AirPods: Geniale Kopfhörer-Hülle schafft das, woran Apple scheitert

Johann Philipp

Apples AirPods kabellos aufladen: Mit einer neuen Hülle für 16 Euro ist das kein Problem. Wer nicht mehr auf Apples Ladematte warten will, kann seine Kopfhörer schon jetzt aufrüsten.

AirPods: Geniale Kopfhörer-Hülle schafft das, woran Apple scheitert
Bildquelle: Hersteller (HiQ).

AirPods kabellos aufladen: Diese Schutzhülle macht es möglich

Sie gehören zu den beliebtesten Bluetooth-Kopfhörer in Deutschland. Das Design umstritten, die Technik allerdings überzeugend – bis auf einen Makel: Die AirPods können nicht drahtlos aufgeladen werden. Apple verspricht seit langer Zeit eine Lösung, lässt sich aber Zeit. Mit einer Hülle für umgerechnet 16 Euro rüstet man die Funktion jetzt schon nach.

AirPlus heißt das Gadget. Es kombiniert eine Schutzhülle mit dem Qi-Ladestandard und ist damit mit den meisten drahtlosen Ladematten kompatibel. Die AirPods werden in die Hülle gesteckt und können anschließend auf einer Ladestation drahtlos aufgeladen werden. In der Hülle befindet sich dazu ein Lightning-Anschluss. Das Laden dauert dabei nicht länger als über ein Kabel.

Das Projekt wird über die Crowdfunding-Seite Indiegogo finanziert. Mehr als 32.000 US-Dollar sind bereits zusammengekommen. Jeder Interessent kann die Hülle noch bis zum 14. Juli zum reduzierten Preis von 16 Euro inklusive Versand in fünf Farben bekommen. Später soll die Hülle 25 Euro kosten. Noch im Juli sollen die Käufer ihr Modell bekommen.

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Apple lässt sich mit AirPower-Ladematte weiter Zeit

Apples eigene Lösung zum drahtlosen Laden lässt dagegen weiterhin auf sich warten. Bereits letztes Jahr wurde die AirPower-Ladematte angekündigt. Sie soll iPhone, Apple Watch und AirPods gleichzeitig aufladen. Allerdings braucht man für die AirPods ein neues Case, um sie drahtlos Laden zu können. Wer sich mit Apples Zubehörpreisen auskennt, weiß: Es wird sicherlich mehr als 16 Euro kosten.

Wer seine AirPods drahtlos aufladen möchte und nicht mehr auf Apples Ladematte warten möchte, sollte sich die AirPlus-Hülle näher ansehen. Wer noch nie auf einer Crowdfunding-Plattform bestellt hat, sollte wissen, dass immer ein wenig Vorsicht geboten ist. Man bezahlt die Produkte quasi über Vorkasse und muss dann darauf hoffen, dass sie pünktlich ankommen. Nicht selten kommt es zu Verzögerungen.

Das Projekt macht allerdings einen soliden Eindruck und der Preis ist vergleichsweise gering – das Risiko also überschaubar. Da das Unternehmen die ersten Hüllen noch im Juli ausliefern möchte, sollte es auch nicht mehr allzu große Probleme geben.

Quelle: Indiegogo, Hersteller

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