Wer sein Geld anlegen kann, hat viele Optionen. Eine der lukrativsten kann der Handel mit Aktien sein, doch viele schrecken davor zurück. Der Einstieg in den Aktienhandel ist einfacher als gedacht – wir haben 5 Tipps für Einsteiger.

Ich gebe zu, mein Erfahrungshorizont, was den Aktienhandel geht, hält sich in Grenzen. Damit stehe ich nicht alleine da, die meisten Deutschen haben mit dem Handel von Wertpapieren nicht viel am Hut. Zu Unrecht, denn mit dem Handel von Aktien kann man deutlich mehr Rendite holen als mit dem Sparbuch, Bausparverträgen, Tagesgeld oder anderen klassischen Anlageformen – vor allem in Zeiten der Nullzinspolitik.

Sich damit auseinanderzusetzen und einfach mal ins Trading einzusteigen, schreit nach einem Wochenend-Projekt. Ich habe mir daher von Kollegen, die sich damit auskennen, ein paar Tipps abgeholt, was Einsteiger beachten sollten.

Tipp 1: Den richtigen Anbieter fürs Depot wählen

Mit Aktien zu handeln ist im Grunde nicht schwer. Als Grundlage benötigt man einen guten Depotanbieter. Wichtig zu beachten sind möglichst geringe Gebühren für die Depotführung und Transaktionen. Ein empfehlenswerter Anbieter ist OnVista, eine Marke der comdirect-Bank. Attraktiv an dem Angebot: Die Depotführung ist kostenlos, die Trading-Gebühren mit Festpreisen ab 5 Euro sind im Marktvergleich sehr gering – und man startet bereits mit 100 Euro Guthaben, wenn man sein Depot bis 31. Januar 2020 eröffnet. Mehr Infos und weitere Bedingungen erfahrt ihr direkt bei onvista.

Tipp 2: Kurse und Wirtschaftsnachrichten beobachten, auf Trends achten

Wo man sein Geld anlegt, ist natürlich dem eigenen Geschmack überlassen. Man sollte aber darauf achten, dass es sich um Branchen und Unternehmen handelt, die stabil sind und in Zukunft deutlich expandieren könnten. Sich regelmäßig mit Quartalszahlen, Börsenkursen und -nachrichten auseinanderzusetzen, ist ratsam, um ein Gefühl für wirtschaftliche Entwicklungen zu entwickeln. Die Tipps von selbst ernannten Börsengurus sollte man hingegen mit einer gesunden Portion Skepsis genießen.

Tipp 3: Langfristig investieren, breit streuen

Hin und her macht die Taschen leer. Und: Investments sind ein Marathon, kein Sprint. Klar, das sind Binsenweisheiten, aber trotzdem Wahrheiten. Wer in Aktien investiert, sollte das mit langfristigen Zielen tun. Das ist hier auch nicht anders als mit anderen Anlageformen. Wer breit streut, also in unterschiedliche vielversprechende Werte und Branchen investiert, minimiert sein Risiko.

Tipp 4: Investiere, was du dir leisten kannst – nicht mehr

Trading macht Spaß, es handelt sich aber trotzdem um „echtes“ Geld, mit dem man da hantiert. Hier sollte man peinlich darauf achten, dass es sich um kein Geld handelt, dass man kurz- oder mittelfristig brauchen könnte. Denn ein Restrisiko bleibt immer – und: Auszahlungen von Gewinnen aus dem Depot müssen versteuert werden (Kapitalsteuer, Solidaritätszuschlag, evtl. Kirchensteuer). Investiert also so, dass ihr euch nicht im Alltag einschränken müsst.

Tipp 5: Keine Panik: kühler Kopf beim Aktienkauf

Die Börse reagiert hypernervös auf Gerüchte, gute wie schlechte Nachrichten. Kursschwankungen sind etwas völlig Normales und gehören zum Geschäft, nivellieren sich aber in der Regel schnell wieder. Psychologie spielt an der Börse eine große Rolle: Wenn ein sonst solides Unternehmen, mal in einem Quartal die Gewinnerwartungen nicht erfüllt, ist das kein Grund, alle Aktien sofort abzustoßen. Vielleicht lohnt es sich sogar, in genau diesem Moment seine Anteile zu erhöhen. Unser Rat: Analysiert die Lage mit kühlem Kopf und nutzt sinnvoll gesetzte Stop-Loss-Orders, um Aktien automatisiert zu verkaufen, wenn sie einen bestimmten Schwellwert unterschreiten.

Soweit zu unseren Anfängertipps fürs Aktien kaufen. Wenn ihr weitere habt, freuen wir uns über eure Kommentare.

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