer zu stehen.
  • Danach will er das Opfer verfolgen und mit Messern bewerfen.
  • In der Folgenacht soll das Opfer umgebracht werden und verbluten!
  • Danach sollen weitere Verwandte sterben.

Die Nachricht endet mit einer Aufzählung angeblicher Opfer und der Forderung, die Nachricht weiterzuschicken.

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WhatsApp-Sprachnachricht zu leise – So geht ihr vor

Damian-Sprachnachricht: Was tun?

Natürlich ist einem durchschnittlich intelligenten Erwachsenen klar, dass es sich bei dieser Drohung um Unsinn handelt und der eine oder andere wird darüber sogar lachen können. Für Kinder und Jugendliche sieht das aber ganz anders aus. Besonders die überaus brutale Schilderung ist dazu angetan, einigen Kindern schlaflose Nächte und Angst zu bescheren.

Am besten ist es, wenn man seine Kinder auf so etwas vorbereitet, bevor es eintritt.

  1. Zuerst einmal sollte man den Kindern erklären, was ein Kettenbrief ist. Dass diese Masche nur funktioniert, weil irgendwer immer darauf hereinfällt und sie weiterleitet.
  2. Dann müssen sie verstehen, dass diese Dinger frei erfunden sind und keinerlei Wahrheitsgehalt haben. Dass also nichts passieren kann, wenn man sie einfach löscht.
  3. Als nächstes bringt man den Kindern bei, dass so eine Nachricht auf keinen Fall weitergeleitet werden darf, weil sie bei den nächsten Empfängern ebenso viel unnötige Angst produziert.
  4. Außerdem sollen die den Absender der Nachricht darüber informieren, dass das Quatsch ist und man solche Nachrichten nicht bekommen möchte.
  5. Und ganz wichtig: Die Kinder sollen sich unbedingt bei den Eltern melden, wenn diese oder andere verstörende Kettenbriefe und Nachrichten über WhatsApp eintreffen.

Wenn die Kinder fragen, wer solche Kettenbriefe in die Welt setzt und warum er das tut, ist eine Antwort schwer zu finden. Der Verursacher kann die Reaktionen auf sein Machwerk nicht sehen. Viele der „Weiterleiter“ werden das tun, weil sie entweder selbst Angst haben oder absichtlich jemandem Angst machen wollen. Und dann gibt es natürlich noch jene Zeitgenossen, die das lustig finden. Und die Sorte Mensch ist es dann auch, die solche „Scherze“ in die Welt setzt.

Warnung auf WhatsApp und Co. erhalten: Wie reagiert ihr?

Was macht ihr, wenn ihr solche Kettenbriefe oder Warnungen bekommt? Löschen oder doch lieber mit anderen Leuten teilen? Nehmt an unserer Umfrage mit und erfahrt, wie sich die anderen Leser verhalten.

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