Wie geht The Sinking City mit Lovecrafts Rassismus um?

Alexander Gehlsdorf 3

H.P. Lovecraft war ohne Frage ein großartiger Schriftsteller. Dennoch sind seine Texte von rassistischen Ansichten geprägt. Mit The Sinking City ist jetzt ein Spiel im Lovecraft-Universum erschienen, das vor diesem Punkt nicht zurückschrecken will.

Wie geht The Sinking City mit Lovecrafts Rassismus um?

Lovecraft war ein verkanntes Genie, der zu Lebzeiten für seine Werke nie gewürdigt wurde. Erst posthum sind seine Geschichten rund um Cthulhu und den kosmischen Horror zu modernen Meisterwerken geworden, die bis heute neue Bücher, Filme und Spiele inspirieren.

Alle Informationen zu H.P. Lovecraft und seinen Werken findest du hier

Die schwierige Biographie des Schriftstellers führte allerdings auch dazu, dass Lovecraft keinen Hehl aus seinem Fremdenhass machte – eine Weltanschauung, die auch in seinen Texten sichtbar wird.

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Lovecrafts Rassismus ist schon häufig diskutiert worden, dennoch ist es bis heute unklar, wie und ob Adaptionen seiner Werke damit umgehen sollen. The Sinking City will keine Kompromisse hingegen und beginnt das Spiel mit einem Disclaimer, dass Lovecrafts Fremdenhass auch im Spiel dargestellt werden wird, natürlich mit dem Hinweis, dass das Team selbst die Ansichten nicht teilt.

RUSH – Der Gaming-Podcast: Lovecraft & The Sinking City.

Ob dieser Ansatz funktioniert und ob The Sinking City darüber hinaus als Detektiv-Abenteuer im Lovecraft-Universum überzeugen kann, haben Christian Eichler von detektor.fm sowie Daniel Kirschey und Alexander Gehlsdorf von Giga Games in der aktuellen Episode vom RUSH - Der Gaming Podcast besprochen.

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